Schweinefilet im Speckmantel mit Pfeffersauce und Fächererdäpfeln

Schweinefilet im Speckmantel mit Pfeffersauce und Fächererdäpfeln

Ich bin eigentlich kein Schweinefleischfan, aber diese Filets mit Speck umwickelt schmecken auch mir echt gut!

Zubereitungszeit 50 Minuten
Portionen 3 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • 600 g Schweinefilet oder Karreerose mit Speck umwickelt oder selbst mit Speck umwickeln
  • Butter oder Margarine zum Braten
  • 6-9 mittelgroße Erdäpfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 3 EL Pfefferkörner
  • 200 ml Schlagobers
  • 1 EL Zitronensaft optional
  • 1 Prise Salz
  • frischer Blattsalat

Anleitungen

  1. Mit der Zubereitung der Fächererdäpfel beginnen.*

  2. Salat waschen und Marinade vorbereiten.

  3. Die Schweinefilets mit Speck umwickeln, wenn sie nicht gleich so gekauft werden.

Zubereitung der Sauce:

  1. Zwiebel schälen und fein schneiden.

  2. Die Pfefferkörner in einem Mörser ein wenig zerstoßen.

  3. Butter leicht erhitzen, Pfefferkörner und Zwiebel dazu geben und glasig dünsten.

  4. Mit wenig Wasser aufgießen und auf kleiner Flamme die Zwiebel ca. 10 Minuten weich köcheln.

  5. Währenddessen das Fleisch in etwas Butter oder Margarine ein paar Minuten anbraten. Den daraus entstandenen Bratensaft zu den Zwiebeln gießen und das Fleisch in Alufolie gewickelt noch kurz ziehen lassen.

  6. Schlagobers zur Pfeffersauce geben und noch einmal aufkochen lassen. Abschmecken und danach vom Herd nehmen.

  7. Das Fleisch mit der Sauce, den Fächererdäpfeln und frischem Salat servieren.

Rezept-Anmerkungen

Das Rezept der Fächererdäpfel findest du hier: Fächererdäpfel

Erdäpfelgulasch mit Debreziner

Erdäpfelgulasch mit Debreziner

Ein Klassiker aus der österreichischen Küche.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 kg Erdäpfel, speckig
  • 2 große Zwiebeln, weiß
  • 1 EL Rapsöl
  • 3 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL Tomatenmark
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Kümmel, gemahlen
  • 1 EL Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Liter Rindssuppe
  • 1 Prise Salz

Anleitungen

  1. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.

  2. Den Knoblauch schälen und sehr kleinwürfelig schneiden

  3. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin langsam hellbraun anrösten. Ich mache das auf der 5. von 9 Stufen.

  4. Wenn die Zwiebeln leicht gebräunt sind, den Topf kurz vom Herd nehmen und das Tomatenmark und das Paprikapulver einrühren und mit Essig ablöschen.

  5. Knoblauch, Kümmel, Majoran und die Lorbeerblätter dazu geben und mit Rindssuppe aufgießen. Dann kurz aufkochen lassen und 45 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

  6. In der Zwischenzeit die Erdäpfel schälen und grob würfeln. Dann in einer Schüssel mit kaltem Wasser bedeckt zur Seite stellen.

  7. Die Lorbeerblätter aus dem Topf nehmen und die Zwiebel mit dem Stabmixer ganz kurz pürieren. Das Ziel ist es aber nicht, einen feinen Brei zu machen, also nicht alle Zwiebel pürieren.

  8. Die Erdäpfel zu den Zwiebeln geben und weitere 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

  9. Danach die Debreziner in mundgerechte Stücke schneiden, dazu geben und für weitere 10 Minuten leicht köcheln.

  10. Ein paar Erdäpfelstücke in einen hohen Mixtopf geben und für die sämige Konsistenz des Gulaschs ganz kurz mit dem Stabmixer pürieren und die Erdäpfel wieder ins Gulasch einrühren.

  11. Mit Salz und ev. Paprikapulver abschmecken und servieren. Es darf aber auch gerne zu einem späteren Zeitpunkt noch mal aufgewärmt werden.

  12. Dazu passt frisches Gebäck.

Kürbisquiche

Kürbisquiche

Ein herrliches Rezept für den Herbst, das müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 30 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 180 g glattes Mehl ev. 40-50 g durch Vollkornmehl ersetzen
  • 90 g Butter
  • 1 Eigelb
  • 3 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz

Quichefülle:

  • 1 weiße Zwiebel
  • 100 g Schinkenspeck
  • 1 EL Butter
  • ca. 200 g Hokkaido (Kürbis)
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 4 kleine Paradeiser optional
  • 80 g Bergkäse
  • 2 Eier
  • 100 ml Schlagobers
  • 50 ml Milch optional 150 ml Obers und keine Milch
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 2 EL Rosmarinnadeln
  • 2 EL Kürbiskerne, geröstet

dazu passt ein Rahm-Joghurt-Dip:

  • 125 ml Sauerrahm
  • 125 ml Joghurt
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Schnittlauch oder Schnittknoblauch fein geschnitten

Anleitungen

Teigzubereitung:

  1. Alle Teigzutaten in der Küchenmaschine miteinander verkneten. ist der Teig zu trocken, noch ein bisschen Wasser dazu geben. Den geschmeidigen Teig in einer geschlossenen Glasschüssel für ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Quichefülle:

  1. Inzwischen die Fülle zubereiten. Die weiße Zwiebel schälen und kleinwürfelig schneiden.

  2. Den Schinkenspeck in Streifen oder Würfel schneiden. Eher feiner, als zu grob.

  3. Butter in einer Pfanne erhitzen, den Zwiebel kurz darin anbraten und dann auch den Speck dazu geben.

  4. Den Kürbis waschen, halbieren und vom Kerngehäuse befreien. 0,5 cm dicke Spalten herunter schneiden. 3-4 Spalten in Würfel schneiden, die anderen werden vor dem Backen oben auf der Quiche platziert. Die Kürbiswürfel zum Speck dazu geben.

  5. Den Käse grob reiben und die Paradeiser vierteln.

  6. Den roten Zwiebel in feine Ringe schneiden.

  7. Die beiden Eier mit Schlagobers und Milch versprudeln und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

  8. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

  9. Eine Quicheform (es geht auch mit einer Tortenform) ausfetten und mit Mehl ausstauben.

  10. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer Arbeitsfläche rund auswalken. Den Teig zügig in die Form legen und am Rand schön nach oben ziehen. Bei einer Quicheform übrigen Teig weg geben, damit die äußeren Rillen schön sichtbar sind. In der Tortenform kann der übrige Teig nach dem Befüllen ein wenig über die Füllung geklappt werden.

  11. Den Boden des Teiges mit einer Gabel mehrmals einstechen.

  12. Zwiebel, Speck und Kürbiswürfel auf dem Teigboden verteilen und die Eimischung gleichmäßig darüber gießen.

  13. Zum Schluss den Käse darüber streuen.

  14. Die Kürbisspalten oben auf platzieren, die roten Zwiebelringe und die Paradeisstücke ebenso auf der Quiche verteilen und ein paar Kürbiskerne darüber streuen.

  15. Mit Rosmarinnadeln gleichmäßig bestreuen und die Quiche für ca. 25 Minuten im Ofen backen.

Für den Rahm-Joghurt-Dip:

  1. Alle Zutaten miteinander verrühren und bis zum Servieren kalt stellen.

Rindersteaks mit Salbei-Birnen-Sauce und Braterdäpfeln

Rindersteaks mit Salbei-Birnen-Sauce und Braterdäpfeln

Yes, so versorge auch ich meine Eisenspeicher gerne einmal zwischendurch. Mir ist ja das Drumherum um's Fleisch immer das Liebste 🙂 . Aber hier harmoniert alles so gut zusammen und das Steak war super weich.

Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 4 Rindersteaks
  • 2 Birnen
  • 5 EL Rapsöl
  • 2 Zwiebeln
  • 150 ml Weißwein
  • 150 ml Schlagobers
  • 10 frische Salbeiblätter
  • 1 kg mittelgroße Erdäpfel
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 100 g Speck
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

Zubereitung der Erdäpfel:

  1. In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Erdäpfel schälen und halbieren und 10 Minuten in das bereits kochende Wasser geben. Bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. Danach abseihen und kurz überkühlen lassen.

  2. Eine Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und diese vierteln. Die Petersilie waschen, abschütteln und grob hacken. Den Speck in kleine Würfel schneiden.

  3. 3 EL Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Erdäpfel in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze für ca. 20 Minuten goldbraun braten. Nach ca. 10 Minuten Speck und Zwiebel dazu geben und mit anbraten. Salzen und pfeffern und zum Schluss mit der Petersilie bestreuen.

Zubereitung der Steaks:

  1. Während die Erdäpfel zuerst vorgaren und dann anbraten, die 2. Zwiebel schälen, ebenso in Ringe schneiden und diese halbieren.

  2. Die gewaschenen Birnen vom Kerngehäuse und dem Stängel befreien und achteln.

  3. Die Steaks kalt abspülen und mit Küchenrolle trocken tupfen.

  4. In einer großen Pfanne die restlichen 2 EL Öl erhitzen und die Steaks darin bei starker Hitze auf jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Das Fleisch danach herausnehmen und in Alufolie gewickelt ziehen lassen.

  5. Im Bratenrückstand die geschnittenen Zwiebeln und Birnen für ca. 2 Minuten anbraten, den Wein dazu gießen und aufkochen lassen. Reduzierend auf ca. die Hälfte einkochen und danach das Schlagobers und den Salbei dazu geben. Die Temperatur reduzieren und 4 Minuten nur mehr sehr leicht köcheln lassen. Wenn die Sauce zu sehr eingekocht sein sollte, noch ein wenig Obers dazu geben.

  6. Die Steaks mit dem Bratensaft, der beim Ziehen ausgetreten ist, in die Sauce geben und diese mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  7. Die Steaks gemeinsam mit den Braterdäpfeln servieren.

Ofengegarte Ripperl

Ofengegarte Ripperl

Ich bin keine große Fleischesserin und Ripperl mochte ich eigentlich nie. Aber mit dieser Würzmischung schmecken sie auch mir. Das Fleisch ist sehr zart und löst sich fast von alleine von den Knochen. Ein weiterer Pluspunkt für dieses Gericht ist die kurze Arbeitszeit, denn wenn die Ripperl im Backofen sind, dann garen sie ohne weiteres Zutun ganz alleine vor sich hin.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden 30 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 4 Rippenbögen vom Schwein insges. ca. 2 kg

Gewürzpaste:

  • 2 EL Fenchelsamen
  • 5 Gewürznelken
  • 2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Paprikapulver, mild
  • 1 TL Thymian, getrocknet alternativ: 4 Zweige frischer Thymian
  • 2 TL Rosmarin, getrocknet und gerebelt alternativ: 4 Zweige frischer Rosmarin
  • 3 Knoblauchzehen

Grillsauce:

  • 100 ml Ketchup
  • 2 EL Honig
  • 3 EL Apfelsaft
  • 1 Schuss Balsamico-Essig weiß
  • 1 Knoblauchzehe gepresst
  • Salz
  • Pfeffer

Weiters:

  • zusätzlich Rosmarin
  • 1 Orange

Beilagen:

  • ca. 10 mittelgroße Erdäpfel
  • Krautsalat*
  • Joghurt-Sauerrahmsauce

Anleitungen

  1. Den Backofen auf 160°C mit Heißluft vorheizen.

  2. Die Gewürzpaste zubereiten. Dafür vorzugsweise einen Blitzhacker verwenden, zur Not geht es auch mit einem guten Pürierstab.

  3. Alle Zutaten der Gewürzpaste bis auf den geschälten Knoblauch im Blitzhacker zerkleinern. Zum Schluss den Knoblauch dazu geben, das feine Pulver wird so zu einer feuchten Paste.

  4. Die Ripperl kalt abwaschen, trocken tupfen, mit der hohlen Seite nach unten in eine große ofenfeste Auflaufform legen und mit der Gewürzpaste einreiben. Eine leichte Überlappung der Ripperl darf aus Platzmangel sein. Die gesamte obere Seite der Ripperl soll mit Gewürzpaste bedeckt sein.

  5. Die Orange auspressen, mit 1/16 l Wasser vermischen und auf den Boden der Auflaufform gießen. Den zusätzlichen Rosmarin darüber streuen.

  6. Die Auflaufform mit zwei Schichten Alufolie bedecken und 3 1/2 Stunden im Ofen auf mittlerer Schiene garen. Wenn sich das Fleisch schon merklich vom Knochen löst, bzw. es sich gut in Folge zerschneiden lässt, ist es fertig gegart. Ansonsten noch bis zu 1/2 Stunde weiter garen.

  7. Wer Krautsalat dazu anbieten möchte, beginnt mit der Zubereitung sobald die Ripperl im Ofen sind, denn das Kraut braucht auch ein paar Stunden zum Ziehen.

  8. Wer Erdäpfelspalten dazu machen möchte, schält diese ca. 55 Minuten vor dem Garende der Ripperl. Die Erdäpfel in Spalten schneiden, mit Paprikapulver und Salz bestreuen und ein wenig Öl darüber träufeln. 45 Minuten vor dem Garende die Ripperl eine Schiene weiter rauf geben und die Erdäpfel auf einem mit Backpapier belegten Backblech auf der untersten Schiene des Backofens mitgaren. Nach 20 Minuten die Temperatur im Backofen auf 180°C hoch drehen.

  9. Zu den Erdäpfeln passt gut eine Currysauce. Dafür Joghurt, Sauerrahm, Currypulver, Salz und Pfeffer miteinander verrühren.

Grillsauce:

  1. Alle Zutaten der Grillsauce miteinander verrühren und großzügig würzen.

Finish:

  1. Nach der Garzeit die Ripperl aus dem Rohr nehmen, die Erdäpfel noch drinnen lassen. Entlang der Knochen jeweils zwei zusammenhängende Ripperl abschneiden und mit etwas Grillsauce bestreichen. Flott arbeiten und die Ripperl wieder in der Auflaufform gut verteilen.

  2. Die Funktion des Gratinierens/Überbackens/Grillstufe des Backofens einschalten und die Ripperl noch ein Stück weiter oben im Rohr platzieren. 3-5 Minuten im Backofen fertig grillen, unbedingt beobachten, damit sie nicht zu dunkel werden.

  3. Mit den Beilagen servieren und den überraschenden Geschmack genießen.

Rezept-Anmerkungen

*Und hier mein Rezept vom Krautsalat

Krautstrudel

Krautstrudel

Der Teig lässt sich vielseitig für pikante oder süße Strudel verwenden. In Kombination mit saisonalem Weißkraut aber ein Wahnsinn!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Kühlzeit 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Krautfülle:

  • 1/3 Krautkopf, ca. 500 g z. Bsp.: Braunschweigerkraut
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kümmel
  • 1 EL Suppenwürze
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Speckwürfel optional für die nicht vegetarische Variante

Für den Topfenteig:

  • 25 dag Topfen ev. Magertopfen
  • 25 dag Mehl (Dinkel oder Weizen) ein kleiner Teil davon darf aus Vollkorn stammen
  • 25 dag Margarine oder Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Anleitungen

  1. Beides, Krautfülle und Teig brauchen mind. 20-30 Minuten Kühlzeit, sobald sie zubereitet wurden. Das Kraut bei Raumtemperatur sogar länger, denn es muss unbedingt sehr gut ausgekühlt sein, bevor es in den Teig eingefüllt wird, sonst reißt dieser. Das Kraut lässt sich auch schon am Vortag zubereiten und wird dann im Kühlschrank aufbewahrt (mit angebratenem Zwiebel kein Problem). Bei Bedarf kann der fertig gerollte Strudel auch ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden, bevor er ins Backrohr kommt.

Krautfülle zubereiten:

  1. Die Zwiebel und das Kraut fein schneiden und ungefähr 5 Minuten anrösten.

  2. Den Knoblauch klein hacken oder pressen, dazu geben und mit anrösten. Ebenso nach Belieben Speck klein würfeln und mit anbraten.

  3. Ca. 1/8 l Wasser mit Suppenwürze verrühren und damit das Kraut ablöschen. Salzen und pfeffern und ca. 10 Minuten dünsten.

  4. Danach das Kraut gut auskühlen lassen. Entweder bei Raumtemperatur, wenn man genug Zeit hat, oder ins kühle Freie stellen oder im Waschbecken kaltes Wasser einlassen, das Kraut in eine Glasschüssel umfüllen und ins kalte Wasser stellen.

Topfenteig zubereiten:

  1. Alle Zutaten für den Topfenteig miteinander in der Küchenmaschine verkneten und den Teig vorzugsweise mind. 20-30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Fertigstellung:

  1. Das Backrohr bei Heißluft auf 180°C vorheizen.

  2. Den Teig dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Rechteck ausrollen.

  3. Die Fülle ebenso dritteln und jeweils auf die obere Teighälfte geben. Die Seitenränder nach innen leicht über die Fülle klappen und die Strudel eng von oben nach unten einrollen.

  4. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech nebeneinander setzen. Und auf mittlerer Schiene backen, bis sie eine schöne Farbe haben. Das dauert ca. 25 Minuten.

  5. Mit Salat und Rahm-Joghurtsauce servieren.

Rindsschnitzel in Kapernsauce

Rindsschnitzel in Kapernsauce

O.K., das Fleischstück auf dem Bild ist nicht das Größte, aber für mich als Wenigfleischesserin zählt bei diesem Gericht sowieso viel mehr die Sauce, denn die ist der Wahnsinn! Unbedingt ausprobieren, wenn ihr Kapern mögt.

Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 8 Rindsschnitzel für normale Fleischesser, sonst auch weniger
  • Sonnenblumenöl oder Rapsöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Kapern
  • 1/16 l Schlagobers
  • 1 TL Estragon-Senf
  • 1/4 l Suppe

Anleitungen

  1. Zwiebel putzen und sehr fein schneiden.

  2. Kapern klein schneiden.

  3. Die Größe der Rindsschnitzel verringert sich beim Braten und Dünsten meist, daher für Gernefleischesser lieber zwei Schnitzel einrechnen. Die Rindsschnitzel am Rand mit einem scharfen Messer ein paar Mal einschneiden und dann klopfen. Ich lege sie dafür zwischen Backpapier, dann spritzt es nicht so beim Klopfen.

  4. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Rindsschnitzel beidseitig in Mehl wenden und im heißen Öl beidseitig gut anbraten. Dann aus der Pfanne heben.

  5. Nun die klein geschnittene Zwiebel in die Pfanne geben und anrösten, danach mit Suppe aufgießen.

  6. Kapern dazu geben und nun auch die Rindsschnitzel hinein legen. Die Pfanne mit einem Deckel schließen.

  7. Rindsschnitzel ca. 1 Stunde dünsten, das Fleisch sollte schön weich sein.

  8. Schlagobers und Senf in die Sauce geben und noch einmal aufkochen. Falls die Sauce zu flüssig ist, bei offenem Deckel ein paar Minuten reduzierend einkochen lassen.

  9. Als Beilage passen zum Beispiel Kroketten und frische Kohlsprossen. Aber auch Bratkartoffel oder Bandnudeln harmonieren sehr gut mit dem Gericht.

Rezept-Anmerkungen

Hier geht's zum Rezept der Kroketten

Krautfleckerl

Krautfleckerl

Ein Klassiker aus der österreichischen Küche. Wenn das Kraut schon während des Frühstücks köchelt, dann geht es zu Mittag viel rascher mit der Fertigstellung.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 500 g Weißkraut
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 250 g Fleckerl (Teigware)
  • 200 g Speck optional
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 EL Kümmel
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Essig
  • Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 1 EL Rohrzucker

Anleitungen

  1. Kraut vom Strunk befreien, die äußeren Blätter entfernen und ansonsten klein, nudelig schneiden.

  2. Klein geschnittenen Zwiebel und optional Speck in einer großen Pfanne glasig dünsten. Wenn kein Speck verwendet wird, 1 EL Öl erhitzen und dann erst den Zwiebel dazu geben. 1 EL Rohrzucker dazu geben und zergehen lassen.

  3. Das Kraut dazu geben, ein paar Minuten mit andünsten und dann mit einem Spritzer Essig ablöschen.

  4. Mit den Gewürzen würzen und mit etwa 100 ml Wasser aufgießen. Aufkochen lassen und dann 30 Minuten auf kleiner Flamme leicht köcheln lassen.

  5. Inzwischen in einem mittelgroßen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen (ca. 3/4 voll). Sobald das Wasser kocht, die Fleckerl hinein geben und nach Packungsanleitung ca. 6-8 Minuten leicht köcheln lassen. Danach mit Hilfe eines Nudelsiebes das Wasser abseihen.

  6. Fleckerl und Kraut miteinander vermischen. Mit zusätzlichem Paprikapulver bestreuen und servieren.

Lasagne

Lasagne

Nicht schwierig zuzubereiten und gut gewürzt sogar für mich als Wenig-Fleischesser ein echt tolles Geschmackserlebnis.

Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 35 Minuten
Zeit zum Rasten 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 35 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • ca. 400 g Lasagneblätter
  • 4 EL Parmesan zum Bestreuen

Für die Fleischsauce:

  • 450 g gemischtes Faschiertes alternativ: Rinderfaschiertes
  • 3 Karotten
  • 1 Scheibe Sellerie (ca. 4 cm dick)
  • 2 EL Paradeismark
  • 1/2 Liter Paradeissauce/ ev. auch mit Paradeisstücken
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • viel Oregano getrocknet
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Bèchamelsauce:

  • 45 g Butter
  • 3/4 l Milch
  • 45 g Mehl
  • Salz
  • Muskat
  • 3 Eidotter
  • 3 EL Parmesan

Anleitungen

Zuerst die Bèchamelsauce zubereiten:

  1. Parmesan reiben (für insgesamt ca. 7 EL).

  2. In einem Topf auf dem Herd die Butter zergehen lassen. Das Mehl einrühren und kurz hell anrösten. Die Milch dazu gießen und mit einem Schneebesen gut verrühren. 3 EL geriebenen Parmesan unterrühren. Die Sauce kurz aufkochen lassen, mit Salz und Muskat würzen und vom Herd nehmen. Auskühlen lassen und erst dann die Eidotter einrühren.

  3. Damit die Bèchamelsauce schneller auskühlt, die Abwasch zustöpseln und kaltes Wasser einlassen. Den Topf mit der Sauce hineinstellen und immer wieder zwischendurch umrühren.

Fleischsauce:

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Karotten und Sellerie schälen und fein reiben.

  2. In einem Topf etwas Öl erhitzen, das Faschierte hineingeben und unter rühren durchrösten. Nun Zwiebel und Knoblauch beigeben und ebenso die Karotten und den Sellerie. Anschließend kräftig mit Salz und Pfeffer, sowie mit sehr viel Oregano würzen. Nicht sparsam beim Würzen sein, sonst schmeckt es dann zu fad.

  3. Tomatenmark einrühren und mit Paradeissauce aufgießen. 10-15 Minuten einkochen lassen und abschmecken, bei Bedarf nachwürzen.

Fertigstellung:

  1. Sobald die Bèchamelsauce sehr abgekühlt ist, die Dotter einrühren.

  2. Eine Auflaufform mit etwas Butter einstreichen und mit einer Schicht Lasagneblätter belegen. Danach die Hälfte der Fleischsauce darauf verteilen, so dass die Lasagneblätter vollkommen bedeckt sind. Jetzt ein Drittel der Bèchamelsauce gleichmäßig darauf verteilen.

  3. Nun wieder eine Schicht Lasagneblätter darauf legen, die zweite Hälfte der Fleischsauce darauf verteilen und die Hälfte der übrig gebliebenen Bèchamelsauce darüber geben.

  4. Oben wird mit einer Schicht Lasagneblätter abgeschlossen, auf denen die übrige Bèchamelsauce so verstrichen wird, dass alle Nudelblätter gleichmäßig bedeckt sind.

  5. Die oberste Schicht kann nun mit geriebenem Parmesan bestreut werden.

  6. Die Lasagne muss zumindest 30 Minuten rasten und durchziehen, damit die Teigblätter nicht hart bleiben. Man kann sie aber auch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

  7. Bei 180°C wird die Lasagne für 35 Minuten im Ofen gebacken. Wenn der Parmesan noch zu wenig Farbe hat, kann man noch für wenige Minuten die Gratinierstufe einschalten.

Kohlrabicordon Bleu

Kohlrabicordon Bleu

Ein tolles vegetarisches Gericht, herrlich im Sommer. 

Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1-2 große Kohlrabi
  • 6 Scheiben Käse nach Geschmack zum Füllen z. Bsp. Gouda oder Bergkäse
  • 6 Scheiben Schinken bei der vegetarischen Variante einfach weg lassen
  • ca. 5 EL Mehl
  • 2 Eier
  • ca. 7 EL Semmelbrösel wie wäre es mit der Vollkornvariante?
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl oder Sonnenblumenöl

Anleitungen

  1. Die Kohlrabi schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Für jeden erwachsenen Esser kann man 6 Scheiben andenken.

  2. Die Kohlrabi 8 Minuten im Dampfgarer dämpfen, damit sie dann nicht zu hart sind. Wer keinen Dampfgarer hat, kann sie in etwas Wasser kurz köcheln lassen.

  3. Käse nach Geschmack zwischen zwei Kohlrabischeiben legen. Wer auf Fleischerzeugnisse nicht verzichten will, kann zusätzlich auch ein Blatt Schinken hinein geben.

  4. Drei tiefe Teller herrichten. In den ersten Mehl, in den 2. verquirlte Eier mit Salz und Pfeffer und in den 3. Semmelbrösel geben.

  5. Die Kohlrabicordon Bleus zuerst vorsichtig im Mehl wenden, dann mit einer Gabel im Ei schwenken, es soll alles damit benetzt sein, und zum Schluss mit den Bröseln bedecken.

  6. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und dann die Kohlrabicordons darin herausbacken. Darauf achten, dass sie nicht zu dunkel werden.

Dazu passt eine Sauce, zum Beispiel der abgewandelte Paprikaaufstrich* oder eine Joghurt-Rahmsauce mit frischen Kräutern. Und natürlich auch frischer Blattsalat.

Rezept-Anmerkungen

*Hier geht's zum Paprikaaufstrich