Krautstrudel

Krautstrudel

Der Teig lässt sich vielseitig für pikante oder süße Strudel verwenden. In Kombination mit saisonalem Weißkraut aber ein Wahnsinn!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Kühlzeit 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Krautfülle:

  • 1/3 Krautkopf, ca. 500 g z. Bsp.: Braunschweigerkraut
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kümmel
  • 1 EL Suppenwürze
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Speckwürfel optional für die nicht vegetarische Variante

Für den Topfenteig:

  • 25 dag Topfen ev. Magertopfen
  • 25 dag Mehl (Dinkel oder Weizen) ein kleiner Teil davon darf aus Vollkorn stammen
  • 25 dag Margarine oder Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Anleitungen

  1. Beides, Krautfülle und Teig brauchen mind. 20-30 Minuten Kühlzeit, sobald sie zubereitet wurden. Das Kraut bei Raumtemperatur sogar länger, denn es muss unbedingt sehr gut ausgekühlt sein, bevor es in den Teig eingefüllt wird, sonst reißt dieser. Das Kraut lässt sich auch schon am Vortag zubereiten und wird dann im Kühlschrank aufbewahrt (mit angebratenem Zwiebel kein Problem). Bei Bedarf kann der fertig gerollte Strudel auch ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden, bevor er ins Backrohr kommt.

Krautfülle zubereiten:

  1. Die Zwiebel und das Kraut fein schneiden und ungefähr 5 Minuten anrösten.

  2. Den Knoblauch klein hacken oder pressen, dazu geben und mit anrösten. Ebenso nach Belieben Speck klein würfeln und mit anbraten.

  3. Ca. 1/8 l Wasser mit Suppenwürze verrühren und damit das Kraut ablöschen. Salzen und pfeffern und ca. 10 Minuten dünsten.

  4. Danach das Kraut gut auskühlen lassen. Entweder bei Raumtemperatur, wenn man genug Zeit hat, oder ins kühle Freie stellen oder im Waschbecken kaltes Wasser einlassen, das Kraut in eine Glasschüssel umfüllen und ins kalte Wasser stellen.

Topfenteig zubereiten:

  1. Alle Zutaten für den Topfenteig miteinander in der Küchenmaschine verkneten und den Teig vorzugsweise mind. 20-30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Fertigstellung:

  1. Das Backrohr bei Heißluft auf 180°C vorheizen.

  2. Den Teig dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Rechteck ausrollen.

  3. Die Fülle ebenso dritteln und jeweils auf die obere Teighälfte geben. Die Seitenränder nach innen leicht über die Fülle klappen und die Strudel eng von oben nach unten einrollen.

  4. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech nebeneinander setzen. Und auf mittlerer Schiene backen, bis sie eine schöne Farbe haben. Das dauert ca. 25 Minuten.

  5. Mit Salat und Rahm-Joghurtsauce servieren.

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Ein schnell zubereitetes Gericht, genau meins! Es lebe die Kürbiszeit!

Zubereitungszeit 25 Minuten
Portionen 5 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Tasse (Basmati) Reis
  • 1 Hokkaido-Kürbis mittelgroß bis groß
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kokosöl alternativ Rapsöl
  • 2-3 EL Curry-Gewürzmischung alternativ: Kurkuma, Koriander gemahlen, Pfeffer, Knoblauchpulver, Ingwer gemahlen
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • 1 Dose Kichererbsen vorgegart
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 3 EL Erdnüsse, Kürbiskerne oder Cashewkerne optional

Anleitungen

  1. Den Reis waschen und trocken schütteln. In einem Topf 1 EL Öl erhitzen und den Reis kurz anbraten, dann mit 1 1/2 Tassen Wasser aufgießen, aufkochen und auf kleiner Flamme so lange kochen, bis er beginnt, sich am Boden anzulegen. - so mach ich das 😉

  2. Den Kürbis, die Zwiebel und den Knoblauch klein würfelig schneiden und in einem EL Kokosöl anbraten.

  3. Den Ingwer fein schneiden und zum Kürbis dazu geben.

  4. Das Currypulver einrühren und kurz mit anbraten.

  5. Die abgespülten Kichererbsen und die Kokosmilch dazu geben und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Der Kürbis soll noch bissfest sein und nicht zerfallen.

  6. Währenddessen die Nüsse oder Kerne ohne Fett kurz anrösten, sodass sie ihren Duft entfalten.

  7. Das Kürbisgemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Reis servieren. Kerne und Nüsse nach Wahl darüber streuen.

Polentaschnitten mit Kürbisragout

 

Polentaschnitten mit Kürbisragout

Polentaschnitten war in den letzten Jahren eine der großen Herausforderungen in meiner Küche. So richtig geklappt hat es aber nie, denn meistens hat die Konsistenz es nicht zugelassen, dass ich tatsächlich Schnitten daraus schneiden konnte, die beim Anbraten auch nicht zerfallen sind. Doch das gehört dank dieses Rezeptes nun der Vergangenheit an.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 250 g Maisgrieß
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Tl Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 3 EL Hefeflocken
  • 20 g Margarine ich nehme Alsan
  • Rapsöl

Als Beilage passt zum Beispiel Kürbisragout:

  • 1 mittelgroßer Hokaidokürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl

Auch die Paradeissauce* eignet sich hervorragend dazu.

Anleitungen

  1. Die Gemüsebrühe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Hefeflocken und Alsan in einem Topf aufkochen lassen.

  2. Den Maisgrieß mit einem Schneebesen einrühren und kurz aufkochen lassen.

  3. Den Topf vom Herd nehmen, durchrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.

  4. Die Polenta probieren und nach Geschmack nachwürzen.

  5. Eine ca. 30 x 20 cm große Glas- oder Metallform mit Alsan oder Öl ausfetten und die fertig gequollene Polenta hineingeben und glatt verstreichen.

  6. Die Polenta muss jetzt vollkommen in der Form auskühlen, dafür ca. 1 Stunde einplanen.

Inzwischen das Kürbisragout zubereiten:

  1. Den Kürbis waschen, schälen ist nicht notwendig, und halbieren. Die Kerne entfernen und den Kürbis grob würfelig schneiden.

  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein schneiden und dann in Öl anschwitzen.

  3. Den Kürbis dazu geben, kurz mitschwitzen und dann mit Gemüsebrühe übergießen.

  4. Ca. 15-20 Minuten leicht köcheln lassen. Der Kürbis sollte gut bissfest sein. Bei Bedarf Wasser nachgießen.

  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Nach der Rastzeit der Polenta diese auf die Arbeitsfläche oder ein großes Brett stürzen und in Rauten oder andere Formen schneiden. Größere Formen bedeuten, die Ecken sind zum Schluss außen knusprig, innen schön weich. Schneidet man kleinere Formen, sind sie insgesamt knuspriger. Am besten beides ausprobieren.

  7. In einer Pfanne fingerhoch Rapsöl erhitzen und die Schnitten auf jeder Seite ein paar Minuten anbraten. Sie sollen ein wenig Farbe bekommen.

  8. Im Rohr können die fertigen Polentaschnitten bei etwa 80-100°C warm gehalten werden, bis alle herausgebacken sind.

  9. Kürbisragout auf einen Teller geben und die Schnitten darauf legen. Mit frischem Blattsalat servieren.

  10. Eine süß-pikante Variante findet ihr hier**

Rezept-Anmerkungen

*Die Paradeissauce (diesmal ohne einkochen) findet ihr hier: Paradeissauce einkochen.

**Und hier die pikant-süße Variante: Polentaschnitten mit Honig und Sesam

Kichererbsendal

Kichererbsendal

Dal ist ein Gericht aus der indischen Küche. Es ist sehr schnell zubereitet und dieses Dal besticht besonders durch den zitronigen Geschmack.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 13 Minuten
Gesamtzeit 23 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Stück Ingwer ca. 10 g
  • 1 EL Alsan (Margarine) alternativ Butter
  • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 TL Curcuma gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Koriander gemahlen
  • 1 Prise Chiliflocken optional
  • 240 g passierte Paradeiser im Winter aus der Dose
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 180 g rote Linsen
  • 1 Glas Kichererbsen
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Koriander, frisch optional

Anleitungen

  1. Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer schälen und alles fein hacken.

  2. In einem Topf 1 EL Alsan bei mittlerer Hitze zergehen lassen und den Kreuzkümmel darin kurz anbraten. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch dazu geben und unter Rühren kurz mitrösten.

  3. Dann auch Chiliflocken, Curcuma, Koriander und Paprikapulver mitbraten und alles mit passierten Paradeisern und der Gemüsebrühe ablöschen.

  4. Die roten Linsen in einem engmaschigen Sieb abspülen, dazu geben und kurz aufkochen lassen. Das Ganze bei schwacher Hitze ca. 13 Minuten köcheln lassen.

  5. Nach ca. 5 Minuten die ebenso im Sieb abgespülten Kichererbsen in den Topf dazu geben.

  6. Die Bio-Zitrone heiß abwaschen, mit einem Küchentuch abtrocknen und dann die Schale abreiben. Den Saft der halben Zitrone auspressen.

  7. Kurz vor dem Ende der Kochzeit die Zitronenschale ins Dal rühren. Am Ende der Kochzeit mit Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.

  8. Wer frischen Koriander mag, kann diesen gewaschen und klein geschnitten über das Dal streuen.

Erdäpfelgulasch

Erdäpfelgulasch

Dieses Gericht ist flott zubereitet und schmeckt am nächsten Tag noch mindestens genau so gut.

Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 800 g Erdäpfel
  • 200 g Zwiebel, weiß
  • 15 g Paprikapulver, edelsüß
  • 1 EL Essig
  • 30 g Butter alternativ Margarine/Alsan
  • 500 ml Suppenbrühe
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Kümmel
  • 1 TL Majoran
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 EL Creme Vega alternativ: Sauerrahm
  • 2 EL Petersilie, fein gehackt

Anleitungen

  1. Die Erdäpfel schälen und klein würfeln.

  2. Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken. 

  3. In einem Topf die Butter schmelzen und die Zwiebel darin anrösten. Paprikapulver dazu geben und ganz kurz mitrösten, mit Essig ablöschen und mit Suppe aufgießen.

  4. Die Erdäpfel hinein geben und mit Knoblauch, Kümmel und Majoran würzen. 

  5. Das Erdäpfelgulasch ca. 25 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen. Die Erdäpfel nach der Kochzeit anstechen, um zu überprüfen, ob sie schon weich sind. Die Sauce sollte sämig und nicht zu flüssig sein.

  6. Salzen und pfeffern und dann vorsichtig Creme Vega oder Sauerrahm unterrühren. 

  7. Mit fein gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Frühlingsrollen mit zweierlei Füllung

Frühlingsrollen mit zweierlei Füllung

Inspiriert von den Frühlingsrollen des Lieblingschinesen habe ich mich selbst mal drüber getraut.

Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • ca. 12-15 Stk. Reispapier (runde Blätter)
  • Raps- oder Sonnenblumenöl

Für die Krautfülle:

  • 1/2 Krautkopf
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 45 ml Sojasauce
  • 1 kleine Prise Kümmel, gemahlen

Für die Reisnudel-Gemüsefülle:

  • 1 Handvoll Reisnudeln
  • 1/2 Süßkartoffel (ca. 100 g)
  • 2 Stk. Topinambur optional
  • 1 großer Kräuterseitling
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 45 ml Sojasauce

Anleitungen

  1. Man kann natürlich alles in die Frühlingsrollen einfüllen, was schmeckt. Bereitet man diese beiden vorgeschlagenen Varianten zu, beginnt man mit der Krautfülle.

  2. Den Krautkopf halbieren und vom Strunk entfernen. Dann fein nudelig schneiden. 1 EL Öl heiß werden lassen und das Kraut darin farblos anbraten.

  3. Inzwischen die Karotten und den Lauch putzen, die Karotten in dünne, feine Streifen schneiden und den Lauch in dünne Ringe.

  4. Karotten und Lauch zum Kraut dazu geben und einige Minuten mit anbraten.

  5. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel würzen und mit Sojasauce ablöschen. Weitere 5 Minuten zugedeckt dünsten lassen. Dann vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

Für die zweite Variante (hat mir fast ein bisschen besser geschmeckt):

  1. Die Reisnudeln in einen Kochtopf geben und mit ca. 1/2 Liter gekochtem Wasser übergießen. 3-5 Minuten ziehen lassen und dann in einem Sieb mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht aneinander kleben. Gut abtropfen lassen.

  2. Die Süßkartoffel schälen und entweder reiben oder dünn nudelig schneiden.

  3. Topinambur gut waschen, bei BIO-Qualität ist das Schälen nicht notwendig, und ebenfalls fein nudelig schneiden.

  4. Der Kräuterseitling gibt dem Ganzen geschmacklich das gewisse Etwas. Wenn notwendig etwas putzen und dünn nudelig schneiden.

  5. Das Gemüse kurz in etwas Öl anbraten und würzen.

  6. Mit der Sojasauce ablöschen

Jetzt geht's ans Einrollen:

  1. In eine große Pfanne - das Reispapier muss darin Platz haben - lauwarmes Wasser geben.

  2. Die Reispapierblätter einzeln für 5-8 Sekunden in das Wasser tauchen. Auf eine Arbeitsfläche vor sich heraus legen und auf der körpernäheren Seite des Blattes 1-2 EL Fülle platzieren. Die linke und rechte Seite über die Fülle zur Mitte hin einschlagen, und die körpernähere Seite nun über die Fülle nach vorne schlagen. So eng wie möglich das Ganze nach vorne (oben) hin einrollen, dabei mit den Fingern die Fülle immer wieder zu sich drücken.

  3. Am besten alle Rollen vorbereiten und dann erst heraus backen. Aber Vorsicht: das Reispapier klebt sehr, die Rollen dürfen sich nicht berühren.

  4. Wer keine Friteuse hat, gibt das Öl fingerdick in eine Pfanne, lässt es heiß werden und brät mehrere Rollen gleichzeitig heraus. Die Rollen ca. 4 mal wenden, damit sie rundherum gebacken werden.

  5. Auch nach dem Backen kleben sie noch aneinander. Somit keinesfalls auf Küchenrolle zum Abtropfen legen, diese würde kleben bleiben. Ev. aber damit kurz abtupfen.

  6. Im Backrohr können die Rollen auf einem Backpapier mit Abstand zueinander warmgehalten werden, bis alle herausgebacken sind. 80°C bei Heißluft reicht dafür.

  7. Zu den Frühlingsrollen kann man Salat und Sojasauce anbieten. Auch ein paar gebratene Garnelen machen sich ev. gut dazu.

Rindsschnitzel in Kapernsauce

Rindsschnitzel in Kapernsauce

O.K., das Fleischstück auf dem Bild ist nicht das Größte, aber für mich als Wenigfleischesserin zählt bei diesem Gericht sowieso viel mehr die Sauce, denn die ist der Wahnsinn! Unbedingt ausprobieren, wenn ihr Kapern mögt.

Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 8 Rindsschnitzel für normale Fleischesser, sonst auch weniger
  • Sonnenblumenöl oder Rapsöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Kapern
  • 1/16 l Schlagobers
  • 1 TL Estragon-Senf
  • 1/4 l Suppe

Anleitungen

  1. Zwiebel putzen und sehr fein schneiden.

  2. Kapern klein schneiden.

  3. Die Größe der Rindsschnitzel verringert sich beim Braten und Dünsten meist, daher für Gernefleischesser lieber zwei Schnitzel einrechnen. Die Rindsschnitzel am Rand mit einem scharfen Messer ein paar Mal einschneiden und dann klopfen. Ich lege sie dafür zwischen Backpapier, dann spritzt es nicht so beim Klopfen.

  4. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Rindsschnitzel beidseitig in Mehl wenden und im heißen Öl beidseitig gut anbraten. Dann aus der Pfanne heben.

  5. Nun die klein geschnittene Zwiebel in die Pfanne geben und anrösten, danach mit Suppe aufgießen.

  6. Kapern dazu geben und nun auch die Rindsschnitzel hinein legen. Die Pfanne mit einem Deckel schließen.

  7. Rindsschnitzel ca. 1 Stunde dünsten, das Fleisch sollte schön weich sein.

  8. Schlagobers und Senf in die Sauce geben und noch einmal aufkochen. Falls die Sauce zu flüssig ist, bei offenem Deckel ein paar Minuten reduzierend einkochen lassen.

  9. Als Beilage passen zum Beispiel Kroketten und frische Kohlsprossen. Aber auch Bratkartoffel oder Bandnudeln harmonieren sehr gut mit dem Gericht.

Rezept-Anmerkungen

Hier geht's zum Rezept der Kroketten

Fischfilet unter der Kürbisdecke mit Braterdäpfeln

Fischfilet unter der Kürbisdecke mit Braterdäpfeln

Dieses Fischgericht ist rasch zubereitet und sollte in der Kürbiszeit unbedingt einmal ausprobiert werden.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Stange Lauch
  • 3 EL Öl
  • 300 g Kürbisfleisch (z. Bsp. Hokaido) vorbereitet gewogen
  • Salz
  • (Zitronen)pfeffer
  • 2 EL Crème fraîche alternativ: Schaffrischkäse oder creme vega
  • 50-100 g Käse (Gauda, Bergkäse, geräucherten Schafhartkäse oder Feta)
  • 3 Lachssteaks à 150 g alternativ Forellenfilets/Welsfilets
  • 1 Bio Zitrone
  • 6 mittelgroße Erdäpfel optional
  • 1 roter Spitzpaprika zum Garnieren optional

Anleitungen

  1. Wer gerne Braterdäpfel dazu isst, sollte die Erdäpfel zu allererst dämpfen. Ich mache das für 35 Minuten im Dampfgarer. 

  2. Für die Kürbiskruste die Zwiebel fein schneiden und den Lauch in feine Ringe schneiden. Beides in Öl ca. 3 Minuten andünsten. 

  3. Den entkernten Kürbis auf einer Gemüsereibe grob raspeln und für weitere 5 Minuten mit Zwiebeln und Lauch auf kleiner Flamme mitdünsten.

  4. Inzwischen den Käse fein reiben.

  5. Das Gemüse vom Herd nehmen, mit Salz und (Zitronen)pfeffer würzen. Wer keinen Zitronenpfeffer hat, nimmt normalen Pfeffer, reibt die Schale der Bio-Zitrone ab und gibt sie zum Gemüse dazu. Alles mindestens 10 Minuten abkühlen lassen. Mit Crème fraîche - oder einer genannten anderen Alternative - und geriebenem Käse verrühren..

  6. Die Lachssteaks oder den Fisch nach Wahl waschen, trocken tupfen und mit Zitronensaft einreiben, dann erst salzen und pfeffern. Es klappt auch mit TK Fischfilets. Die Filets sind meist nicht so schwer, wie die Lachssteaks, dann ev. 1-2 Filets zusätzlich nehmen.

  7. Lachssteaks in eine feuerfeste Form legen und mit der Kürbismasse bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Heißluft ca. 20 Minuten backen.

  8. Einen roten Spitzpaprika in Ringe schneiden und als Farbtupfer auf die Kürbisdecke legen.

  9. Dazu passt auch hervorragend knackiger Vogerlsalat mit Kernöl.

Krautfleckerl

Krautfleckerl

Ein Klassiker aus der österreichischen Küche. Wenn das Kraut schon während des Frühstücks köchelt, dann geht es zu Mittag viel rascher mit der Fertigstellung.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 500 g Weißkraut
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 250 g Fleckerl (Teigware)
  • 200 g Speck optional
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 EL Kümmel
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Essig
  • Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 1 EL Rohrzucker

Anleitungen

  1. Kraut vom Strunk befreien, die äußeren Blätter entfernen und ansonsten klein, nudelig schneiden.

  2. Klein geschnittenen Zwiebel und optional Speck in einer großen Pfanne glasig dünsten. Wenn kein Speck verwendet wird, 1 EL Öl erhitzen und dann erst den Zwiebel dazu geben. 1 EL Rohrzucker dazu geben und zergehen lassen.

  3. Das Kraut dazu geben, ein paar Minuten mit andünsten und dann mit einem Spritzer Essig ablöschen.

  4. Mit den Gewürzen würzen und mit etwa 100 ml Wasser aufgießen. Aufkochen lassen und dann 30 Minuten auf kleiner Flamme leicht köcheln lassen.

  5. Inzwischen in einem mittelgroßen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen (ca. 3/4 voll). Sobald das Wasser kocht, die Fleckerl hinein geben und nach Packungsanleitung ca. 6-8 Minuten leicht köcheln lassen. Danach mit Hilfe eines Nudelsiebes das Wasser abseihen.

  6. Fleckerl und Kraut miteinander vermischen. Mit zusätzlichem Paprikapulver bestreuen und servieren.

Spinat-Schafkäsestrudel

Spinat-Schafkäsestrudel

Das Teig-Grundrezept lässt sich für viele pikante und süße Strudelvariationen verwenden.

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für die Fülle:

  • 400 g TK Blattspinat
  • 1 EL Margarine oder Butter
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • 250 g Schafkäse (Feta)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss, gerieben

Für den Teig:

  • 250 g Mehl (Dinkel oder Weizen) probiere einen Teil durch Vollkornmehl zu ersetzen
  • 250 g Margarine oder Butter
  • 250 g Topfen bei Kuhmilchunverträglichkeit: Schafstopfen
  • 1 Ei
  • Salz

Weiters:

  • 200 g Räucherlachs optional
  • 1 Becher Sauerrahm bei Kuhmilchunverträglichkeit weg lassen
  • 1 Becher Joghurt ev. Schafjoghurt
  • 3 EL Schnittlauch, klein geschnitten
  • 1/2 roter Paprika optional
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  1. 1 EL Margarine in einem Topf erhitzen und den TK Blattspinat dazu geben. Zugedeckt auf kleiner Flamme auftauen lassen, hin und wieder umrühren. Das dauert ca. 15 Minuten. Dann zum Abkühlen in eine Glas- oder Keramikschüssel geben.

  2. Inzwischen den Teig zubereiten. Dafür alle Teigzutaten miteinander verrühren. Falls der Teig zu weich ist, zusätzlich etwas Mehl dazu geben.

  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel rollen und für ca. 15 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Zuerst Zwiebel leicht in etwas Öl oder Margarine anrösten, Sonnenblumenkerne kurz mitrösten und zum Schluss auch den klein geschnittenen Knoblauch dazu geben.

  5. Das Zwiebelgemisch zum Blattspinat geben und nun den Feta klein würfeln und ebenso dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und alles gut miteinander vermischen.

  6. Den Teig in zwei Teile trennen und jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig mit einem ebenso bemehlten Nudelholz ausrollen.

  7. Jeweils die Hälfte der Fülle darauf verteilen und den Strudel einrollen. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

  8. Die beiden Strudel passen zusammen auf ein Backblech. Wer will, kann die Strudel noch mit einem zusätzlichen Ei bepinseln, klappt aber auch ohne. Bei 180°C mit Heißluft ca. 30 Minuten backen, bis die Strudel eine schöne Farbe haben.

Inzwischen die Sauce zubereiten:

  1. Sauerrahm und Joghurt miteinander verrühren, kleingeschnittenen Schnittlauch, kleingeschnittenen Paprika, Salz und Pfeffer unterrühren und abschmecken.

  2. Wer möchte, kann Räucherlachs zum Strudel anbieten. Für mich rundet dieser den Geschmack perfekt ab. Und natürlich passt auch knackiger Blattsalat dazu.