Krautstrudel

Krautstrudel

Der Teig lässt sich vielseitig für pikante oder süße Strudel verwenden. In Kombination mit saisonalem Weißkraut aber ein Wahnsinn!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Kühlzeit 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Krautfülle:

  • 1/3 Krautkopf, ca. 500 g z. Bsp.: Braunschweigerkraut
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kümmel
  • 1 EL Suppenwürze
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Speckwürfel optional für die nicht vegetarische Variante

Für den Topfenteig:

  • 25 dag Topfen ev. Magertopfen
  • 25 dag Mehl (Dinkel oder Weizen) ein kleiner Teil davon darf aus Vollkorn stammen
  • 25 dag Margarine oder Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Anleitungen

  1. Beides, Krautfülle und Teig brauchen mind. 20-30 Minuten Kühlzeit, sobald sie zubereitet wurden. Das Kraut bei Raumtemperatur sogar länger, denn es muss unbedingt sehr gut ausgekühlt sein, bevor es in den Teig eingefüllt wird, sonst reißt dieser. Das Kraut lässt sich auch schon am Vortag zubereiten und wird dann im Kühlschrank aufbewahrt (mit angebratenem Zwiebel kein Problem). Bei Bedarf kann der fertig gerollte Strudel auch ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden, bevor er ins Backrohr kommt.

Krautfülle zubereiten:

  1. Die Zwiebel und das Kraut fein schneiden und ungefähr 5 Minuten anrösten.

  2. Den Knoblauch klein hacken oder pressen, dazu geben und mit anrösten. Ebenso nach Belieben Speck klein würfeln und mit anbraten.

  3. Ca. 1/8 l Wasser mit Suppenwürze verrühren und damit das Kraut ablöschen. Salzen und pfeffern und ca. 10 Minuten dünsten.

  4. Danach das Kraut gut auskühlen lassen. Entweder bei Raumtemperatur, wenn man genug Zeit hat, oder ins kühle Freie stellen oder im Waschbecken kaltes Wasser einlassen, das Kraut in eine Glasschüssel umfüllen und ins kalte Wasser stellen.

Topfenteig zubereiten:

  1. Alle Zutaten für den Topfenteig miteinander in der Küchenmaschine verkneten und den Teig vorzugsweise mind. 20-30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Fertigstellung:

  1. Das Backrohr bei Heißluft auf 180°C vorheizen.

  2. Den Teig dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Rechteck ausrollen.

  3. Die Fülle ebenso dritteln und jeweils auf die obere Teighälfte geben. Die Seitenränder nach innen leicht über die Fülle klappen und die Strudel eng von oben nach unten einrollen.

  4. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech nebeneinander setzen. Und auf mittlerer Schiene backen, bis sie eine schöne Farbe haben. Das dauert ca. 25 Minuten.

  5. Mit Salat und Rahm-Joghurtsauce servieren.

Krautsalat

Krautsalat

Nicht der hohe Vitamin C Anteil im Kraut war ausschlaggebend dafür, mich an dieses Wintergemüse von dieser Seite heranzuwagen, eher die Tatsache, dass Mann und Kind schon lange von Krautsalat begeistert waren und auch ich jetzt diese Begeisterung teile.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Rastzeit 3 Stunden
Portionen 4 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • 1/2 frischen Krautkopf z. Bsp. Braunschweigerkraut
  • 1 EL Salz
  • ca. 100 ml Essig
  • ca. 100 ml Wasser
  • 2 EL Öl
  • 1 feste Prise Pfeffer
  • 1-2 TL Zucker optional (aber die Oma macht das so)
  • 1 EL Kümmel
  • 1 kleine rote Zwiebel

Anleitungen

  1. Den halben Krautkopf von den äußeren Blättern und vom Strunk befreien. Dann fein hobeln oder fein nudelig schneiden und in eine Schüssel geben.

  2. Das Salz über das Kraut streuen, die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und mehrere Stunden ziehen lassen.

  3. Danach die entstandene Flüssigkeit abseihen und das Kraut mit den Händen gut ausdrücken.

  4. Öl über das Kraut träufeln und aus Essig, Wasser, Pfeffer und Zucker eine Marinade zubereiten.

  5. Die Marinade über das Kraut leeren und gut vermischen.

  6. Füllt man den Salat mit Marinade nun in Schraubgläser und stellt diese in den Kühlschrank, ist er ein paar Tage haltbar. Den Zwiebel erst vor dem Verzehr klein geschnitten darunter mischen, denn klein geschnittener Zwiebel sollte innerhalb eines Tages verzehrt werden, bevor sich Keime daran festsetzen.

Zimtkuchen

Zimtkuchen

Sehr spontanes Statement meiner Tochter nach dem ersten (noch heißen) Bissen: "Voll gut". Und stimmt, das ist wieder so ein veganer Kuchen, der auch mir schmeckt.

Autor Michi

Zutaten

  • 200 g Dinkelmehl, Vollkorn
  • 200 g Dinkelmehl, glatt
  • 30 g Maizena (Speisestärke)
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 130 g Rohrzucker
  • 2 TL Vanillezucker am besten selbstgemacht
  • 1 Prise Salz
  • 280 g Haferdrink
  • 1 EL Apfelessig
  • 80 g Rapsöl

Für den Zimtzucker:

  • 2 EL Rohrzucker
  • 1 schwachen TL Zimt

Anleitungen

  1. Die trockenen Zutaten miteinander vermengen.

  2. Die flüssigen Zutaten extra miteinander vermengen.

  3. Nun beides kurz mit einem Schneebesen miteinander verrühren, nicht sehr lange, damit der Teig nicht zäh wird.

  4. In einer kleinen Schüssel den Zimtzucker bereithalten.

  5. Den Backofen auf 180°C mit Heißluft vorheizen und eine Kastenform mit Papier auskleiden oder mit Butter bestreichen und mit Mehl ausstauben.

  6. 1/3 des Teiges in die Kastenform füllen und dann die Hälfte des Zimtzuckers darauf verteilen.

  7. Das Ganze wiederholen und zum Abschluss das letzte Teigdrittel darüber verstreichen. Ev. mit einem Spieß ein wenig durchrühren, um eine zarte Marmorierung zu erreichen.

  8. Den Kuchen für 40 Minuten backen.

Cahewcreme/sauce

Cashewcreme/sauce

Dieses Rezept darf sich je nach Konsistenz Creme oder Sauce nennen. Geeignet ist sie im Nudelsalat, über pikante Palatschinken geträufelt oder auch statt Bechamelsauce in der Lasagne.

Autor Michi

Zutaten

  • 100 g Cahewkerne über Nacht eingeweicht, oder zumindest 5 Stunden lang
  • 1/2 EL Tahini (Sesampaste)
  • 2 EL Hafercuisine
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • 140 ml Pflanzendrink (z. Bsp.: Hafer) je nach Konsistenz etwas mehr
  • Salz

Anleitungen

  1. Die Cashewkerne über Nacht einweichen und am nächsten Tag gut unter fließendem Wasser abspülen. Danach fein reiben. Dafür eignet sich zum Beispiel ein Foodprozessor, Smoothiemaker oder zur Not der Pürierstab.

  2. Alle weiteren Zutaten dazu geben und zu einer cremigen Sauce mixen. Mit dem Pflanzendrink lässt sich die Konsistenz gut variieren.

  3. Die Sauce ist in einem verschlossenen Glasbehälter im Kühlschrank ein paar Tage haltbar.

Zweifärbige Kürbismuffins

Zweifärbige Kürbismuffins

Beim ersten Backversuch war ich ein wenig abgelenkt und habe vergessen, den Zucker dazu zu geben!!! Die Tiere in meinem Kompost freuen sich jetzt darüber. Das hat mich zum Glück nicht von einem 2. Versuch abgehalten. Die Muffins sind locker und leicht und meine strengste Kritikerin ist nach der gestrigen Verkostung des 1. Versuches zum Glück wieder von meinen Backkünsten überzeugt. Uff, da hab ich gerade noch mal die Kurve gekratzt 😉 .

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Portionen 12 Muffins
Autor Michi

Zutaten

  • 180 g Hokaido-Kürbis ohne Kerne und ohne Schale gewogen
  • 200 g Dinkelmehl, Vollkorn
  • 170 g Dinkelmehl, glatt
  • 6 TL Backpulver
  • 150 g Rohrzucker
  • 2 TL Vanillezucker* vorzugsweise selbst gemacht
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • 240 ml Rapsöl
  • 240 ml Haferdrink alternativ Dinkeldrink

Für die Kakaomasse:

  • 3 EL Kakaopulver
  • 4 EL Haferdrink alternativ Dinkeldrink
  • etwas dunkle Schokolade optional

Anleitungen

  1. Den Kürbis entkernen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Hokaido kann man zwar mit Schale essen, aber nachdem er nun in wenig Wasser nur 10 Minuten gekocht wird, wird in dieser Zeit die Schale nicht so schnell weich.

  2. In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten miteinander verrühren. Also die beiden Mehle, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Zimtpulver, Muskatnuss und Salz in einer Schüssel gut miteinander vermischen.

  3. Den gekochten Kürbis abseihen und mit Rapsöl und Haferdrink glatt pürieren.

  4. Die flüssigen Zutaten nun unter die trockenen mischen und nur kurz mit einem Schneebesen unterrühren. Vegane Kuchen dürfen nicht lange gemixt werden, sonst wird der Teig zu fest und zu zäh.

  5. Den Backofen bei Umluft auf 180°C vorheizen.

  6. Ein Muffinblech mit 12 Muffinförmchen auslegen und ca. 2/3 der Teigmasse darin verteilen.

  7. 3 EL Kakaopulver mit 4 EL Haferdrink glatt verrühren und wieder nur kurz unter das restliche Teigdrittel rühren.

  8. Die Kakaomasse auf der hellen Kürbismasse verteilen. Nach Lust und Laune können die beiden Massen mit einem Spieß ein wenig ineinander gezogen werden.

  9. Die Muffins ins Rohr schieben und 20-25 Minuten backen. Danach mit einem Metallspieß in einen Muffin stechen, wenn kein Teig daran kleben bleibt, war die Backzeit lange genug. Ansonsten noch ein paar Minuten zugeben.

  10. Sobald die Muffins abgekühlt sind, können Sie nach Belieben noch mit geschmolzener Schokolade übergossen werden.

Rezept-Anmerkungen

*Hier könnt ihr nachlesen, wie ich meinen Vanillezucker selbst mache: Vanillezucker vs. Vanillinzucker

Erbsen-Zucchini-Kokossuppe

Erbsen-Zucchini-Kokossuppe

Zwei Einstiegsmöglichkeiten zu diesem Rezept kann ich bieten:

Variante 1 in Kurzfassung: krank im Bett, keiner kocht mir was, schnell was Wertvolles zaubern, sehr kurzer Aufwand, großartiges geschmackliches Erlebnis (so weit ich mich dzt. auf meine Geschmacksnerven verlassen kann).

Variante 2 fängt wie Variante 1 an, krank im Bett, ich lese über die Stärkung der Darmbarriere und da kommt mir Lecithin unter. Erbsen zählen zu besonders lecithinreichen Lebensmitteln und weil das Kind sie nicht mag (oder glaubt, sie nicht zu mögen), aber einen gestärkten Darm gut gebrauchen könnte, versuche ich sie geschmacklich abzuschwächen.

Gesamtzeit 20 Minuten
Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 kleine weiße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • ca. 300 g Zucchini
  • ca. 200 g TK-Erbsen geht natürlich auch mit frischen Erbsen
  • 1 kleine Dose Kokosmilch (200 ml)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Chiliflocken

Anleitungen

  1. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in etwas Olivenöl in einem Topf glasig anbraten.

  2. Zucchini mit Schale fein würfeln und im Topf ein paar Minuten mit anbraten.

  3. Die tiefgekühlten Erbsen, die Kokosmilch und die Gemüsebrühe dazu geben, salzen, pfeffern, ein paar Chiliflocken hinein reiben und ca. 5 Minuten auf mittlerer Stufe leicht köcheln lassen.

  4. Währenddessen die Suppeneinlage zubereiten. Gut passen grob gehackte, ohne Fett geröstete Mandeln. Auch klein geschnittene angeröstete Brotwürfel oder geröstete Sonnenblumenkernen machen sich gut in dieser Suppe. Für Nichtveganer empfehle ich klein geschnittene Speckwürfel, ohne Fett kurz angebraten. Speck harmoniert immer gut mit Erbsen.

  5. Die fertige Suppe mit dem Pürierstab so fein wie möglich pürieren, in Schüsseln/Teller aufteilen und direkt vor dem Servieren die Suppeneinlage darüber streuen.

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Ein schnell zubereitetes Gericht, genau meins! Es lebe die Kürbiszeit!

Zubereitungszeit 25 Minuten
Portionen 5 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Tasse (Basmati) Reis
  • 1 Hokkaido-Kürbis mittelgroß bis groß
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kokosöl alternativ Rapsöl
  • 2-3 EL Curry-Gewürzmischung alternativ: Kurkuma, Koriander gemahlen, Pfeffer, Knoblauchpulver, Ingwer gemahlen
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • 1 Dose Kichererbsen vorgegart
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 3 EL Erdnüsse, Kürbiskerne oder Cashewkerne optional

Anleitungen

  1. Den Reis waschen und trocken schütteln. In einem Topf 1 EL Öl erhitzen und den Reis kurz anbraten, dann mit 1 1/2 Tassen Wasser aufgießen, aufkochen und auf kleiner Flamme so lange kochen, bis er beginnt, sich am Boden anzulegen. - so mach ich das 😉

  2. Den Kürbis, die Zwiebel und den Knoblauch klein würfelig schneiden und in einem EL Kokosöl anbraten.

  3. Den Ingwer fein schneiden und zum Kürbis dazu geben.

  4. Das Currypulver einrühren und kurz mit anbraten.

  5. Die abgespülten Kichererbsen und die Kokosmilch dazu geben und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Der Kürbis soll noch bissfest sein und nicht zerfallen.

  6. Währenddessen die Nüsse oder Kerne ohne Fett kurz anrösten, sodass sie ihren Duft entfalten.

  7. Das Kürbisgemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Reis servieren. Kerne und Nüsse nach Wahl darüber streuen.

Lebkuchenmoussetorte ohne Backen

Lebkuchenmoussetorte ohne Backen

Kurz habe ich überlegt, ob ich erwähnen soll, dass diese Torte vegan und glutenfrei ist, weil das vielleicht ein paar Menschen abschrecken könnte, sie auszuprobieren. Aber ich als bekennende Nichtveganerin und Nichtglutenfreiesserin finde, dass diese Torte es absolut verdient hat, ausprobiert zu werden. Sie ist allerdings recht sättigend, was dazu führt, dass viele Menschen gleichzeitig in den Genuss kommen können, sie zu kosten. Die kleine Tortenform (ca. 17 cm Durchmesser) ist auch ideal für diese Torte.

Vorbereitungszeit 12 Stunden
Zubereitungszeit 25 Minuten
Zeit zum Kühlen 6 Stunden
Portionen 10 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Für den Tortenboden:

  • 150 g Mandeln, ungeschält
  • 150 g weiche Datteln
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Für das Lebkuchenmousse:

  • 200 g Cashewkerne, ungesalzen über Nacht in Wasser einweichen
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch über Nacht in den Kühlschrank stellen
  • 2 EL weißes Mandelmus
  • 5 EL Rohrzucker
  • 4 TL Lebkuchengewürz
  • 1 EL Kakaopulver
  • 8 EL Kokosöl

Für die Deko zum Beispiel:

  • 1 EL Mandeln, gehobelt
  • 1 EL Mandeln im Ganzen, geschält oder/und ungeschält
  • 1 Eckerl dunkle Schokolade
  • 1 EL Heidelbeeren, Himbeeren oder Granatapfelkerne

Anleitungen

  1. Am Vorabend die Cashewkerne in einer Glasschüssel einweichen und zudecken. Die Kerne sollten mit Wasser bedeckt sein.

  2. Ebenso am Vorabend die Kokosmilch in den Kühlschrank stellen.

Teigboden:

  1. Mandeln, entkernte Datteln, Zimt und Salz in einem Hochleistungsmixer (Smoothiemaker oder dgl.) fein reiben.

  2. Den Boden einer kleinen Tortenform (mit ca. 17 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen und das Papier mit dem Tortenring fixieren.

  3. Die Mandelmasse mit den Fingern am Tortenboden gleichmäßig andrücken.

  4. Den Tortenboden in den Kühlschrank stellen.

Lebkuchenmousse:

  1. Das Kokosöl in einem Topf sanft schmelzen. Nicht heiß werden lassen.

  2. Die eingeweichten Cashewkerne unter fließendem Wasser gut abspülen, in den Hochleistungsmixer geben und gut zerkleinern.

  3. Kokosmilch, Mandelmus, Zucker, Lebkuchengewürz und Kakaopulver dazu geben und untermixen.

  4. Das geschmolzene, nicht zu heiße Kokosöl dazu geben und noch einmal gut verrühren.

  5. Die Creme kosten, bei Bedarf noch etwas mehr Lebkuchengewürz, Kakaopulver oder zusätzlich Zimt dazu geben.

  6. Die Creme auf den Tortenboden gießen und im Kühlschrank mindestens 6 Stunden, oder über Nacht fest werden lassen. Je länger die Creme gekühlt wird, umso schnittfester wird sie aufgrund des Kokosöls. Auf meinem Foto ist sie nach ca. 5 1/2 Stunden Kühlung zu sehen. Sie war noch weich, ist aber nicht auseinander geronnen. Am Tag darauf war die Torte allerdings besser zu schneiden.

Deko:

  1. Sobald die Torte fest geworden ist, diese aus dem Tortenring lösen, dabei den Rand mit einem Messer lockern. Die Mandeln im Ganzen grob hacken und gemeinsam mit den Mandelblättchen ohne Fett anrösten, bis sie ein wenig Farbe bekommen.

  2. Schokolade fein über die Torte reiben, die Mandeln darauf verstreuen und für die Optik noch ein paar Beeren nach Wahl darüber streuen.

Polentaschnitten mit Honig und Sesam

 

Polentaschnitten mit Honig und Sesam

Im Griechenlandurlaub haben wir erstmals Schafkäse gebraten mit Honig und Sesam probiert und waren begeistert. Hier unsere Variante dazu.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 8 Personen
Autor Michi

Zutaten

Polentaschnitten zubereiten, siehe Rezeptanmerkungen

  • 7 EL Honig
  • 4 EL Sesam

Anleitungen

  1. Die Polentaschnitten zubereiten.

  2. Sesam ganz kurz ohne Fett rösten, damit er sein Aroma voll entfalten kann. Abkühlen lassen und mit Honig verrühren. Über die warmen Polentaschnitten träufeln.

  3. Auf mariniertem Blattsalat anrichten.

Rezept-Anmerkungen

Das Grundrezept der Polentaschnitten findet ihr hier: Polentaschnitten mit Kürbisragout

Polentaschnitten mit Kürbisragout

 

Polentaschnitten mit Kürbisragout

Polentaschnitten war in den letzten Jahren eine der großen Herausforderungen in meiner Küche. So richtig geklappt hat es aber nie, denn meistens hat die Konsistenz es nicht zugelassen, dass ich tatsächlich Schnitten daraus schneiden konnte, die beim Anbraten auch nicht zerfallen sind. Doch das gehört dank dieses Rezeptes nun der Vergangenheit an.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 250 g Maisgrieß
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Tl Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 3 EL Hefeflocken
  • 20 g Margarine ich nehme Alsan
  • Rapsöl

Als Beilage passt zum Beispiel Kürbisragout:

  • 1 mittelgroßer Hokaidokürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl

Auch die Paradeissauce* eignet sich hervorragend dazu.

Anleitungen

  1. Die Gemüsebrühe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Hefeflocken und Alsan in einem Topf aufkochen lassen.

  2. Den Maisgrieß mit einem Schneebesen einrühren und kurz aufkochen lassen.

  3. Den Topf vom Herd nehmen, durchrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.

  4. Die Polenta probieren und nach Geschmack nachwürzen.

  5. Eine ca. 30 x 20 cm große Glas- oder Metallform mit Alsan oder Öl ausfetten und die fertig gequollene Polenta hineingeben und glatt verstreichen.

  6. Die Polenta muss jetzt vollkommen in der Form auskühlen, dafür ca. 1 Stunde einplanen.

Inzwischen das Kürbisragout zubereiten:

  1. Den Kürbis waschen, schälen ist nicht notwendig, und halbieren. Die Kerne entfernen und den Kürbis grob würfelig schneiden.

  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein schneiden und dann in Öl anschwitzen.

  3. Den Kürbis dazu geben, kurz mitschwitzen und dann mit Gemüsebrühe übergießen.

  4. Ca. 15-20 Minuten leicht köcheln lassen. Der Kürbis sollte gut bissfest sein. Bei Bedarf Wasser nachgießen.

  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Nach der Rastzeit der Polenta diese auf die Arbeitsfläche oder ein großes Brett stürzen und in Rauten oder andere Formen schneiden. Größere Formen bedeuten, die Ecken sind zum Schluss außen knusprig, innen schön weich. Schneidet man kleinere Formen, sind sie insgesamt knuspriger. Am besten beides ausprobieren.

  7. In einer Pfanne fingerhoch Rapsöl erhitzen und die Schnitten auf jeder Seite ein paar Minuten anbraten. Sie sollen ein wenig Farbe bekommen.

  8. Im Rohr können die fertigen Polentaschnitten bei etwa 80-100°C warm gehalten werden, bis alle herausgebacken sind.

  9. Kürbisragout auf einen Teller geben und die Schnitten darauf legen. Mit frischem Blattsalat servieren.

  10. Eine süß-pikante Variante findet ihr hier**

Rezept-Anmerkungen

*Die Paradeissauce (diesmal ohne einkochen) findet ihr hier: Paradeissauce einkochen.

**Und hier die pikant-süße Variante: Polentaschnitten mit Honig und Sesam