Pistazienrolle

Pistazienrolle

Danke Gabi, für dieses köstliche, vegane Rezept!

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 40 Stück

Zutaten

Für den Mürbteig:

  • 125 g Mehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 kl. Prise Salz
  • 20 g Staubzucker
  • 1 EL Leinsamen, frisch gemahlen
  • 3 EL Wasser
  • 75 g Alsan oder andere pflanzliche Margarine

Für die Fülle:

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 50 g Pistazien, ungesalzen, fein gemahlen
  • 15 g Staubzucker
  • 1 TL Hafercuisine

Für die Glasur:

  • 1 EL Rum alternativ Zitronensaft oder Wasser
  • 40 g Staubzucker
  • 25 g Pistazien, fein gehackt

Anleitungen

  1. Für den Mürbteig den Eiersatz herstellen. Dafür wird 1 EL fein gemahlener Leinsamen mit 3 EL Wasser verrührt und ein paar Minuten zum Quellen stehen gelassen.

  2. In einer Schüssel inzwischen die trockenen Zutaten wie Mehl, Zimt, Salz und Staubzucker miteinander vermischen.

  3. Margarine und das Leinsamengemisch dazu geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine/Mixer gut miteinander verkneten. Den Mürbteig in Frischhaltefolie gewickelt für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

  4. Die Marzipanrohmasse mit den fein gemahlenen Pistazien und dem Staubzucker miteinander verkneten und 2 Rollen mit je ca. 30 cm Länge daraus formen.

  5. Den Mürbteig nach einer Stunde aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren. Jeweils ca. 10 x 30 cm große Rechtecke mit dem Nudelholz auswalken und dünn mit Hafercuisine bestreichen.

  6. Jeweils eine Marzipanrolle auf ein Teigrechteck legen und das Marzipan mit dem Teig ummanteln.

  7. Die Rollen werden mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Bei 160°C werden die Rollen mit Heißluft im Rohr für 20 Minuten gebacken.

Für die Glasur:

  1. Die fertig gebackenen Marzipanrollen abkühlen lassen. Rum, oder eine alkoholfreie Alternative, mit Staubzucker glatt rühren, auf den Rollen verteilen und mit gehackten Pistazien bestreuen.

  2. Ausgekühlt werden die Rollen in ca. 1 cm große Stücke geschnitten und serviert.

Schoko-Mandel Cookies

Schoko-Mandel Cookies

Bei Unverträglichkeiten ist es immer wieder eine Herausforderung in Restaurants/Cafes zu speisen. Da ist es doch gut, wenn man für den Notfall eine Kleinigkeit in der Handtasche parat hat.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 28 Minuten
Portionen 30 Stück
Autor Michi

Zutaten

  • 125 g Dinkelmehl
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 80 g Rohrzucker muss echt nicht süßer sein
  • 100 g feine Haferflocken
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Vanille (frisch gemahlen) alternativ Bourbon Vanillezucker
  • 180 g Alsan oder andere pflanzl. Margarine
  • 50 g Hafercuisine alternativ Kokoscuisine
  • 2 Tropfen Bittermandelaroma
  • 70 g vegane Schokolade
  • 50 g Mandeln, gestiftet alternativ geschält und grob gehackt
  • 30 g Marzipan optional
  • 8 Stk. getrocknete Marillen optional
  • 3 EL Kakaopulver optional

Anleitungen

  1. Die gestifteten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten, bis sie ein wenig Farbe bekommen und dann etwas abkühlen lassen. Sind nur ganze Mandeln griffbereit, dann in einem kleinen Topf etwas Wasser zum Kochen bringen, die Mandeln hinein geben, und 2 Minuten ziehen lassen. Das Wasser abseihen, die Mandeln kurz überkühlen lassen und dann die Mandeln schälen, indem man sie mit Daumen und Zeigefinger aus der Schale drückt, die sich nun ganz leicht löst. Die ganzen Mandeln werden grob gehackt und wie oben beschrieben in einer Pfanne leicht gebräunt.

  2. Die Margarine in einem Topf schmelzen, jedoch nicht zu heiß werden lassen und dann zum Abkühlen vom Herd nehmen.

  3. In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Haferflocken, Backpulver und Vanille miteinander verrühren.

  4. Margarine, Hafercuisine und Bittermandelaroma zu den trockenen Zutaten dazu geben und miteinander mixen.

  5. Die Schokolade grob hacken und gemeinsam mit den gebräunten Mandeln unterheben.

  6. Wer möchte, kann Marzipan in kleine Stücke gezupft, etwas Kakaopulver oder getrocknete, klein gehackte Marillen zur Masse dazu geben.

  7. Das Backrohr auf 190°C, Ober- und Unterhitze, vorheizen.

  8. Formt man Kugeln mit je ca. 30 g, so erhält man ca. 30 Cookies.

  9. Auf zwei mit Backpapier belegten Backblechen werden die Teigkugeln nun etwas flach gedrückt. Ein wenig Abstand dazwischen lassen, doch die Cookies verändern nicht sehr stark ihre Form.

  10. Bäckt man mit Ober- und Unterhitze, werden die Cookies außen leicht knusprig und werden innen nicht zu hart. Nachteil: man kann immer nur ein Backblech in den Ofen schieben und muss hintereinander backen. Backzeit ist ca. 14 Minuten. Bestimmt lassen sich die Cookies auch gut bei gleicher Temperatur mit Heißluft backen. Vorteil: Bei gut funktionierenden Backöfen kann man dann zwei Bleche gleichzeitig in den Ofen schieben.

  11. Nach 14 Minuten hat man den Eindruck, die Kekse sind noch zu weich, doch sie werden etwas fester, sobald sie auskühlen.

  12. Die Cookies in einer Blech-Keksdose aufbewahren.

Roggensauerteig

Roggensauerteig ansetzen

Für das Brotbacken mit Roggenmehl ist Sauerteig eine wichtige Zutat, da Roggenmehl ansonsten eine schlechte Backfähigkeit hat. Die Herstellung des eigenen, frischen Sauerteiges ist wirklich nicht schwierig, nahezu kinderleicht 😉 . Es müssen lediglich 5 Tage Zeit dafür eingeplant werden. Auch das weitere Backen mit Sauerteig ist keine Hexerei, es muss allerdings zeitlich gut geplant sein. Was dabei zu beachten ist, erfahrt ihr hier.

Autor Michi

Zutaten

Zutaten insgesamt, auf 4 Tage verteilt:

  • 250 g Roggenmehl vorzugsweise in Bio-Qualität
  • 250 g lauwarmes Wasser

Anleitungen

Vorweg ein paar Infos zum besseren Verständnis:

  1. Generell gilt: selbst gemachtes Brot sollte mit den bestmöglichen Zutaten gebacken werden. Dafür vorzugsweise Bio-Mehle verwenden. 

  2. Über die nächsten 4 Tage wird der erste eigene Sauerteig zubereitet. Einen großen Teil davon verwendet man dann am 5. Tag für das erste Brot, ein kleiner Rest (das heißt nun Anstellgut) wandert in einem verschlossenen, sterilen Schraubglas in den Kühlschrank und wird innerhalb der darauffolgenden 7-14 Tage gefüttert, das heißt es kommt neues Mehl und neues Wasser zum Anstellgut aus dem Schraubglas dazu. Vom gefütterten Sauerteig wird dann wieder das meiste für das neue Brot/Weckerl verwendet und der Rest (=Anstellgut) kommt in ein neues, steriles Schraubglas. Das alte Anstellgut kann noch kurz zur Sicherheit aufgehoben werden, falls mit dem neuen etwas schief laufen sollte, wird aber dann weg geschmissen bzw. kompostiert, denn man verwendet immer nur das neueste Anstellgut.

Erstmaliges Ansetzen des Sauerteiges:

  1. 1. Tag: 100 g Roggenmehl und 100 g lauwarmes Wasser werden in einer großen Glasschüssel miteinander verrührt. Die Schüssel wird nur mit einer Küchenrolle oder einem leichten Tuch abgedeckt, denn die Milchsäurebakterien aus der Luft sind notwendig für die Reifung des Sauerteiges. Diesen Ansatz lässt man 24 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 22 Grad) stehen.

  2. 2. Tag: zur gleichen Uhrzeit wie am Vortag werden nun 50 g Roggenmehl und 50 g lauwarmes Wasser zum Ansatz dazu verrührt. Wie am Vortag bedecken und wieder 24 Stunden stehen lassen.

  3. 3. Tag: wieder 50 g Roggenmehl und 50 g lauwarmes Wasser dazu verrühren und bedeckt 24 Stunden stehen lassen.

  4. 4. Tag: wieder 50 g Roggenmehl und 50 g lauwarmes Wasser dazu verrühren und bedeckt 24 Stunden stehen lassen.

  5. 5. Tag: Es sind 500 g Roggensauerteig entstanden. Jetzt wird gebacken! Entweder habt ihr ein Rezept, bei dem gleich eine größere Menge Sauerteig verwendet wird, oder ihr versorgt die Nachbarn mit 😉

Tipps:

  1. Gut überlegen, zu welcher Zeit der Ansatz begonnen wird. Habe ich in den nächsten Tagen immer zur gleichen Zeit die Möglichkeit daran weiter zu arbeiten? Zum Beispiel am Freitag um 15 Uhr beginnen, dann müsste ich am SA, SO und MO ebenfalls um 15 Uhr kurz Zeit für den Ansatz haben und am DI wäre dann um 15 Uhr die Zeit, um den ersten Brotteig zuzubereiten.

  2. Habe ich erst einmal ein Anstellgut im Kühlschrank, muss ich mir gut überlegen, an welchem Tag und um welche Uhrzeit ich das nächste Mal backen kann. Denn davon hängt es ab, wann das Anstellgut wieder gefüttert wird.

  3. Sind im Brotrezept, nach dem ich backen möchte, 100 g Sauerteig als Zutat angegeben, nehme ich beim Füttern 70 g lauwarmes Wasser, 70 g Roggenmehl (jetzt kann ich auch Roggenvollkornmehl zum Füttern verwenden) und 14 g vom Sauerteig-Anstellgut aus dem Schraubglas, das ich im Kühlschrank aufbewahrt habe. Also nur 10 % der Menge vom frischen Mehl und Wasser zusammen gerechnet werden vom Anstellgut genommen. 

  4. Die Teigfütterung muss ich ca. 6-8 Stunden vor dem Zubereiten des Brotteiges machen. Ich gebe das frisch gefütterte Anstellgut in ein Glas, lege eine Küchenrolle darauf und lege den Deckel nur leicht darauf. Dann gebe ich das Ganze in eine Styroporbox, fülle zwei leere Flaschen mit heißem Wasser und lege sie neben das Glas. Somit kann ich die Temperatur im Vergleich zur Raumtemperatur um ein paar Grad erhöhen und dann kann ich den Sauerteig schon nach ca. 6 Stunden verwenden. Die elegantere Lösung wäre natürlich eine Wärmelade, wie es sie schon in manchen Küchen gibt. Habe ich keine Styroporbox oder Wärmelade, klappt es auch bei Raumtemperatur, dann würde ich ca. 8 Stunden dafür einplanen.

  5. Wer Zeit hat, kann den Sauerteig in dieser Zeit immer wieder beobachten. Er geht in den 6-8 Stunden auf und sollte dann genommen werden, bevor er wieder zusammen fällt. Solange die Erfahrung dafür fehlt, klappt es auch mit der ungefähren Zeitangabe.

  6. Die Menge Sauerteig, die für das Rezept gebraucht wird, zu den anderen Rezeptzutaten dazu geben (rutschen ein paar Gramm mehr hinein, macht das natürlich auch nichts). Den kleinen Rest, der übrig bleibt, in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Glas geben und gut abtropfen lassen. Am besten auch den Löffel, der dafür verwendet wird und auch den Schraubdeckel mit heißem Wasser abspülen. Es muss so sauber wie möglich gearbeitet werden, denn das Anstellgut wird im besten Fall langjähriger Begleiter sein.

  7. Am nächsten Backtag wird dann das neueste Anstellgut wie oben beschrieben verwendet und das alte wird kompostiert.

Das sind ziemlich viele Informationen, aber wenn ihr Hintergrundwissen über die Vorgänge habt, dann habt ihr schnell den Dreh raus und werdet (je nach Zeitressourcen) das Brotbacken lieben.

Haferflockencookies, vegan

Haferflockencookies, vegan

Haferflocken in Cookies? Zugegebenermaßen war ich da anfangs ein wenig skeptisch, ob die dann nicht zu trocken schmecken. Aber sie sind echt gut geworden, die gibt es nun öfter bei uns. Danke Manu, für das tolle Rezept!

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 16 Minuten
Gesamtzeit 36 Minuten
Portionen 40 Stück
Autor Michi

Zutaten

  • 150 g Alsan (pflanzl. Margarine)
  • 200 g Zucker nach Geschmack noch weiter reduzieren
  • 1 Pkg. (Bourbon)Vanillezucker
  • 125 ml Kokosmilch aus der Dose keinesfalls ein light-Produkt verwenden
  • 2 EL Kokosette optional
  • 1-2 EL gemahlener Zimt optional
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Haferflocken, Feinblatt
  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g grob gehackte Zartbitterschokolade

Anleitungen

  1. Das Backrohr auf 180°C, Heißluft vorheizen.

  2. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

  3. Mit der Küchenmaschine/oder dem Mixer Alsan und Zucker sehr schaumig rühren. Danach auch Vanillezucker, Kokosmilch, Kokosette, Zimt und Salz dazu rühren.

  4. In einer zweiten Schüssel die Haferflocken, Mehl und Backpulver miteinander vermischen und dann in das Zuckergemisch mit dem Mixer einrühren. 

  5. Die gehackten Schokostücke dazu geben und kurz unterrühren.

  6. Aus dem Teig mit den Händen Kugeln formen, auf zwei Backbleche setzen und etwas flach drücken. Nimmt man ca. 100 g Teig pro Stück, werden es etwa 40 Stück. Die Kekse gehen beim Backen nicht viel auf.

  7. Die beiden Bleche mit den Cookies gleichzeitig ca. 16 Minuten backen, an den Rändern werden sie leicht braun. Nach dem Backen für ca. 10 Minuten auf den Blechen abkühlen lassen.

Tipp:

  1. Die Cookies können mit 2 EL Kakaopulver variiert werden, auch Rosinen eignen sich für eine weitere Variante sehr gut.

Ostereier, vegan und glutenfrei

Ostereier, vegan und glutenfrei

Diese Masse kann vielfältig verwendet werden, sogar eine Osterlammbackform kann mit dreifacher Menge der Zutaten damit gefüllt werden. Dieses im Anschluss noch mit geschmolzener Schokolade überziehen und mit Kokosette bestreuen.

Autor Michi

Zutaten

  • 100 g Walnusskerne
  • 65 g geriebene Mandeln, trocken
  • 50 g geriebene Mandeln, feucht mit wenig Wasser verrührt
  • 15 g Agavendicksaft
  • 10 g Kakaopulver
  • 1 Msp. Vanillepulver
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 1 kleine Prise Salz

Glasur:

  • ca. 50 g vegane Schokolade, dunkel alternativ: jede Schokolade nach Wahl
  • ca. 50 g vegane Schokolade, weiß alternativ: jede Schokolade nach Wahl
  • Kokosöl nach Bedarf

Anleitungen

  1. Die Walnüsse fein reiben und mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel zu einem Teig verkneten.

  2. Aus der Masse mit den Händen kleine Eier formen und für ca. 1 Stunde kalt stellen. 

  3. Die vegane Schokolade über Wasserdampf schmelzen. Bei Bedarf die Schokolade mit etwas Kokosöl verdünnen.
  4. Ein Tablett oder ähnliches mit Klarsichtfolie belegen, die Eier in die Schokolade tauchen und mit einer Gabel vorsichtig heraus heben. Auf der Klarsichtfolie ablegen. 

  5. Sobald alle Eier mit Schokolade überzogen sind, das Tablett vorzugsweise in den Kühlschrank stellen, damit die Schokolade schneller anzieht.

  6. Und auch das anfangs besagte Osterlamm will ich euch nicht vorenthalten.

Brownies

 

Brownies

Sehr lockerer Teig, super schokoladig!

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Portionen 8 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 75 g Kochschokolade alternativ dunkle Schokolade nach Wahl
  • 150 g Dinkelmehl, hell
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 130 g Zucker
  • 15 g Backpulver
  • 15 g Kakaopulver
  • 250 ml Dinkeldrink
  • 1/2 Pkg. (22 g) Schokolade Puddingpulver
  • 140 g Rapsöl
  • 3 EL (70 g) Apfelmus

Anleitungen

  1. Eine Auflaufform einfetten und mit Mehl ausstauben.

  2. Die Schokolade über Wasserdampf schmelzen.

  3. Die beiden Mehle, Zucker, Backpulver und Kakaopulver miteinander verrühren.

  4. Das Puddingpulver mit dem Dinkeldrink glatt verrühren. Danach mit dem Rapsöl verrühren.

  5. Die feuchten Zutaten mit den trockenen mit einem Schneebesen verrühren, Apfelmus und geschmolzene Schokolade unterheben.

  6. Den Teig in die Auflaufform füllen und bei 180°C ca. 50 Minuten backen.

Erdäpfelbrot

Erdäpfelbrot

Mit diesem selbstgemachten Brot könnt ihr jedem Bäcker Konkurrenz machen.

Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 50 Minuten
Zeit zum Rasten 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 50 Minuten
Autor Michi

Zutaten

  • 300 g Erdäpfel
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 75 g Dinkelmehl
  • 7 g Brotgewürz alternativ: Fenchel, Anis und Kümmel
  • 7 g Gerstenmalz optional
  • 7 g Salz
  • 7 g frische Germ
  • 120 g lauwarmes Wasser

Anleitungen

  1. Die Erdäpfel kochen, schälen und durch die Erdäpfelpresse in die Rührschüssel der Küchenmaschine drücken.

  2. Alle weiteren Zutaten dazu geben und 4 Minuten auf kleiner Stufe, dann 4 Minuten auf höherer Stufe mit der Küchenmaschine kneten.

  3. Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

  4. Nach der Rastzeit noch einmal auf einer Arbeitsfläche mit den Händen durchkneten und zu einem Brotlaib formen. Den Laib in ein mit Roggenmehl bestäubtes Gärkörbchen (rund oder länglich) legen und noch einmal zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

  5. In den letzten 10-15 Minuten der Rastzeit den Backofen auf 240° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine feuerfeste kleine, niedrige Schüssel auf den Boden des Backofens stellen.

  6. Das Brot aus dem Gärkörbchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stürzen und mit einem Messer einschneiden. Bei länglichen Broten empfehlen sich Querschnitte. Die Schnitte sorgen dafür, dass das Brot nicht an unbeabsichtigten Stellen aufreißt.

  7. Das Brot in den Backofen schieben und kaltes Wasser in die aufgeheizte Schüssel leeren, damit es zur Dampferzeugung kommt, die für eine tolle Kruste sorgt.

  8. Nach 15 Minuten die Backtemperatur auf 220°C reduzieren, den Backofen kurz öffnen, damit der Dampf entweichen kann und das Brot ca. 35 Minuten fertig backen. Sobald das Brot fertig gebacken ist, auf den Boden des selben mit dem Fingerknöchel klopfen. Hört sich das Brot hohl an, ist es durch gebacken. Ansonsten die Backzeit 5-10 Minuten verlängern.

Orientalischer Couscoussalat

Orientalischer Couscoussalat

Oh, wie ich mich wieder auf frisches Sommergemüse und frische Kräuter freue!

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 100 g Couscous
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 kleine Dose Kichererbsen, vorgegart
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Chiliflocken aus der Mühle
  • 2 EL Mandelblättchen
  • 2 EL Granatapfelkerne gibt es auch tiefgekühlt
  • 1 Handvoll Minzeblätter
  • 1 Handvoll frischen Koriander optional, das mag nicht jeder
  • Olivenöl
  • 1 Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Anleitungen

  1. Den Couscous in einen Kochtopf geben, mit der doppelten Menge kochendem Wasser übergießen und bei geschlossenem Deckel quellen und danach  abkühlen lassen.

  2. Das Backrohr auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  3. Zucchini waschen, die Enden abschneiden und klein würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenso klein schneiden. Beides mit den abgetropften Kichererbsen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit 1-2 EL Olivenöl beträufeln. Die Gewürze zuerst miteinander und dann mit dem Gemüse vermischen.

  4. Das Gemüse ca. 30 Minuten rösten und zwischendurch einmal wenden.

  5. Minze und wer mag auch Koriander abspülen und trocken schütteln, dann fein hacken. 

  6. Die Mandelblättchen ohne Fettzugabe in einer Pfanne rösten, bis sie ein wenig Farbe bekommen.

  7. Granatapfelkerne entweder frisch aus dem Granatapfel lösen oder auf die TK-Variante zurückgreifen.

  8. Das Gemüse aus dem Rohr abkühlen lassen.

  9. Alle Salatzutaten miteinander vermischen. Wer den Salat erst ein wenig später essen möchte, streut die gerösteten Mandelblättchen am besten erst frisch darüber.

  10. Die Kräuter darüber geben und aus 3 EL Olivenöl, Zitronensaft nach Geschmack, Salz und Pfeffer eine Marinade zubereiten und mit den anderen Zutaten verrühren.

Germteighase mit Mandelfüllung

Germteighase mit Mandelfüllung

Auf der Suche nach einem lockeren Germteig ohne Ei und Milch bin ich fündig geworden. Das Ergebnis war ein Traum. Süßer Germteig schmeckt uns am Backtag immer am besten, doch auch am Tag darauf fand ich ihn noch voll gut.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Rastzeit 1 Stunde 15 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen 2 Stück
Autor Michi

Zutaten

Für den Germteig:

  • 125 ml Haferdrink
  • 10 g frische Germ
  • 250 g Weizenmehl
  • 15 g Rohrzucker
  • 1/2 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 35 ml Raps- oder Sonnenblumenöl

Für die Mandelfüllung (wer gerne extra viel Fülle hat, nimmt die doppelte Menge!):

  • 50 ml Haferdrink + 2 EL zum Bestreichen
  • 50 g Rohrzucker
  • 1/2 Pkg. Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 100 g Mandeln alternativ Nüsse nach Wahl
  • etwas Marzipan optional

Anleitungen

  1. Für den Germteig den Haferdrink lauwarm erwärmen und die Germ darin auflösen.

  2. Mehl, Salz, Zucker und Vanillezucker miteinander vermischen und das lauwarme Hafer-Germgemisch, sowie das Öl darüber gießen. Dann mit der Küchenmaschine ca. 5 Minuten kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem Geschirrtuch bedeckt in der Rührschüssel 45 Minuten rasten lassen. Bei diesem Rastvorgang ist der Teig bei mir beim ersten Versuch noch nicht viel aufgegangen, beim Zweiten allerdings schon. Da hab ich dann den Teig in der abgedeckten Schüssel im geschlossenen, nicht erwärmten, Rohr rasten lassen.

  3. Kurz vor dem Ende der Rastzeit die Mandeln fein reiben.

  4. Für die Fülle den Pflanzendrink in einer Pfanne kurz erhitzen, Zucker und Zimt dazu geben und dann die Mandeln einrühren. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

  5. Den Teig nach der Rastzeit rechteckig mit einem Nudelholz ausrollen. Die Fülle  darauf verstreichen und wer möchte kann mit Marzipan noch 3 Stränge formen und diese auch in Abständen auf der Längsseite nach unten hin darauf legen.

  6. Nun den Teig eng auf der Längsseite von oben nach unten einrollen. Dann diesen Strang mit einem scharfen Messer mittig halbieren. Aus den Teigsträngen kann nun je ein Hase gedreht werden, dafür jeweils den Strang mittig zusammenfalten und ineinander verdrehen, lässt man die beiden Enden lose weg stehen, entsteht ein Hase (siehe Bild). Ich zumindest habe die Phantasie, den Hasen darin zu erkennen. Natürlich kann man aber auch die Enden weiter miteinander verdrehen und erhält so einen gedrehten Striezel.

  7. Beide Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, noch einmal mit einem Geschirrtuch zudecken und weitere 30 Minuten rasten lassen. Bei dieser Teigruhe ist mein Germteig noch toll aufgegangen.

  8. Danach mit etwas Hafermilch bestreichen und bei 180°C mit Ober- und Unterhitze 25-30 Minuten backen. Nicht zu kräftig braun werden lassen, damit der Teig schön flaumig wird.

Bärlauchsauce

Bärlauchsauce

Schmeckt super zu Semmelknödel. Ein frischer Vogerlsalat mit Kürbiskernöl rundet das Ganze noch perfekt ab.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 20 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 30 g frischer Bärlauch
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 EL Alsan (pflanzl. Margarine)
  • 1 EL Mehl
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Creme Vega (Veganer Ersatz für Creme fraiche)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 10 g Maizena

Anleitungen

  1. Den Bärlauch waschen, gut abschütteln und mit einer Küchenrolle trocken tupfen. Dann die Hälfte grob schneiden.

  2. Die Zwiebel grob hacken und in einem Topf mit der Margarine anschwitzen. Das Mehl dazu geben und kurz mit der Zwiebel rösten. 

  3. Mit Gemüsebrühe aufgießen und den bereits geschnittenen Bärlauch einrühren. 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Den Rest des Bärlauchs schneiden und dazu geben. Auch Creme Vega wird nun eingerührt. Salzen und pfeffern und mit einem Stabmixer fein pürieren.

  5. Maizena in wenig kaltem Wasser gut verrühren, sodass keine Klumpen zurückbleiben. Dann in die Sauce einrühren und unter Rühren noch einmal aufkochen lassen.

  6. Die Sauce passt herrlich zu Semmelknödel*.

Rezept-Anmerkungen

*Hier geht's zu meinem Rezept der Semmelknödel, vegan