Osterlamm, vegan

Osterlamm, vegan

Heuer gibt es das traditionelle Lamm auch in veganer Variante

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Portionen 1 Lamm
Autor Michi

Zutaten

  • 200 g Mehl, glatt Dinkel oder Weizen
  • 20 g Kakaopulver
  • 10 g Backpulver
  • 5 g Vanillezucker
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 125 ml Rapsöl
  • 175 ml Wasser

Anleitungen

  1. Beide Hälften der Lammform ausbuttern, die Form zusammen setzen und mit Mehl ausstauben.

  2. Das Backrohr auf 170°C mit Heißluft vorheizen.

  3. Zuerst alle trockenen Zutaten miteinander verrühren. Die feuchten Zutaten nur kurz mit dem Mixer einrühren.

  4. Den Teig in die Form füllen. Darauf achten, dass der Teig gut in den Kopf des Lammes rinnt.

  5. Das Lamm wird nun für 30 Minuten gebacken. Stäbchenprobe machen (es soll kein Teig am Stäbchen kleben bleiben).

  6. Das Lamm kühlt in der Form aus. Danach die Form öffnen und das Lamm, wenn notwendig, unten abflachen, so dass es gerade stehen kann.

  7. Das Lamm kann gezuckert oder mit Schokolade glasiert werden. Auch mit Marzipandeko kann man sich austoben.

Karottenbiskuitroulade

Karottenbiskuitroulade

Ein sehr lockeres Biskuit mit leichter Fülle.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 12 Minuten
Portionen 1 Roulade
Autor Michi

Zutaten

Für das Biskuit:

  • 120 g Karotten, fein gerieben
  • 100 g Mehl, glatt Dinkel oder Weizen
  • 25 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 5 Eier
  • 120 g Staubzucker
  • 1 TL Vanillezucker

Für die Fülle:

  • 250 g Magertopfen
  • 250 ml Schlagobers
  • 40 g Staubzucker
  • 1-2 TL geriebene Zitronenschale alternativ: Orangenschale

Zum Garnieren:

  • Marzipankarotten oder grob geriebene Pistazien

Anleitungen

  1. Das Backrohr auf 190°C mit Heißluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

  2. Die Karotten sehr fein reiben.

  3. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker und den Vanillezucker einrieseln lassen. Der Eischnee ist fest genug, wenn Zipfel in die Höhe stehen, sobald man die Sprudler des Mixers heraus zieht.

  4. Die Eigelbe cremig mixen und mit den Karotten zum Eischnee geben. Mit einem Schneebesen mit der Hand leicht unterheben.

  5. Mehl, Backpulver und Speisestärke miteinander verrühren und mit einem Mehlsieb auf zwei mal in die Eischneemasse sieben. Alles ganz vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Es sollen keine Mehlbröckchen zu sehen sein.

  6. Den Teig auf das Backpapier vorsichtig glatt aufstreichen. Das Ziel ist es, den Teig so luftig wie möglich zu belassen.

  7. Das Biskuit wird nun ca. 12 Minuten gebacken, nicht länger, damit es nicht zu trocken wird und dann in Folge bricht.

  8. Ein sauberes Geschirrtuch mit Staubzucker bestreuen und das fertig gebackene Biskuit darauf kippen. Mit einem zweiten, feuchten Geschirrtuch über das Backpapier streichen, damit dieses sich leichter lösen lässt.

  9. Sobald das Backpapier entfernt ist, zügig mit Hilfe des gezuckerten Geschirrtuches die Roulade von der Längsseite nach unten einrollen, wobei das Geschirrtuch mitgerollt wird. Nach einigen Minuten die Roulade wieder auseinander rollen, und kurz abkühlen lassen, danach ev. ohne Geschirrtuch noch einmal einrollen. Das Einrollen im noch heißen Zustand sorgt dafür, dass die Roulade beim Befüllen nicht bricht.

  10. Sobald das Biskuit vollständig ausgekühlt ist, das Schlagobers fest schlagen und den Topfen in einer anderen Rührschüssel mit dem Zucker und der geriebenen Zitronenschale kurz vermixen.

  11. Das Obers ganz kurz unter die Topfenmasse mixen, oder mit einem Löffel unterheben.

  12. Die Roulade mit der Creme bestreichen, nicht ganz bis zum unteren Rand, und von oben nach unten einrollen. Die Roulade außen mit etwas Creme bestreichen und Rosetten mit einem Spritzsack aufspritzen.

  13. Zum Dekorieren eignen sich Marzipankarotten oder auch grob geriebene Pistazienkerne.

Ostercheesecake

Ostercheesecake

Damit könnt ihr echt Eindruck schinden! Optisch und natürlich auch geschmacklich.

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Portionen 1 Blech
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 450 g glattes Mehl (Weizen oder Dinkel)
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 50 g Kakaopulver
  • 225 g weiche Butter alternativ Alsan (Margarine)
  • 225 g Zucker
  • 1 Pkg. Bourbon Vanillezucker
  • 2 Eier

Für die Füllung:

  • 2 Dosen Pfirsich- oder Marillenhälften Abtropfgewicht 240 g
  • 500 g weiche Butter alternativ Alsan
  • 4 Pkg. Magertopfen
  • 300 g Zucker
  • 6 Eier
  • 2 Pkg. Vanillepuddingpulver

Anleitungen

  1. Zuerst die Butter für die Füllung bei mittlerer Temperatur zerlassen und anschließend abkühlen lassen. Danach die Pfirsich- oder Marillenhälften in einem Sieb abtropfen lassen.

Zubereitung des Teiges:

  1. In einer Rührschüssel alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten, sodass ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht.

  2. Etwas weniger als ein Drittel des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen. Osterhasen (oder andere Motive) ausstechen und beiseite legen.

  3. Die Teigreste und den übrigen Teig noch einmal miteinander verkneten und auf einem Bogen Backpapier in Größe des Backbleches ausrollen.

  4. Backrohr auf 160° C mit Heißluft vorheizen.

Zubereitung der Fülle:

  1. Topfen, Zucker, Eier und Puddingpulver mit der gut ausgekühlten Butter cremig mixen.

Fertigstellung:

  1. Die Fruchthälften auf dem Teigboden verteilen, die Fülle darüber verteilen und glatt streichen und die Osterhasen darauf legen. Am besten so, dass beim späteren Schneiden des Kuchens jeweils ein Hase mittig auf einem Kuchenstück liegt.

  2. Den Kuchen ca. 60 Minuten backen. An den Seiten wird er etwas gebräunt, das macht aber nichts, wenn er nicht allzu dunkel wird. Ansonsten die Temperatur auf 150°C zurück schalten.

Vollkornbrot mit Dinkel

Vollkornbrot mit Dinkel

Dieses Brot ist derzeit mein Lieblingssauerteigbrot. Beim Brotbacken muss man immer viel Rastzeit einplanen. Also nicht für sich selbst, sondern für's Brot ;-). Daher vorher gut überlegen, wann man tatsächlich das fertige Brot aus dem Ofen nehmen kann. Und ja, man muss Brotbacken lieben, um es selbst regelmäßig zu tun. Aber das ist ja auch bei anderen Hobbys so.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 55 Minuten
Rastzeit insgesamt 15 Stunden
Portionen 1 Kastenbrot
Autor Michi

Zutaten

6-8 Stunden (eher 8) vor dem Zubereiten des Brotteiges den Sauerteig ansetzen:

  • 90 g lauwarmes Wasser
  • 90 g Roggenmehl, glatt
  • 18-20 g Sauerteiganstellgut*

6 Stunden vor dem Backen den Brotteig zubereiten:

  • 360 g lauwarmes Wasser
  • 5 g frische Germ
  • 250 g Dinkelmehl, Vollkorn
  • 125 g Roggenmehl, Vollkorn
  • 125 g Roggenmehl, glatt
  • 140 g Sauerteig
  • 10 g Salz
  • 40 g Sonnenblumenkerne
  • 2 TL Leinsamenschrot
  • 1 TL Backmalz optional

Anleitungen

mögliches Zeitmanagement:

  1. Beginn: 6.00 Uhr morgens den Sauerteig ansetzen, er rastet bis 14.00 Uhr, alle Zutaten für den Brotteig verkneten, Teig rastet bis 20.15 Uhr, Teig durchkneten, er rastet noch mal in der Kastenform bis 21.15 Uhr Jetzt wird gebacken und das Brot ist um 22.10 Uhr fertig

Sauerteig zubereiten:

  1. Die Zutaten für den Sauerteig in ein hohes Glas geben. Mit dem Wasser beginnen. Dann das Roggenmehl darauf geben und zum Schluss das Anstellgut aus dem Kühlschrank. Alles miteinander verrühren und mit einem Blatt Küchenrolle abdecken. Entweder in einer Styroporbox oder im kalten Backrohr für 8 Stunden gehen lassen (alles im Bereich von 6-8 Stunden ist O.K.).

Brotteig zubereiten:

  1. Zuerst das lauwarme Wasser in eine Rührschüssel geben, und die Germ darin auflösen.

  2. Nun mit den Mehlen beginnend alle Zutaten dazu geben und mit den Knethaken ca. 2 Minuten zu einem weichen Teig verkneten. Dinkelmehl sollte nicht zu lange geknetet werden.

  3. Der Teig rastet in der Schüssel bei Raumtemperatur für ca. 6 Stunden. Schüssel mit einem Küchentuch abdecken.

Weiterverarbeitung:

  1. Die Arbeitsfläche gut mit glattem Dinkelmehl bestauben und den Teig darauf kurz durchkneten. Dann zu einem länglichen Brot formen und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Der Brotteig rastet noch einmal zugedeckt 1 Stunde.

  2. In den letzten 30 Minuten der Rastzeit den Backofen auf 230°C/Heißluft vorheizen und eine feuerfeste, leere Schale auf dem Backofenboden mit aufheizen.

  3. Nach der Rastzeit die Kastenform auf den Rost ins Backrohr stellen. Die feuerfeste Schale mit 5 Eiswürfeln oder 1/8 l kaltem Wasser befüllen und das Backrohr sofort schließen. Die Temperatur auf 210°C zurück drehen. Das Brot wird zuerst einmal 40 Minuten gebacken, danach aus der Kastenform nehmen und für ca. 15 Minuten fertig backen, dann wird es rundherum schön knusprig (aber nicht hart).

  4. Zum Abkühlen quer auf die Kastenform stellen, dann kommt auch von unten genug Luft dazu.

Rezept-Anmerkungen

Hier findet ihr mein Rezept für selbstgemachten Roggensauerteig

Roggen-Dinkel Topfbrot

Roggen-Dinkel Topfbrot

Im gusseisernen Topf gebackenes Brot hat den Dampf gleich inkludiert. Krume und Kruste sind dann genau nach meinem Geschmack. Und wie immer ist gutes Zeitmanagement die wichtigste Zutat!

Zubereitungszeit 45 Minuten
Rastzeit 1 day 2 Stunden
Portionen 1 Brot, ca. 850 g
Autor Michi

Zutaten

6 Stunden vor dem Brotteig zubereiten den Roggensauerteig vorbereiten:

  • 60 g lauwarmes Wasser
  • 60 g Roggenmehl, glatt
  • 12 g Anstellgut aus dem Kühlschrank*

18-24 Stunden vor dem Backen den Brotteig zubereiten:

  • 250 g Dinkelmehl, glatt
  • 50 g Dinkelmehl, Vollkorn alternativ Roggenvollkornmehl
  • 250 g Roggenmehl, glatt
  • 40 g Roggensauerteig
  • 5 g Germ, frisch speziell, wenn das Anstellgut aus dem Kühlschrank noch recht jung ist
  • 14 g Salz
  • 350 g lauwarmes Wasser

Anleitungen

Beispiel für das Zeitmanagement:

  1. Soll das Brot am Sonntag zum Abendessen fertig sein, mit dem Roggensauerteig am Samstag um 9 Uhr morgens beginnen. Um 15 Uhr den Brotteig zubereiten, um ca. 22.15 Uhr ein mal falten, am Sonntag um 7.15 den Teig noch einmal falten, um ca. 11.15 Uhr das Brot durchkneten und um 11.45 Uhr backen. Um 12.30 Uhr ist es fertig.

Roggensauerteig zubereiten:

  1. In ein großes Glas/Schüssel zuerst das lauwarme Wasser wiegen, dann das Mehl und dann das Anstellgut aus dem Kühlschrank darauf geben. Alles gut miteinander verrühren und mit einer Küchenrolle abgedeckt bei Zimmertemperatur, in einer Styroporbox oder im kalten Backrohr für 6-8 Stunden rasten lassen.

Brotteig zubereiten:

  1. Alle Zutaten in einer großen Rührschüssel einige Minuten zu einem Teig verkneten. Der Teig ist sehr weich.

  2. Den Teig mit einem sauberen Küchentuch oder Bäckerleinen bedeckt für 18-24 Stunden rasten lassen. In dieser Zeit wird der Teig 2-3x in der Schüssel gefaltet. Das erste mal nach 6-8 Stunden, beim 2. Mal ergeben sich bei mir durch die Nacht mehr Stunden dazwischen. Das Endergebnis hat mich trotzdem überzeugt, also von der Zeit her so wählen, wie es zum eigenen Rhythmus passt. Nachdem er so weich ist, ist es eigentlich kein richtiges Teigfalten. Mit einer Teigkarte wird der Teig vom Schüsselrand ein paar Mal in die Mitte gehoben, die Schüssel dabei drehen.

  3. Nach der langen Teigruhe den Teig auf eine mit Dinkelmehl gut bemehlte Arbeitsfläche geben und unter Einarbeitung dieses Dinkelmehls gut durchkneten und zu einem runden Laib formen. Wer ein Gärkörbchen hat, bemehlt dieses sehr dick mit Roggenmehl und gibt den Laib für weitere 30 Minuten abgedeckt hinein.

  4. Inzwischen das Backrohr mit dem gusseisernen Topf und dem daraufgesetzten Deckel auf 250°C vorheizen.

  5. Nach den 30 Minuten den heißen Topf mit Backhandschuhen heraus nehmen und auf einen Topfuntersetzer stellen und das Brot vorsichtig hinein geben. Noch ein wenig einschneiden, damit es zum Schluss diese tolle Kruste bekommt, Deckel drauf und rein in den Ofen. Die Backtemperatur sofort auf 220 Grad zurück schalten und nun zuerst 30 Minuten backen. Danach den Deckel wieder mit dem Backhandschuh abnehmen und das Brot 15 Minuten offen weiter backen. Nach insgesamt 45 Minuten Backzeit sollte das Brot fertig sein. Vorsichtig aus dem Topf nehmen, auf den Boden klopfen - wenn es hohl klingt, ist es fertig gebacken. Ansonsten noch weitere 5 Minuten backen.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findet ihr Tipps zum selbstgemachten Roggensauerteig

Gedeckter Germ-Mohnkuchen mit Streusel

 

Gedeckter Germ-Mohnkuchen mit Streusel

Dieser Kuchen ist der Wahnsinn!!! Alle Mohnfans sollten den unbedingt ausprobieren! Natürlich mit Qualitätsmohn, vorzugsweise aus dem Waldviertel. Alle Veganer verwenden einfach statt Milch einen Pflanzendrink - zum Beispiel Dinkel oder Hafer.

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 14
Autor Michi

Zutaten

Germteig:

  • 130 ml Milch, lauwarm erwärmt auf keinen Fall zu heiß werden lassen!
  • 20 g Germ, frisch
  • 35 g Staubzucker
  • 300 g Weizenmehl, glatt alternativ Dinkelmehl
  • 50 g Margarine, zimmerwarm alternativ Butter

Mohnfülle:

  • 500 g Mohn vorzugsweise frisch gemahlen
  • 70 g Staubzucker
  • 2 EL Powidl gerne auch 3-4 EL, dann wird die Fülle noch saftiger
  • 1/4 l Milch

Streusel:

  • 30 g gehackte Mandeln
  • 30 g Zucker
  • 50 g Margarine alternativ Butter
  • 75 g Mehl

Anleitungen

Zubereitung des Germteiges:

  1. Die Milch in einem kleinen Topf nur ganz kurz lauwarm erwärmen. Die Germ und den Zucker darin auflösen.

  2. Das Mehl in eine Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde machen. Das Milchgemisch in die Mulde leeren und leicht mit Mehl vom Rand her bedecken. Nun 10 Minuten mit einem sauberen Geschirrtuch bedeckt stehen lassen.

  3. Die Butter oder Margarine in Flocken dazu geben und ca. 8 Minuten mit den Knethaken mixen.

  4. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen.

Zubereitung der Mohnfülle:

  1. Je besser und qualitativer der Mohn, umso besser das Ergebnis. (Waldviertler) Mohn, frisch gemahlen schmeckt ganz anders als in Plastik eingeschweißter, der schon vor langer Zeit gemahlen wurde.

  2. Den frisch gemahlenen Mohn mit Zucker in einer Pfanne erhitzen und mit der Milch ablöschen. Den Powidl unterrühren, das macht die Mohnfülle besonders saftig. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Fülle ganz abkühlen lassen.

Fertigstellung:

  1. Den Teig nach der Rastzeit auf einer Arbeitsfläche noch einmal durchkneten und dann auf einem Backpapier, in genau der gleichen Größe wie das Papier, mit einem Nudelwalker ausrollen.

  2. Die Mohnfülle auf etwas mehr als dem mittleren Teigdrittel aufstreichen und gut andrücken. Die beiden Seitenränder oben und unten etwas über die Fülle klappen.

  3. Die zwei Teigseiten von links und rechts über die Fülle klappen und leicht andrücken. Dann das Ganze vorsichtig wenden, sodass die Nahtstelle unten ist.

  4. Das Backrohr auf 180°C mit Heißluft vorheizen.

Streusel:

  1. Für den Streusel die grob gehackten Mandeln mit Zucker, Butter und Mehl mit den Fingern durchkneten. Keinesfalls mit dem Mixer!

  2. Den Gedeckten Germ-Mohnkuchen mit dem Backpapier auf ein Backblech ziehen, mit Wasser bepinseln, die Streusel mit den Fingern darüber bröseln und zum Schluss leicht andrücken.

  3. Den Kuchen auf der mittleren Schiene im Backrohr ca. 40 Minuten backen.

  4. Nach der Backzeit abkühlen lassen. Der Kuchen eignet sich auch sehr gut, um die Hälfte oder einzelne Stücke für einen späteren Zeitpunkt einzufrieren.

Brownies die Zweite

Brownies die Zweite

Noch ein Brownierezept, weil's dem Kind halt so schmeckt und weil es Abwechslung liebt.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Autor Michi

Zutaten

Die trockenen Zutaten:

  • 150 g Weizenmehl probiere die Hälfte durch Vollkornmehl zu ersetzen
  • 40 g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Die feuchten Zutaten:

  • 60 g Alsan (pflanzliche Margarine)
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Bourbon Vanillezucker
  • ca. 170 g Apfelmus* am besten selbstgemacht
  • 80 ml Wasser

Anleitungen

  1. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen.

  2. In einer zweiten Schüssel die zimmerwarme Alsan mit Zucker und Vanillezucker cremig mixen. Apfelmus und Wasser dazu geben und sanft dazu mixen.

  3. Die trockenen Zutaten kurz unter die feuchten mixen und den Teig in eine kleine mit Alsan ausgefettete Backform füllen.

  4. Bei 170°C Umluft 35 min backen und danach mit einem Metallspieß anstechen. Bleibt kein Teig daran kleben, ist es fertig gebacken. Kurz abkühlen lassen.

  5. Aus der Form stürzen oder wenn man nicht teilen muss, dann gerne auch aus der Form löffeln.

Rezept-Anmerkungen

Hier findest du mein Rezept vom selbstgemachten Apfelmus

Bauernbrot aus Roggen und Weizenmehl

 

Bauernbrot aus Roggen und Weizenmehl

Nach langer Zeit habe ich wieder einmal Sauerteig angesetzt. Ich liebe frisch gebackenes Brot. Die Arbeitsschritte beim Brotbacken sind nicht aufwändig, ein gutes Zeitmanagement ist aber notwendig.

Vorbereitungszeit 10 Stunden
Zubereitungszeit 45 Minuten
Portionen 1 Laib
Autor Michi

Zutaten

Sauerteig:

  • 110 g Roggenmehl
  • 110 g lauwarmes Wasser
  • 22 g Anstellgut aus dem Kühlschrank*

Brotteig:

  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 5 g frische Germ
  • 300 g Roggenmehl
  • 200 g Weizenmehl
  • 150 g Sauerteig
  • 10 g Brotgewürz alternativ selbst mit Kümmel, Anis und Fenchel eine Mischung herstellen
  • 5 g Gerstenmalz optional
  • 10 g Salz

Anleitungen

Zeitmanagement:

  1. Beginn: 8 Uhr morgens, Sauerteig rastet bis 15.10 Uhr, alle Zutaten für den Brotteig verkneten, Teig rastet bis 17.20 Uhr, noch mal kneten und in Gärkorb legen, Teig rastet bis 18 Uhr. Jetzt wird gebacken und das Brot ist um 18.45 Uhr fertig für den nächsten Tag.

Sauerteig:

  1. Die Zutaten für den Sauerteig in ein hohes Glas geben. Mit dem Wasser beginnen. Dann das Roggenmehl darauf geben und zum Schluss das Anstellgut aus dem Kühlschrank. Alles miteinander verrühren und mit einem Blatt Küchenrolle abdecken. Entweder in einer Styroporbox oder im kalten Backrohr für 7 Stunden gehen lassen (alles im Bereich von 6-8 Stunden ist O.K.).

Brotteig:

  1. Das lauwarme Wasser in eine Rührschüssel geben. und die frische Germ darin auflösen.

  2. Roggenmehl, Weizenmehl, Sauerteig, Brotgewürz, Gerstenmalz und Salz dazu geben und alles ca. 5 min miteinander verkneten.

  3. Die Teigschüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig 2 Stunden rasten lassen.

  4. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig noch einmal mit der Hand durchkneten und zu einem Brotlaib formen. Dabei immer den Teig von außen nach innen wirken, sodass der Teig auf der Oberseite glatt ist und unten der sogenannte "Schluss" entsteht. Hier ist der Teig rissig offen.

  5. Ein Gärkörbchen (egal in welcher Form) mit Roggenmehl ausstauben, das Brot so rein legen, dass der Schluss unten im Gärkörbchen ist. Und den Teig wieder mit einem Tuch bedeckt noch einmal 30 min rasten lassen.

  6. Nach ca. 15 Minuten das Backrohr mit Umluft auf 250° C vorheizen. Dabei eine feuerfeste Form auf den Backofenboden stellen und mit aufheizen.

  7. Das Brot nach der Rastzeit auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stürzen, den "Schluss" kurz auseinander gehen lassen und ev. mit einem Messer ein wenig tiefer einschneiden, damit das Brot dann bewusst an dieser Stelle aufreißt und nicht an einer anderen.

  8. Das Brot ins Rohr schieben und entweder eine Hand voll Eiswürfel oder ca. 1/8 l Wasser in die mit aufgeheizte Form geben, damit Dampf entsteht. Die Backofentüre sofort schließen.

  9. Das Brot 15 min bei 250 °C backen und dann weitere 30-35 min bei 220°C.

  10. Nach der Backzeit auf den Boden des Brotes klopfen. Wenn es deutlich hohl klingt, ist das Brot fertig gebacken. Wenn nicht, dann weitere 5 min backen.

Rezept-Anmerkungen

Hier findet ihr meine Tipps für euren eigenen Roggensauerteig

Topfencreme mit Fruchtmus

Topfencreme mit Fruchtmus

Ein sehr schnelles Dessert, das fast ohne Süßungsmittel auskommt.

Zubereitungszeit 20 Minuten
Portionen 4 Gläser à 220 ml
Autor Michi

Zutaten

  • 250 g (Mager)topfen
  • 250 ml Schlagobers
  • 1 EL Honig bei Bedarf mehr, oder auch anderes Süßungsmittel
  • 1 Glas (220 ml) Pfirsichmus* alternativ: Mus aus Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Marillen...

Anleitungen

  1. Wenn kein fertig zubereitetes Obstmus zur Verfügung steht, dann nun entweder mit frischen oder tiefgekühlten Früchten in wenigen Schritten machen. Dafür das tiefgekühlte Obst auftauen lassen, das frische waschen und dann mit dem Pürierstab fein pürieren. Wenn es zu dick sein sollte, mit wenig Wasser verdünnen und dann je nach Obstsorte und Geschmack mit Zucker verfeinern oder einfach ohne Zucker verwenden.

  2. Das Schlagobers in einem hohen Gefäß schlagen.

  3. Topfen mit Honig in einer anderen Schüssel mixen und das Schlagobers ebenso kurz darunter mixen. Abschmecken und je nach Vorliebe noch Honig dazu geben.

  4. Nun abwechselnd die Topfen-Oberscreme und das Fruchtmus in die Gläser schichten, verschließen und bis zum Verzehr kühl stellen.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findet ihr mein Rezept vom Pfirsichmus

Rumschnitten

Rumschnitten

Die hab ich als Kind schon so gerne gehabt!

Portionen 1 Backblech
Autor Michi

Zutaten

Für den Kuchen:

  • 100 g Margarine (Alsan)
  • 3 Eier
  • 200 g Staubzucker
  • 50 g Kakaopulver
  • 300 g Mehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1/16 l Milch

Für die Glasur:

  • 150 g Margarine
  • 5 Rippen Kochschokolade das sind 125 g
  • 150 g Staubzucker
  • 1/16 l Rum
  • 1/16 l Milch optional
  • Kokosette zum Bestreuen

Anleitungen

  1. Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen.

  2. Dotter mit Margarine und Zucker schaumig mixen. Milch, Mehl, Kakaopulver und Backpulver kurz dazu mixen. Der Eischnee wird leicht darunter gehoben.

  3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf glatt verstreichen. Den Kuchen ca. 30 Minuten bei 170°C mit Heißluft backen. Nach der Backzeit mit einem Metallspieß anstechen. Wenn kein Teig daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Sonst noch ein paar weitere Minuten backen.

  4. Nun wird die Glasur zubereitet. Dafür einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und auf kleine Stufe zurück schalten. Eine Metallschüssel darauf geben und die Margarine mit der Schokolade über Wasserdampf schmelzen lassen. Nun den Staubzucker mit einem Schneebesen einrühren. Ebenso den Rum. Wer die Schokoglasur gerne ein wenig dicker haben möchte (ich finde diese Variante sehr gut), rührt nun vorsichtig noch ca. 1/16 l Milch dazu.

  5. Die Schokoglasur auf dem Kuchen verteilen und mit Kokosett bestreuen. Zum Festwerden darf der Kuchen sehr kalt rasten (zum Beispiel im Winter unter Dach im Freien). Uns hat die dadurch ein bisschen fester gewordene Glasur (mit der Milchvariante) besser geschmeckt, als zum Zeitpunkt, als der Kuchen im Zimmer gestanden ist.