Pfirsichkompott

Pfirsichkompott

Pfirsiche aus dem eigenen oder aus Nachbarsgarten sind echt ein Genuss. Nicht zu vergleichen mit denen aus dem Supermarkt. Bei Pfirsichüberschuss heißt es, wie bei jedem anderen Obst, schnell zu handeln um den Sommer zumindest am Speiseplan zu verlängern. Einrexen ist das Zauberwort. Und weil ich das heuer in großer Fülle gemacht habe, erst jetzt das Rezept.

Autor Michi

Zutaten

  • 1 1/2 kg reife, feste Pfirsiche
  • 625 ml Wasser
  • 100 g Kristallzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1/2 Zitrone

Anleitungen

  1. Gläser, Deckel und Dichtungsringe sterilisieren. Im Dampfgarer oder in kochend heißem Wasser.

  2. In einem Topf das Wasser mit Zucker, dem Saft der halben Zitrone, dem ausgekratzten Mark aus der Vanilleschote und dem Rest der Vanilleschote so lange köcheln lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat.

  3. Das Zuckerwasser danach kühl stellen.

  4. Pfirsiche waschen und gegenüber dem Stielansatz kreuzweise einritzen, eine Minute in kochendem Wasser blanchieren und danach sofort in Eiswasser abschrecken. Die Haut lässt sich dann ganz leicht abziehen.

  5. Die Pfirsiche halbieren, vom Kern befreien und nach Belieben in Spalten schneiden.

  6. Pfirsiche in die Gläser schichten und mit dem Zuckerwasser bis 1-2 cm unter dem Glasrand bedecken. Ränder säubern, Dichtungsringe auf die Glasdeckel und beides dann auf die Gläser geben. Mit Klammern verschließen und im Dampfgarer bei 100°C für 20 Minuten einkochen.

  7. Abkühlen lassen und erst dann kontrollieren, ob das Vakuum im Glas entstanden ist. Dafür die Klammern herunter geben, versuchen, den Deckel anzuheben und wenn dieser hält, mit den Klammern wieder fixieren.

Pfirsichmus

Pfirsichmus

Heuer habe ich sehr viel Obst und Gemüse für die kalte Jahreszeit konserviert. Dieses Pfirsichmus ist meiner lieben Nachbarin Juliane gewidmet, denn aus ihrem Garten stammen diese herrlichen Früchte, die schnell verarbeitet werden mussten.

Autor Michi

Zutaten

  • 1 kg Pfirsiche
  • 3 TL Vanillezucker optional kann man ihn auch weg lassen
  • 200 ml Wasser gerne auch etwas mehr, wenn die Sauce dünner sein soll

Anleitungen

  1. Gläser, Deckel, Gummiringe und Trichter sterilisieren.

  2. Das Rezept ist so einfach und kann den eigenen Geschmacksvorlieben leicht angepasst werden. Zucker wird je nach Reife der Früchte ev. gar nicht gebraucht. Beim Wasser zuerst wenig dazu geben und je nach Dicke der Sauce ev. noch Wasser nachgeben.

  3. Blanchieren der Früchte ist nicht notwendig, sie können mit Schale verwendet werden. Die Pfirsiche waschen, vom Kern befreien und in Stücke schneiden.

  4. Die Fruchtstücke in einen großen Topf geben und mit Wasser und ev. Vanillezucker aufkochen. Für ca. 15 min leicht köcheln lassen, die Früchte sollen sehr weich werden.

  5. Die Pfirsiche pürieren und heiß in sterilisierte Gläser zum Einkochen füllen - geht super mit einem Trichter. Sauber arbeiten, den Glasrand ev. mit Küchenrolle abwischen, und die Gläser nicht ganz voll füllen. 1-2 cm frei lassen, denn beim Einkochen dehnt sich die Sauce noch aus. Werden Rexgläser verwendet, den Dichtungsring auf den Glasdeckel legen und mit den Klammern verschließen. Das ist meine liebste Methode zum Einkochen, denn damit lässt sich nach Monaten noch ganz eindeutig überprüfen, ob der Inhalt des Glases noch in Ordnung ist. Das ist der Fall, wenn keine Luft dazu gekommen ist.

  6. Ich koche im Dampfgarer bei 100°C für 20 Minuten ein. Die Gläser sollen sich dabei nicht berühren, also nicht zu eng hinein stellen. Nach dem Einkochen die Gläser vollständig abkühlen lassen und erst dann überprüfen, ob sie luftdicht verschlossen sind. Dafür die Klammern herunter nehmen und versuchen, den Deckel anzuheben. Es ist ein Vakuum im Glas entstanden, das mit Hilfe des Dichtungsringes den Deckel auf das Glas saugt. Hält der Deckel also, die Klammern wieder darauf geben und bis zum Verzehr halbwegs dunkel lagern.

  7. Ich achte immer darauf, meinen Vorrat innerhalb eines Jahres aufzubrauchen, um wieder Platz für das Neue zu haben. Sollte beim Öffnen eines Glases der Deckel nicht halten, dann bitte den Inhalt sofort entsorgen. Dann ist Luft dazu gekommen und dadurch auch ev. Pilzsporen. Der Inhalt ist dann verdorben! Hält der Deckel aber beim Überprüfen nach dem Einkochen, sollte ein Loser Deckel beim Öffnen aber die Ausnahme sein.

Zwetschup

Zwetschup

Heuer ist die Ernte mehr als reichlich. Das Verarbeiten und Konservieren von Lebensmitteln, die im eigenen oder in Nachbarsgarten biologisch wachsen, ist mittlerweile auch meiner Tochter so wichtig, dass sie sich zum Beispiel über dieses Rezept gewagt hat. Mein Mann, von der Kombi anfangs noch ein bisschen skeptisch, war vom Geschmack rasch überzeugt.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden
Portionen 6 Gläser, klein
Autor Michi

Zutaten

  • 1/2 kg rote Paradeiser
  • 1 kg Zwetschken, mit Kern gewogen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 TL Salz
  • 1 kräftige Prise Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 kleine Stange Zimt
  • 10 Körner Piment
  • 1 TL Senfkörner
  • 80 g Zucker
  • 180 ml weißen Balsamico

Anleitungen

  1. Paradeiser und Zwetschken waschen, Paradeiser vom Stielansatz und Zwetschken von den Kernen befreien. Dann alles grob würfelig schneiden und in einem Topf erhitzen.

  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob geschnitten ebenso in den Topf geben und ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

  3. Das Ganze danach mit einem Pürierstab fein pürieren.

  4. Nun kommen die restlichen Zutaten dazu und dann köchelt die Masse ca. 1 1/2 - 2 Stunden ohne Deckel vor sich hin, bis sie schön eingedickt ist. Unbedingt immer wieder umrühren, damit sich das Zwetschup nicht am Topfboden anlegt.

  5. Wenn die erwünschte Konsistenz (so wie herkömmliches Ketchup) erreicht ist, das Ganze durch ein feines Sieb streichen und mit Hilfe eines Trichters in vorbereitete, sterilisierte Gläser oder Flaschen füllen. Für alle Einweck/Einrex-Neulinge: Den Rand des Glases unbedingt mit einer Küchenrolle sauber wischen, denn der Dichtungsring muss sehr gut am Glasdeckel aufliegen, damit beim Einkochen das Vakuum entstehen kann.

  6. Ich koche mit dem Dampfgarer ein, in dem ich auch meine Gläser, Deckel, Gummiringe und den Trichter sterilisiere.

  7. Die fertig gefüllten Gläser oder Flaschen mit Klammern verschließen und in den Dampfgarer stellen. ACHTUNG: die Gläser dürfen einander nicht berühren, denn es wird noch mal heiß im Glas. 20 Minuten bei 100°C einkochen.

  8. Nach den 20 Minuten die Gläser aus dem Dampfgarer nehmen und am besten über Nacht abkühlen lassen. Erst dann die Klammern runter nehmen und versuchen, den Glasdeckel anzuheben. Wenn er hält, ist im Glas das erwünschte Vakuum entstanden und der Inhalt ist bestimmt ein Jahr lang haltbar.

Mutabbal – Auberginen Püree

Mutabbal - Auberginen Püree

Eigentlich ist es eine Vorspeise aus der Arabischen Küche, schmeckt aber auch super zu Gegrilltem, vor allem zu gegrilltem Gemüse. Hier in der veganen Variante.

Zubereitungszeit 1 Stunde
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Aubergine
  • 1-2 EL Tahin je nach Geschmacksvorliebe
  • 2 EL Hafercuisine
  • 1/2 TL Salz
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Zitronensaft

Anleitungen

  1. Die Aubergine waschen, trocken tupfen und mehrmals mit einem Metallspieß, alternativ mit einer Gabel einstechen.

  2. Für 40 Minuten auf den Rost ins Backrohr bei 240°C/Ober- und Unterhitze ohne Backpapier legen. Nach 20 Minuten ein mal wenden.

  3. Danach die Aubergine auf einem Teller abkühlen lassen.

  4. Die Haut der Aubergine nun abziehen und das Fruchtfleisch mit den anderen Zutaten in einem hohen Gefäß pürieren.

  5. Abschmecken, wenn vorsichtig mit Tahin gestartet wurde, ev. noch mehr davon dazu geben. Das Mutabbal mit etwas Olivenöl und Paprikapulver bestreuen.

Süß-sauer eingelegte Karotten nach meiner Lieblingsköchin vom Wiener Naschmarkt

 

Süß-sauer eingelegte Karotten nach meiner Lieblingsköchin am Wiener Naschmarkt

Das Kind ist ein bisschen eigen mit Karotten. Am liebsten direkt aus der Erde, natürlich mit Wasser gereinigt. Sonst geht's auch noch, wenn die Karotte im Ganzen zum Abbeißen gereicht wird. Das war's dann aber schon mit den Möglichkeiten. Bisher. Jetzt habe ich ein Rezept gefunden und auch bei meinem Kind einen Versuch gestartet. Und ... was soll ich sagen... obwohl die Karotten geschnitten sind!!! ein voller Erfolg. Und zusätzlich noch super für die Darmgesundheit.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Rastzeit 15 Stunden
Portionen 1 Glas mit 800 ml
Autor Michi

Zutaten

  • ca. 400 g Karotten
  • 2 Zweige Dill optional
  • 1 Zweig Koriander optional
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml Tafelessig
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 50 g Rohrzucker
  • 1 TL Meersalz
  • 1/4 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 6 Kardamomkapseln
  • 1/4 TL Koriander gemahlen oder 1/2 TL in Samenform

Anleitungen

  1. Die Karotten, wenn in Bioqualität, waschen und mit einem Sparschäler in breite, dünne Streifen schneiden. Dann in ein großes, dickwandiges Einmachglas schichten, für das auch ein Deckel zur Verfügung steht.

  2. Gewaschene Dille und Koriander nach Geschmack dazu geben.

  3. Knoblauch schälen, fein hacken und mit Essig, Chili, Zucker, Salz, Pfeffer, Kardamom, Koriander und 250 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. So lange köcheln lassen, bis der Zucker sich ganz aufgelöst hat.

  4. Die Karotten mit dem heißen Sud übergießen und mit geschlossenem Deckel bei Raumtemperatur mindestens 15-20 Stunden stehen lassen.

  5. Die Karotten passen gut als Salat, oder aber auch in einem Sandwich zum Beispiel mit Avocado.

Focaccia mit Erdäpfeln und Rosmarin

Focaccia mit Erdäpfeln und Rosmarin

Ob als Beilage zu Gegrilltem, als Snack oder auch einmal als Mittagessen ... wie es euch gefällt!

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 2 Stück
Autor Michi

Zutaten

  • 1/2 Würfel frische Germ
  • 1 TL Rohrzucker
  • 400 g Dinkelmehl, glatt
  • 1 1/2 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 mittelgroße Erdäpfel
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 EL Rosmarinnadeln
  • 10 Oliven, entsteint optional
  • 5 Paradeiser, getrocknet optional
  • Olivenöl
  • 1 Prise Meersalz

Anleitungen

  1. Die Germ in eine Rürschüssel bröseln und mit Zucker und 30 ml lauwarmem Wasser verrühren.

  2. Meist gibt man das Mehl in eine Extraschüssel und gibt darauf die aufgelöste Germ, es funktioniert aber genauso gut umgekehrt und man spart Geschirr ein. Somit: das Mehl in die Schüssel mit der Germ geben, salzen, 200 ml lauwarmes Wasser und 2 EL Olivenöl dazu geben. Mit der Küchenmaschine das Ganze für ein paar Minuten langsam kneten und dann noch ein paar Minuten schneller. Der Teig wird geschmeidig und löst sich beim Kneten vom Schüsselrand.

  3. Den Teig mit einem Küchentuch abgedeckt in der Schüssel für 30 Minuten bei Raumtemperatur rasten lassen.

  4. Die ungeschälten Erdäpfel im Dampfgarer für 40 Minuten dämpfen oder in Salzwasser ca. 25 Minuten kochen. Sie sollen durch, aber nicht zu weich sein. Danach ausdampfen lassen.

  5. Den aufgegangenen Germteig ein wenig durchkneten und halbieren.

  6. Die Teighälften werden mit den Händen zu Ovalen geformt, ca. 15x25 cm groß, und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Die Teige noch einmal abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.

  7. Die Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden, den Zwiebel ebenso schälen, halbieren und fein schneiden. Auch alle anderen optionalen Wunschzutaten schneiden und zum Belegen bereithalten.

  8. Das Backrohr auf 220°C Umluft vorheizen.

  9. Die beiden Teiglinge mit dem Zeigefinger an verschiedenen Stellen je ca. 8 mal ein wenig eindrücken.

  10. Die Erdäpfelscheiben leicht in die Teige stecken, Zwiebel und ev. andere Zutaten darauf verteilen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz bestreuen. Zum Schluss die Rosmarinnadeln darüber streuen.

  11. Die Focaccias im Backrohr ca. 20 Minuten backen.

Cahewcreme/sauce

Cashewcreme/sauce

Dieses Rezept darf sich je nach Konsistenz Creme oder Sauce nennen. Geeignet ist sie im Nudelsalat, über pikante Palatschinken geträufelt oder auch statt Bechamelsauce in der Lasagne.

Autor Michi

Zutaten

  • 100 g Cahewkerne über Nacht eingeweicht, oder zumindest 5 Stunden lang
  • 1/2 EL Tahini (Sesampaste)
  • 2 EL Hafercuisine
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • 140 ml Pflanzendrink (z. Bsp.: Hafer) je nach Konsistenz etwas mehr
  • Salz

Anleitungen

  1. Die Cashewkerne über Nacht einweichen und am nächsten Tag gut unter fließendem Wasser abspülen. Danach fein reiben. Dafür eignet sich zum Beispiel ein Foodprozessor, Smoothiemaker oder zur Not der Pürierstab.

  2. Alle weiteren Zutaten dazu geben und zu einer cremigen Sauce mixen. Mit dem Pflanzendrink lässt sich die Konsistenz gut variieren.

  3. Die Sauce ist in einem verschlossenen Glasbehälter im Kühlschrank ein paar Tage haltbar.

Paradeissauce

Paradeissauce

Paradeiserüberschuss für die kühleren Jahreszeiten konserviert! Ich liebe das!

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 5 Minuten
Portionen 5 Gläser à 200 ml
Autor Michi

Zutaten

  • 1,5 kg Paradeiser
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark optional
  • 5 Zweige Rosmarin
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 3 Zweige Thymian
  • 3 Zweige Oregano
  • 1 Prise Suppenwürze (Pulver)
  • 1/8 l Wasser
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  1. Zwiebel und Knoblauch schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen.

  2. Die gewaschenen Paradeiser grob schneiden und mit allen anderen Zutaten zu Zwiebel und Knoblauch dazu geben.

  3. Das Ganze wird ca. 45 Minuten eingekocht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  4. Währenddessen Gläser mit Deckel und Gummiring zum Abdichten sterilisieren. Ich mache das 20 Minuten im Dampfgarer bei 100°C.

  5. Sobald die Sauce fertig gekocht ist, die Rosmarinzweige entfernen, Sauce mit einem Pürierstab fein zerkleinern und in die sterilisierten Gläser füllen. Jeweils mit Gummiring, Deckel und Klammern fest verschließen und auf einem gelochten Behälter für 20 Minuten wieder bei 100°C im Dampfgarer einkochen.

  6. Danach völlig auskühlen lassen und danach den Test machen, ob der Einkochvorgang geklappt hat. Dafür die Klammern abnehmen und versuchen, den Deckel anzuheben. Wenn das nicht funktioniert, ist im Glas das gewünschte Vakuum entstanden. Klammern wieder drauf und ab damit ins Dunkle (Keller, Abstellraum...). Die Paradeissauce ist in dieser Form bestimmt ein Jahr haltbar. Vor der Verwendung wieder überprüfen, ob das Vakuum noch da ist. Wenn sich der Deckel jedoch einmal anheben lassen sollte, dann lieber ab damit auf den Kompost, denn dann wird der Inhalt möglicherweise schon verdorben sein.

Bärlauchsauce

Bärlauchsauce

Schmeckt super zu Semmelknödel. Ein frischer Vogerlsalat mit Kürbiskernöl rundet das Ganze noch perfekt ab.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 20 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 30 g frischer Bärlauch
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 EL Alsan (pflanzl. Margarine)
  • 1 EL Mehl
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Creme Vega (Veganer Ersatz für Creme fraiche)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 10 g Maizena

Anleitungen

  1. Den Bärlauch waschen, gut abschütteln und mit einer Küchenrolle trocken tupfen. Dann die Hälfte grob schneiden.

  2. Die Zwiebel grob hacken und in einem Topf mit der Margarine anschwitzen. Das Mehl dazu geben und kurz mit der Zwiebel rösten. 

  3. Mit Gemüsebrühe aufgießen und den bereits geschnittenen Bärlauch einrühren. 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Den Rest des Bärlauchs schneiden und dazu geben. Auch Creme Vega wird nun eingerührt. Salzen und pfeffern und mit einem Stabmixer fein pürieren.

  5. Maizena in wenig kaltem Wasser gut verrühren, sodass keine Klumpen zurückbleiben. Dann in die Sauce einrühren und unter Rühren noch einmal aufkochen lassen.

  6. Die Sauce passt herrlich zu Semmelknödel*.

Rezept-Anmerkungen

*Hier geht's zu meinem Rezept der Semmelknödel, vegan

Semmelknödel, vegan

Semmelknödel, vegan

Aus gesundheitlichen Gründen müssen wir derzeit auf vegane Varianten im Speiseplan achten. Diese Knödel haben auch ohne Ei keine geschmacklichen Einbußen. Ich finde sie in dieser Variante sogar ein wenig lockerer. Erprobt sind sie im Dampfgarer, ob sie ohne Ei auch im Wasserbad nicht zerfallen, kann ich leider nicht sagen.

Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 300 g Semmelwürfel
  • ca. 250 ml Hafermilch alternativ Mandelmilch oder anderer pflanzlicher Drink
  • 2 EL Petersilie, gehackt
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 1 Prise Muskat, gemahlen
  • 1 TL Salz

Anleitungen

  1. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Ebenso die Petersilie mit einem Messer sehr klein schneiden.

  2. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anbraten, bis sie ein wenig Farbe bekommen.

  3. Die Semmelwürfel in eine große Schüssel geben. Zwiebel und Petersilie darüber streuen.

  4. Pflanzendrink abmessen, 2 EL Öl, Muskat und Salz unterrühren, alles miteinander über die Semmelwürfel gießen und gut verrühren. Die Masse 5-10 Minuten ziehen lassen. Falls sie sich noch nicht gut zu Knödeln formen lässt, noch etwas Pflanzendrink dazu geben.

  5. Die geformten Knödel auf ein gelochtes Blech legen und bei 100°C 20 Minuten im Dampfgarer dämpfen.