Kürbisquiche

Kürbisquiche

Ein herrliches Rezept für den Herbst, das müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 30 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 180 g glattes Mehl ev. 40-50 g durch Vollkornmehl ersetzen
  • 90 g Butter
  • 1 Eigelb
  • 3 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz

Quichefülle:

  • 1 weiße Zwiebel
  • 100 g Schinkenspeck
  • 1 EL Butter
  • ca. 200 g Hokkaido (Kürbis)
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 4 kleine Paradeiser optional
  • 80 g Bergkäse
  • 2 Eier
  • 100 ml Schlagobers
  • 50 ml Milch optional 150 ml Obers und keine Milch
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 2 EL Rosmarinnadeln
  • 2 EL Kürbiskerne, geröstet

dazu passt ein Rahm-Joghurt-Dip:

  • 125 ml Sauerrahm
  • 125 ml Joghurt
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Schnittlauch oder Schnittknoblauch fein geschnitten

Anleitungen

Teigzubereitung:

  1. Alle Teigzutaten in der Küchenmaschine miteinander verkneten. ist der Teig zu trocken, noch ein bisschen Wasser dazu geben. Den geschmeidigen Teig in einer geschlossenen Glasschüssel für ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Quichefülle:

  1. Inzwischen die Fülle zubereiten. Die weiße Zwiebel schälen und kleinwürfelig schneiden.

  2. Den Schinkenspeck in Streifen oder Würfel schneiden. Eher feiner, als zu grob.

  3. Butter in einer Pfanne erhitzen, den Zwiebel kurz darin anbraten und dann auch den Speck dazu geben.

  4. Den Kürbis waschen, halbieren und vom Kerngehäuse befreien. 0,5 cm dicke Spalten herunter schneiden. 3-4 Spalten in Würfel schneiden, die anderen werden vor dem Backen oben auf der Quiche platziert. Die Kürbiswürfel zum Speck dazu geben.

  5. Den Käse grob reiben und die Paradeiser vierteln.

  6. Den roten Zwiebel in feine Ringe schneiden.

  7. Die beiden Eier mit Schlagobers und Milch versprudeln und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

  8. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

  9. Eine Quicheform (es geht auch mit einer Tortenform) ausfetten und mit Mehl ausstauben.

  10. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer Arbeitsfläche rund auswalken. Den Teig zügig in die Form legen und am Rand schön nach oben ziehen. Bei einer Quicheform übrigen Teig weg geben, damit die äußeren Rillen schön sichtbar sind. In der Tortenform kann der übrige Teig nach dem Befüllen ein wenig über die Füllung geklappt werden.

  11. Den Boden des Teiges mit einer Gabel mehrmals einstechen.

  12. Zwiebel, Speck und Kürbiswürfel auf dem Teigboden verteilen und die Eimischung gleichmäßig darüber gießen.

  13. Zum Schluss den Käse darüber streuen.

  14. Die Kürbisspalten oben auf platzieren, die roten Zwiebelringe und die Paradeisstücke ebenso auf der Quiche verteilen und ein paar Kürbiskerne darüber streuen.

  15. Mit Rosmarinnadeln gleichmäßig bestreuen und die Quiche für ca. 25 Minuten im Ofen backen.

Für den Rahm-Joghurt-Dip:

  1. Alle Zutaten miteinander verrühren und bis zum Servieren kalt stellen.

Rindersteaks mit Salbei-Birnen-Sauce und Braterdäpfeln

Rindersteaks mit Salbei-Birnen-Sauce und Braterdäpfeln

Yes, so versorge auch ich meine Eisenspeicher gerne einmal zwischendurch. Mir ist ja das Drumherum um's Fleisch immer das Liebste 🙂 . Aber hier harmoniert alles so gut zusammen und das Steak war super weich.

Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 4 Rindersteaks
  • 2 Birnen
  • 5 EL Rapsöl
  • 2 Zwiebeln
  • 150 ml Weißwein
  • 150 ml Schlagobers
  • 10 frische Salbeiblätter
  • 1 kg mittelgroße Erdäpfel
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 100 g Speck
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

Zubereitung der Erdäpfel:

  1. In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Erdäpfel schälen und halbieren und 10 Minuten in das bereits kochende Wasser geben. Bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. Danach abseihen und kurz überkühlen lassen.

  2. Eine Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und diese vierteln. Die Petersilie waschen, abschütteln und grob hacken. Den Speck in kleine Würfel schneiden.

  3. 3 EL Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Erdäpfel in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze für ca. 20 Minuten goldbraun braten. Nach ca. 10 Minuten Speck und Zwiebel dazu geben und mit anbraten. Salzen und pfeffern und zum Schluss mit der Petersilie bestreuen.

Zubereitung der Steaks:

  1. Während die Erdäpfel zuerst vorgaren und dann anbraten, die 2. Zwiebel schälen, ebenso in Ringe schneiden und diese halbieren.

  2. Die gewaschenen Birnen vom Kerngehäuse und dem Stängel befreien und achteln.

  3. Die Steaks kalt abspülen und mit Küchenrolle trocken tupfen.

  4. In einer großen Pfanne die restlichen 2 EL Öl erhitzen und die Steaks darin bei starker Hitze auf jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Das Fleisch danach herausnehmen und in Alufolie gewickelt ziehen lassen.

  5. Im Bratenrückstand die geschnittenen Zwiebeln und Birnen für ca. 2 Minuten anbraten, den Wein dazu gießen und aufkochen lassen. Reduzierend auf ca. die Hälfte einkochen und danach das Schlagobers und den Salbei dazu geben. Die Temperatur reduzieren und 4 Minuten nur mehr sehr leicht köcheln lassen. Wenn die Sauce zu sehr eingekocht sein sollte, noch ein wenig Obers dazu geben.

  6. Die Steaks mit dem Bratensaft, der beim Ziehen ausgetreten ist, in die Sauce geben und diese mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  7. Die Steaks gemeinsam mit den Braterdäpfeln servieren.

Ofengegarte Ripperl

Ofengegarte Ripperl

Ich bin keine große Fleischesserin und Ripperl mochte ich eigentlich nie. Aber mit dieser Würzmischung schmecken sie auch mir. Das Fleisch ist sehr zart und löst sich fast von alleine von den Knochen. Ein weiterer Pluspunkt für dieses Gericht ist die kurze Arbeitszeit, denn wenn die Ripperl im Backofen sind, dann garen sie ohne weiteres Zutun ganz alleine vor sich hin.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden 30 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 4 Rippenbögen vom Schwein insges. ca. 2 kg

Gewürzpaste:

  • 2 EL Fenchelsamen
  • 5 Gewürznelken
  • 2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Paprikapulver, mild
  • 1 TL Thymian, getrocknet alternativ: 4 Zweige frischer Thymian
  • 2 TL Rosmarin, getrocknet und gerebelt alternativ: 4 Zweige frischer Rosmarin
  • 3 Knoblauchzehen

Grillsauce:

  • 100 ml Ketchup
  • 2 EL Honig
  • 3 EL Apfelsaft
  • 1 Schuss Balsamico-Essig weiß
  • 1 Knoblauchzehe gepresst
  • Salz
  • Pfeffer

Weiters:

  • zusätzlich Rosmarin
  • 1 Orange

Beilagen:

  • ca. 10 mittelgroße Erdäpfel
  • Krautsalat*
  • Joghurt-Sauerrahmsauce

Anleitungen

  1. Den Backofen auf 160°C mit Heißluft vorheizen.

  2. Die Gewürzpaste zubereiten. Dafür vorzugsweise einen Blitzhacker verwenden, zur Not geht es auch mit einem guten Pürierstab.

  3. Alle Zutaten der Gewürzpaste bis auf den geschälten Knoblauch im Blitzhacker zerkleinern. Zum Schluss den Knoblauch dazu geben, das feine Pulver wird so zu einer feuchten Paste.

  4. Die Ripperl kalt abwaschen, trocken tupfen, mit der hohlen Seite nach unten in eine große ofenfeste Auflaufform legen und mit der Gewürzpaste einreiben. Eine leichte Überlappung der Ripperl darf aus Platzmangel sein. Die gesamte obere Seite der Ripperl soll mit Gewürzpaste bedeckt sein.

  5. Die Orange auspressen, mit 1/16 l Wasser vermischen und auf den Boden der Auflaufform gießen. Den zusätzlichen Rosmarin darüber streuen.

  6. Die Auflaufform mit zwei Schichten Alufolie bedecken und 3 1/2 Stunden im Ofen auf mittlerer Schiene garen. Wenn sich das Fleisch schon merklich vom Knochen löst, bzw. es sich gut in Folge zerschneiden lässt, ist es fertig gegart. Ansonsten noch bis zu 1/2 Stunde weiter garen.

  7. Wer Krautsalat dazu anbieten möchte, beginnt mit der Zubereitung sobald die Ripperl im Ofen sind, denn das Kraut braucht auch ein paar Stunden zum Ziehen.

  8. Wer Erdäpfelspalten dazu machen möchte, schält diese ca. 55 Minuten vor dem Garende der Ripperl. Die Erdäpfel in Spalten schneiden, mit Paprikapulver und Salz bestreuen und ein wenig Öl darüber träufeln. 45 Minuten vor dem Garende die Ripperl eine Schiene weiter rauf geben und die Erdäpfel auf einem mit Backpapier belegten Backblech auf der untersten Schiene des Backofens mitgaren. Nach 20 Minuten die Temperatur im Backofen auf 180°C hoch drehen.

  9. Zu den Erdäpfeln passt gut eine Currysauce. Dafür Joghurt, Sauerrahm, Currypulver, Salz und Pfeffer miteinander verrühren.

Grillsauce:

  1. Alle Zutaten der Grillsauce miteinander verrühren und großzügig würzen.

Finish:

  1. Nach der Garzeit die Ripperl aus dem Rohr nehmen, die Erdäpfel noch drinnen lassen. Entlang der Knochen jeweils zwei zusammenhängende Ripperl abschneiden und mit etwas Grillsauce bestreichen. Flott arbeiten und die Ripperl wieder in der Auflaufform gut verteilen.

  2. Die Funktion des Gratinierens/Überbackens/Grillstufe des Backofens einschalten und die Ripperl noch ein Stück weiter oben im Rohr platzieren. 3-5 Minuten im Backofen fertig grillen, unbedingt beobachten, damit sie nicht zu dunkel werden.

  3. Mit den Beilagen servieren und den überraschenden Geschmack genießen.

Rezept-Anmerkungen

*Und hier mein Rezept vom Krautsalat

Krautstrudel

Krautstrudel

Der Teig lässt sich vielseitig für pikante oder süße Strudel verwenden. In Kombination mit saisonalem Weißkraut aber ein Wahnsinn!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Kühlzeit 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Krautfülle:

  • 1/3 Krautkopf, ca. 500 g z. Bsp.: Braunschweigerkraut
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kümmel
  • 1 EL Suppenwürze
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Speckwürfel optional für die nicht vegetarische Variante

Für den Topfenteig:

  • 25 dag Topfen ev. Magertopfen
  • 25 dag Mehl (Dinkel oder Weizen) ein kleiner Teil davon darf aus Vollkorn stammen
  • 25 dag Margarine oder Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Anleitungen

  1. Beides, Krautfülle und Teig brauchen mind. 20-30 Minuten Kühlzeit, sobald sie zubereitet wurden. Das Kraut bei Raumtemperatur sogar länger, denn es muss unbedingt sehr gut ausgekühlt sein, bevor es in den Teig eingefüllt wird, sonst reißt dieser. Das Kraut lässt sich auch schon am Vortag zubereiten und wird dann im Kühlschrank aufbewahrt (mit angebratenem Zwiebel kein Problem). Bei Bedarf kann der fertig gerollte Strudel auch ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden, bevor er ins Backrohr kommt.

Krautfülle zubereiten:

  1. Die Zwiebel und das Kraut fein schneiden und ungefähr 5 Minuten anrösten.

  2. Den Knoblauch klein hacken oder pressen, dazu geben und mit anrösten. Ebenso nach Belieben Speck klein würfeln und mit anbraten.

  3. Ca. 1/8 l Wasser mit Suppenwürze verrühren und damit das Kraut ablöschen. Salzen und pfeffern und ca. 10 Minuten dünsten.

  4. Danach das Kraut gut auskühlen lassen. Entweder bei Raumtemperatur, wenn man genug Zeit hat, oder ins kühle Freie stellen oder im Waschbecken kaltes Wasser einlassen, das Kraut in eine Glasschüssel umfüllen und ins kalte Wasser stellen.

Topfenteig zubereiten:

  1. Alle Zutaten für den Topfenteig miteinander in der Küchenmaschine verkneten und den Teig vorzugsweise mind. 20-30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Fertigstellung:

  1. Das Backrohr bei Heißluft auf 180°C vorheizen.

  2. Den Teig dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Rechteck ausrollen.

  3. Die Fülle ebenso dritteln und jeweils auf die obere Teighälfte geben. Die Seitenränder nach innen leicht über die Fülle klappen und die Strudel eng von oben nach unten einrollen.

  4. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech nebeneinander setzen. Und auf mittlerer Schiene backen, bis sie eine schöne Farbe haben. Das dauert ca. 25 Minuten.

  5. Mit Salat und Rahm-Joghurtsauce servieren.

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Ein schnell zubereitetes Gericht, genau meins! Es lebe die Kürbiszeit!

Zubereitungszeit 25 Minuten
Portionen 5 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Tasse (Basmati) Reis
  • 1 Hokkaido-Kürbis mittelgroß bis groß
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kokosöl alternativ Rapsöl
  • 2-3 EL Curry-Gewürzmischung alternativ: Kurkuma, Koriander gemahlen, Pfeffer, Knoblauchpulver, Ingwer gemahlen
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • 1 Dose Kichererbsen vorgegart
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 3 EL Erdnüsse, Kürbiskerne oder Cashewkerne optional

Anleitungen

  1. Den Reis waschen und trocken schütteln. In einem Topf 1 EL Öl erhitzen und den Reis kurz anbraten, dann mit 1 1/2 Tassen Wasser aufgießen, aufkochen und auf kleiner Flamme so lange kochen, bis er beginnt, sich am Boden anzulegen. - so mach ich das 😉

  2. Den Kürbis, die Zwiebel und den Knoblauch klein würfelig schneiden und in einem EL Kokosöl anbraten.

  3. Den Ingwer fein schneiden und zum Kürbis dazu geben.

  4. Das Currypulver einrühren und kurz mit anbraten.

  5. Die abgespülten Kichererbsen und die Kokosmilch dazu geben und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Der Kürbis soll noch bissfest sein und nicht zerfallen.

  6. Währenddessen die Nüsse oder Kerne ohne Fett kurz anrösten, sodass sie ihren Duft entfalten.

  7. Das Kürbisgemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Reis servieren. Kerne und Nüsse nach Wahl darüber streuen.

Polentaschnitten mit Kürbisragout

 

Polentaschnitten mit Kürbisragout

Polentaschnitten war in den letzten Jahren eine der großen Herausforderungen in meiner Küche. So richtig geklappt hat es aber nie, denn meistens hat die Konsistenz es nicht zugelassen, dass ich tatsächlich Schnitten daraus schneiden konnte, die beim Anbraten auch nicht zerfallen sind. Doch das gehört dank dieses Rezeptes nun der Vergangenheit an.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 250 g Maisgrieß
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Tl Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 3 EL Hefeflocken
  • 20 g Margarine ich nehme Alsan
  • Rapsöl

Als Beilage passt zum Beispiel Kürbisragout:

  • 1 mittelgroßer Hokaidokürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl

Auch die Paradeissauce* eignet sich hervorragend dazu.

Anleitungen

  1. Die Gemüsebrühe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Hefeflocken und Alsan in einem Topf aufkochen lassen.

  2. Den Maisgrieß mit einem Schneebesen einrühren und kurz aufkochen lassen.

  3. Den Topf vom Herd nehmen, durchrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.

  4. Die Polenta probieren und nach Geschmack nachwürzen.

  5. Eine ca. 30 x 20 cm große Glas- oder Metallform mit Alsan oder Öl ausfetten und die fertig gequollene Polenta hineingeben und glatt verstreichen.

  6. Die Polenta muss jetzt vollkommen in der Form auskühlen, dafür ca. 1 Stunde einplanen.

Inzwischen das Kürbisragout zubereiten:

  1. Den Kürbis waschen, schälen ist nicht notwendig, und halbieren. Die Kerne entfernen und den Kürbis grob würfelig schneiden.

  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein schneiden und dann in Öl anschwitzen.

  3. Den Kürbis dazu geben, kurz mitschwitzen und dann mit Gemüsebrühe übergießen.

  4. Ca. 15-20 Minuten leicht köcheln lassen. Der Kürbis sollte gut bissfest sein. Bei Bedarf Wasser nachgießen.

  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Nach der Rastzeit der Polenta diese auf die Arbeitsfläche oder ein großes Brett stürzen und in Rauten oder andere Formen schneiden. Größere Formen bedeuten, die Ecken sind zum Schluss außen knusprig, innen schön weich. Schneidet man kleinere Formen, sind sie insgesamt knuspriger. Am besten beides ausprobieren.

  7. In einer Pfanne fingerhoch Rapsöl erhitzen und die Schnitten auf jeder Seite ein paar Minuten anbraten. Sie sollen ein wenig Farbe bekommen.

  8. Im Rohr können die fertigen Polentaschnitten bei etwa 80-100°C warm gehalten werden, bis alle herausgebacken sind.

  9. Kürbisragout auf einen Teller geben und die Schnitten darauf legen. Mit frischem Blattsalat servieren.

  10. Eine süß-pikante Variante findet ihr hier**

Rezept-Anmerkungen

*Die Paradeissauce (diesmal ohne einkochen) findet ihr hier: Paradeissauce einkochen.

**Und hier die pikant-süße Variante: Polentaschnitten mit Honig und Sesam

Kichererbsendal

Kichererbsendal

Dal ist ein Gericht aus der indischen Küche. Es ist sehr schnell zubereitet und dieses Dal besticht besonders durch den zitronigen Geschmack.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 13 Minuten
Gesamtzeit 23 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Stück Ingwer ca. 10 g
  • 1 EL Alsan (Margarine) alternativ Butter
  • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 TL Curcuma gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Koriander gemahlen
  • 1 Prise Chiliflocken optional
  • 240 g passierte Paradeiser im Winter aus der Dose
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 180 g rote Linsen
  • 1 Glas Kichererbsen
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Koriander, frisch optional

Anleitungen

  1. Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer schälen und alles fein hacken.

  2. In einem Topf 1 EL Alsan bei mittlerer Hitze zergehen lassen und den Kreuzkümmel darin kurz anbraten. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch dazu geben und unter Rühren kurz mitrösten.

  3. Dann auch Chiliflocken, Curcuma, Koriander und Paprikapulver mitbraten und alles mit passierten Paradeisern und der Gemüsebrühe ablöschen.

  4. Die roten Linsen in einem engmaschigen Sieb abspülen, dazu geben und kurz aufkochen lassen. Das Ganze bei schwacher Hitze ca. 13 Minuten köcheln lassen.

  5. Nach ca. 5 Minuten die ebenso im Sieb abgespülten Kichererbsen in den Topf dazu geben.

  6. Die Bio-Zitrone heiß abwaschen, mit einem Küchentuch abtrocknen und dann die Schale abreiben. Den Saft der halben Zitrone auspressen.

  7. Kurz vor dem Ende der Kochzeit die Zitronenschale ins Dal rühren. Am Ende der Kochzeit mit Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.

  8. Wer frischen Koriander mag, kann diesen gewaschen und klein geschnitten über das Dal streuen.

Erdäpfelgulasch

Erdäpfelgulasch

Dieses Gericht ist flott zubereitet und schmeckt am nächsten Tag noch mindestens genau so gut.

Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 800 g Erdäpfel
  • 200 g Zwiebel, weiß
  • 15 g Paprikapulver, edelsüß
  • 1 EL Essig
  • 30 g Butter alternativ Margarine/Alsan
  • 500 ml Suppenbrühe
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Kümmel
  • 1 TL Majoran
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 2 EL Creme Vega alternativ: Sauerrahm
  • 2 EL Petersilie, fein gehackt

Anleitungen

  1. Die Erdäpfel schälen und klein würfeln.

  2. Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken. 

  3. In einem Topf die Butter schmelzen und die Zwiebel darin anrösten. Paprikapulver dazu geben und ganz kurz mitrösten, mit Essig ablöschen und mit Suppe aufgießen.

  4. Die Erdäpfel hinein geben und mit Knoblauch, Kümmel und Majoran würzen. 

  5. Das Erdäpfelgulasch ca. 25 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen. Die Erdäpfel nach der Kochzeit anstechen, um zu überprüfen, ob sie schon weich sind. Die Sauce sollte sämig und nicht zu flüssig sein.

  6. Salzen und pfeffern und dann vorsichtig Creme Vega oder Sauerrahm unterrühren. 

  7. Mit fein gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Frühlingsrollen mit zweierlei Füllung

Frühlingsrollen mit zweierlei Füllung

Inspiriert von den Frühlingsrollen des Lieblingschinesen habe ich mich selbst mal drüber getraut.

Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • ca. 12-15 Stk. Reispapier (runde Blätter)
  • Raps- oder Sonnenblumenöl

Für die Krautfülle:

  • 1/2 Krautkopf
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 45 ml Sojasauce
  • 1 kleine Prise Kümmel, gemahlen

Für die Reisnudel-Gemüsefülle:

  • 1 Handvoll Reisnudeln
  • 1/2 Süßkartoffel (ca. 100 g)
  • 2 Stk. Topinambur optional
  • 1 großer Kräuterseitling
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 45 ml Sojasauce

Anleitungen

  1. Man kann natürlich alles in die Frühlingsrollen einfüllen, was schmeckt. Bereitet man diese beiden vorgeschlagenen Varianten zu, beginnt man mit der Krautfülle.

  2. Den Krautkopf halbieren und vom Strunk entfernen. Dann fein nudelig schneiden. 1 EL Öl heiß werden lassen und das Kraut darin farblos anbraten.

  3. Inzwischen die Karotten und den Lauch putzen, die Karotten in dünne, feine Streifen schneiden und den Lauch in dünne Ringe.

  4. Karotten und Lauch zum Kraut dazu geben und einige Minuten mit anbraten.

  5. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel würzen und mit Sojasauce ablöschen. Weitere 5 Minuten zugedeckt dünsten lassen. Dann vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

Für die zweite Variante (hat mir fast ein bisschen besser geschmeckt):

  1. Die Reisnudeln in einen Kochtopf geben und mit ca. 1/2 Liter gekochtem Wasser übergießen. 3-5 Minuten ziehen lassen und dann in einem Sieb mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht aneinander kleben. Gut abtropfen lassen.

  2. Die Süßkartoffel schälen und entweder reiben oder dünn nudelig schneiden.

  3. Topinambur gut waschen, bei BIO-Qualität ist das Schälen nicht notwendig, und ebenfalls fein nudelig schneiden.

  4. Der Kräuterseitling gibt dem Ganzen geschmacklich das gewisse Etwas. Wenn notwendig etwas putzen und dünn nudelig schneiden.

  5. Das Gemüse kurz in etwas Öl anbraten und würzen.

  6. Mit der Sojasauce ablöschen

Jetzt geht's ans Einrollen:

  1. In eine große Pfanne - das Reispapier muss darin Platz haben - lauwarmes Wasser geben.

  2. Die Reispapierblätter einzeln für 5-8 Sekunden in das Wasser tauchen. Auf eine Arbeitsfläche vor sich heraus legen und auf der körpernäheren Seite des Blattes 1-2 EL Fülle platzieren. Die linke und rechte Seite über die Fülle zur Mitte hin einschlagen, und die körpernähere Seite nun über die Fülle nach vorne schlagen. So eng wie möglich das Ganze nach vorne (oben) hin einrollen, dabei mit den Fingern die Fülle immer wieder zu sich drücken.

  3. Am besten alle Rollen vorbereiten und dann erst heraus backen. Aber Vorsicht: das Reispapier klebt sehr, die Rollen dürfen sich nicht berühren.

  4. Wer keine Friteuse hat, gibt das Öl fingerdick in eine Pfanne, lässt es heiß werden und brät mehrere Rollen gleichzeitig heraus. Die Rollen ca. 4 mal wenden, damit sie rundherum gebacken werden.

  5. Auch nach dem Backen kleben sie noch aneinander. Somit keinesfalls auf Küchenrolle zum Abtropfen legen, diese würde kleben bleiben. Ev. aber damit kurz abtupfen.

  6. Im Backrohr können die Rollen auf einem Backpapier mit Abstand zueinander warmgehalten werden, bis alle herausgebacken sind. 80°C bei Heißluft reicht dafür.

  7. Zu den Frühlingsrollen kann man Salat und Sojasauce anbieten. Auch ein paar gebratene Garnelen machen sich ev. gut dazu.

Rindsschnitzel in Kapernsauce

Rindsschnitzel in Kapernsauce

O.K., das Fleischstück auf dem Bild ist nicht das Größte, aber für mich als Wenigfleischesserin zählt bei diesem Gericht sowieso viel mehr die Sauce, denn die ist der Wahnsinn! Unbedingt ausprobieren, wenn ihr Kapern mögt.

Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 8 Rindsschnitzel für normale Fleischesser, sonst auch weniger
  • Sonnenblumenöl oder Rapsöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Kapern
  • 1/16 l Schlagobers
  • 1 TL Estragon-Senf
  • 1/4 l Suppe

Anleitungen

  1. Zwiebel putzen und sehr fein schneiden.

  2. Kapern klein schneiden.

  3. Die Größe der Rindsschnitzel verringert sich beim Braten und Dünsten meist, daher für Gernefleischesser lieber zwei Schnitzel einrechnen. Die Rindsschnitzel am Rand mit einem scharfen Messer ein paar Mal einschneiden und dann klopfen. Ich lege sie dafür zwischen Backpapier, dann spritzt es nicht so beim Klopfen.

  4. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Rindsschnitzel beidseitig in Mehl wenden und im heißen Öl beidseitig gut anbraten. Dann aus der Pfanne heben.

  5. Nun die klein geschnittene Zwiebel in die Pfanne geben und anrösten, danach mit Suppe aufgießen.

  6. Kapern dazu geben und nun auch die Rindsschnitzel hinein legen. Die Pfanne mit einem Deckel schließen.

  7. Rindsschnitzel ca. 1 Stunde dünsten, das Fleisch sollte schön weich sein.

  8. Schlagobers und Senf in die Sauce geben und noch einmal aufkochen. Falls die Sauce zu flüssig ist, bei offenem Deckel ein paar Minuten reduzierend einkochen lassen.

  9. Als Beilage passen zum Beispiel Kroketten und frische Kohlsprossen. Aber auch Bratkartoffel oder Bandnudeln harmonieren sehr gut mit dem Gericht.

Rezept-Anmerkungen

Hier geht's zum Rezept der Kroketten