Mandelcookies mit Apfelmus

Mandelcookies mit Apfelmus

Dieses Rezept ist mal wieder eines von der veganen, glutenfreien Sorte, das keine außergewöhnlichen Zutaten braucht. Doch halt... unbedingt weiterlesen... Es begeistert nämlich auch die, die nicht vegan und glutenfrei leben (müssen). Noch warm genossen schmecken die Cookies wie Schokosouffle.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 9 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Portionen 30 Stück
Autor Michi

Zutaten

  • 60 g Alsan (Margarine)
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 TL Bourbon Vanillezucker am besten selbstgemacht*
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mandeln, gerieben
  • 50 g Kakaopulver
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 90 g Apfelmus, ohne Zucker super auf Vorrat zu machen**

Anleitungen

  1. Für den Teig alle Zutaten zusammen in einer Rührschüssel mixen.

  2. Den Teig in eine Glasschüssel mit Deckel geben und mindestens 2 Stunden kalt stellen. Auch eine Kühlung über Nacht ist möglich.

  3. Das Backrohr auf 200°C mit Ober-/Unterhitze aufheizen.

  4. Kleine Stücke vom Teig abstechen (etwas kleiner als Walnüsse) und Kugeln daraus formen. Ev. die Hände dafür leicht anfeuchten.

  5. Die Kugeln mit Abstand auf zwei mit Backpapier/Dauerbackfolie ausgelegte Backbleche geben. Die Kugeln verändern ihre Form und gehen auseinander.

  6. Die Backbleche einzeln hintereinander für je ca. 9 Minuten in den Ofen schieben und die Cookies backen.

  7. Die Cookies werden sehr flach. Warm genossen schmecken sie wie herrliches Schokosouffle (finde zumindest ich). Abgekühlt sind sie ein paar Tage in einer gut schließenden Dose haltbar.

Rezept-Anmerkungen

*hier findet ihr Tipps zum Thema: Vanillezucker vs. Vanillinzucker

**und hier geht es zum selbstgemachten Apfelmus

Kürbisstrudel, vegan und glutenfrei

Kürbisstrudel, vegan und glutenfrei

Vegan alleine ging ja noch, aber glutenfrei noch dazu ist immer wieder eine große Herausforderung. Mit diesem Strudelteig haben wir ein sehr gutes Universalrezept gefunden, denn er lässt sich auch für andere Strudelvarianten verwenden.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 30 Minuten
Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für den Strudelteig:

  • 200 g glutenfreie Mehlmischung*
  • 0,5 TL Salz
  • 5 EL Rapsöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 100 ml lauwarmes Wasser

Für die Kürbisfülle:

  • 1/3 Kürbis zum Beispiel Hokaido
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 EL Pinienkerne optional
  • 4 Stücke getrocknete Paradeiser optional
  • Oregano
  • Basilikum
  • Rosmarin ganz wichtig für den Geschmack
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Strudelteig miteinander verrühren und den Teig zu einer Kugel geformt 30-40 Minuten rasten lassen.

  2. Zwiebel und Kürbis klein schneiden und anbraten. Den Knoblauch fein schneiden oder pressen und dazu geben.

  3. Sonnenblumenkerne und ev. Pinienkerne dazu geben und danach die klein geschnittenen getrockneten Paradeiser.

  4. Alles gut würzen. Besonders Rosmarin harmoniert hervorragend mit dem Kürbis.

  5. Alle Nichtveganer könnten noch Fetawürfel dazu geben.

  6. Die Fülle vollkommen abkühlen lassen.

  7. Das Backrohr auf 180°C mit Heißluft vorheizen.

  8. Vom Teig 4 Teile herunterstechen, und jeweils ausrollen. Auf den oberen Teil die Kürbisfülle geben, die Seiten nach innen über die Fülle schlagen und den Strudel von oben nach unten einrollen.

  9. Auf einem mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegten Backblech die Strudel für 25 Minuten backen.

  10. Dazu passt Salat der Saison.

  11. Der Strudel kann am nächsten Tag auch kalt als Mittagessen zum Mitnehmen genossen werden.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findet ihr meine Glutenfreie Mehlmischung

Glutenfreie Mehlmischung

Glutenfreie Mehlmischung

Mit dieser Mehlmischung lassen sich gut diverse glutenfreie Speisen zubereiten.*

Autor Michi

Zutaten

  • 400 g Reisvollkornmehl
  • 260 g Buchweizenmehl
  • 200 g Kartoffelstärke
  • 100 g Maisstärke oder noch einmal Kartoffelstärke
  • 20 g Johannisbrotkernmehl
  • 20 g Flohsamenschalen

Anleitungen

  1. Alle Zutaten miteinander verrühren und in einem Glas für die weitere Verwendung aufbewahren.

Rezept-Anmerkungen

*wie wäre es mit dem Kürbisstrudel, vegan und glutenfrei

Zimtsterne

Zimtsterne

Diese Zimtsterne kommen ganz ohne Mehl und tierische Produkte aus. Wenn ich nämlich jetzt schreiben würde, sie sind glutenfrei und vegan, dann hätte ich an dieser Stelle schon ein paar Leute verschreckt. Echt, das machen Menschen. Von dieser Tatsache lassen sie sich abhalten. Aber lest lieber einmal die Zutatenliste. Da ist nichts drinnen, was nicht auch in herkömmlichen Keksrezepten drinnen sein könnte. Und der Geschmack ist wirklich super!

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 6 Minuten
Portionen 30 Stück
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 260 g Mandeln gemahlen, oder frisch mahlen
  • 20 g Alsan oder andere Margarine
  • 80 g Staubzucker
  • 4 g gemahlenen Zimt
  • ca. 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Bourbonvanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • ca. 2 TL Wasser

Für den Guss:

  • 80 g Staubzucker
  • 1/2-1 TL Zitronensaft
  • wenig Wasser

Anleitungen

  1. Die Mandeln mahlen, oder bereits gemahlene verwenden.

  2. Alsan bei wenig Hitze in einem kleinen Topf zergehen lassen.

  3. Alle trockenen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und miteinander vermischen.

  4. Zuerst die feuchten Zutaten und zum Schluss die Margarine dazu geben. Nun verrühren und zum Schluss hin mit den Händen zu einer Teigkugel formen. Sollte der Teig noch zu viel auseinanderbröseln, noch ganz wenig Wasser dazu geben.

  5. Das Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen. Das ist in diesem Fall sehr wichtig, damit die Temperatur vom Beginn des Backvorganges an gut passt, denn die Backzeit ist sehr kurz.

  6. Der Teig kann sofort verarbeitet werden. Am besten funktioniert das, wenn man ihn auf die Arbeitsfläche legt (alternativ auf ein Backpapier), darüber auf jeden Fall ein Backpapier oder eine Dauerbackfolie geben und mit dem Nudelwalker ca. 1/2 cm dick auswalken. Ohne diese Backpapierlösung würde der Teig auseinanderbrechen. Geht zwar auch, wenn man ihn immer wieder mit den Händen zusammendrückt, ist aber sehr mühsam.

  7. Den Sterneausstecher kann man vor dem Ausstechen in Wasser eintauchen, dann lösen sich die Teigsterne gut davon herunter.

  8. Teigsterne mit wenig Abstand auf zwei mit Backpapier/Dauerbackfolie belegte Backbleche legen und für 6 Minuten backen. Mein Backofen schafft es, zwei Bleche gleichzeitig gut zu backen.

  9. Nach der Backzeit sind die Sterne noch sehr weich. Ganz am Papier auskühlen lassen, sonst zerbrechen sie.

  10. Für den Guss Zucker mit Zitronensaft und ganz, ganz wenig Wasser verrühren. Der Guss darf keinesfalls zu flüssig sein. Eher streichfähig.

  11. Die Sterne damit bestreichen und zum Trocknen kalt stellen.

  12. Auch ohne Zuckerguss schmecken sie ganz hervorragend.

Erdbeer-Joghurtschnitte

Erdbeer-Joghurtschnitte

Mmmhhh! Was soll ich euch sagen? Dieser Kuchen schmeckt super fruchtig und leicht und vor allem nicht zu süß. Nach der Erdbeersaison lässt er sich auch mit Himbeeren, Heidelbeeren oder Brombeeren zubereiten!

Portionen 24 Stück
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig/1 Backblech:

  • 8 Eier
  • 175 g Butter oder Margarine
  • 100 g Staubzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 2 Biozitronen
  • 150 g Magertopfen
  • 75 g glattes Mehl (Dinkel oder Weizen) bei Glutenunverträglichkeit durch Mandelmehl ersetzen
  • 200 g Haselnüsse gerieben oder selbst reiben
  • 50 g Kristallzucker

Für die Joghurtschicht:

  • 1,4 kg Erdbeeren
  • 50 g Zucker mir würde es bei süßen Erdbeeren sogar ohne Zucker schmecken
  • 500 g Joghurt mit 3,6% Fettgehalt
  • 2 Pkg. Quimiq, je 250 g
  • 250 ml Schlagobers
  • 6 Blatt Gelatine

Für das Gelee als Topping:

  • 400 g Erdbeeren
  • 20 g Zucker
  • 8 Blatt Gelatine

Anleitungen

Für den Teigboden:

  1. 1 Backblech mit Backpapier belegen und das Backrohr mit Heißluft auf 170°C vorheizen.

  2. Die Haselnüsse fein reiben.

  3. Die Eier trennen und die Eiklar mit dem Kristallzucker zu festem Schnee schlagen.

  4. Butter, Staubzucker, Salz, Zimt und den Abrieb der Biozitronen sehr schaumig mixen und die Dotter einrühren. Den Topfen ebenfalls dazu mixen.

  5. Mehl und Haselnüsse miteinander vermischen und unterheben.

  6. Den Eischnee locker unter die Dottermasse heben.

  7. Den Teig auf dem Backpapier verteilen und im Rohr ca. 25 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen.

Für die Joghurtschicht:

  1. Die Erdbeeren waschen und putzen.

  2. Den Kuchenboden vom Papier lösen und auf eine geeignet große Kuchenplatte legen. Den Rand gerade schneiden und den Kuchen mit einem Backrahmen umstellen.

  3. In einer Schüssel das Schlagobers mixen und in einer weiteren Schüssel das Quimiq cremig mixen.

  4. Zum Quimiq das Joghurt einrühren und die ganzen Erdbeeren dazu geben. Mit einem Erdäpfelstampfer oder einer Gabel die Erdbeeren im Joghurt zerdrücken. Es macht sich beim Verkosten gut, wenn noch Stücke zu sehen und zu spüren sind. Nach Geschmack Zucker dazu geben.

  5. 6 Blatt Gelatine in kaltem Wasser für 5 Minuten einweichen. Trotz Quimiq braucht die Erdbeer-Joghurtschnitte als Unterstützung noch ein paar Blätter Gelatine für die Festigkeit, denn die Erdbeer-Joghurtmasse ist doch recht feucht und soll beim Servieren schnittfest sein.

  6. In einem kleinen Topf am Herd bei mittlerer Hitze 1-2 EL von der Joghurtmasse erwärmen und die ausgedrückten Gelatineblätter darin ganz kurz auflösen.

  7. Die Gelatine zügig zur Joghurtmasse geben und nur ganz kurz mixen, um sie zu verteilen. Dann das Schlagobers vorsichtig unterheben.

  8. Die Erdbeercreme auf den Teigboden gießen, gut verteilen und glatt streichen.

  9. Mit einem Tortensturz oder mit Frischhaltefolie bedeckt mind. 7 Stunden in den Kühlschrank stellen, oder aber über Nacht.

Erdbeergelee:

  1. Mindestens 1 Stunde vor dem Servieren, gerne auch mehrere Stunden davor, die Geleeschicht zubereiten.

  2. Dafür die gewaschenen, geputzten Erdbeeren mit Zucker nach Geschmack fein pürieren.

  3. 8 Blatt Gelatine in kaltem Wasser für 5 Minuten einweichen.

  4. 2 EL Erdbeerpüree in einem kleinen Topf erwärmen und die Gelatine darin auflösen.

  5. Die Gelatine zügig in die restliche Erdbeermasse geben, kurz pürieren, dann über die bereits fest gewordene Erdbeer-Joghurtschicht gießen und durch vorsichtiges Bewegen der Kuchenplatte gleichmäßig verteilen.

  6. Die Erdbeerschnitte noch einmal zum Festwerden in den Kühlschrank stellen und frühestens nach 1 Stunde den Backrahmen entfernen und in Stücke schneiden. Nach Lust und Laune dekorieren.

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Ein schnell zubereitetes Gericht, genau meins! Es lebe die Kürbiszeit!

Zubereitungszeit 25 Minuten
Portionen 5 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Tasse (Basmati) Reis
  • 1 Hokkaido-Kürbis mittelgroß bis groß
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kokosöl alternativ Rapsöl
  • 2-3 EL Curry-Gewürzmischung alternativ: Kurkuma, Koriander gemahlen, Pfeffer, Knoblauchpulver, Ingwer gemahlen
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • 1 Dose Kichererbsen vorgegart
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 3 EL Erdnüsse, Kürbiskerne oder Cashewkerne optional

Anleitungen

  1. Den Reis waschen und trocken schütteln. In einem Topf 1 EL Öl erhitzen und den Reis kurz anbraten, dann mit 1 1/2 Tassen Wasser aufgießen, aufkochen und auf kleiner Flamme so lange kochen, bis er beginnt, sich am Boden anzulegen. - so mach ich das 😉

  2. Den Kürbis, die Zwiebel und den Knoblauch klein würfelig schneiden und in einem EL Kokosöl anbraten.

  3. Den Ingwer fein schneiden und zum Kürbis dazu geben.

  4. Das Currypulver einrühren und kurz mit anbraten.

  5. Die abgespülten Kichererbsen und die Kokosmilch dazu geben und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Der Kürbis soll noch bissfest sein und nicht zerfallen.

  6. Währenddessen die Nüsse oder Kerne ohne Fett kurz anrösten, sodass sie ihren Duft entfalten.

  7. Das Kürbisgemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Reis servieren. Kerne und Nüsse nach Wahl darüber streuen.

Lebkuchenmoussetorte ohne Backen

Lebkuchenmoussetorte ohne Backen

Kurz habe ich überlegt, ob ich erwähnen soll, dass diese Torte vegan und glutenfrei ist, weil das vielleicht ein paar Menschen abschrecken könnte, sie auszuprobieren. Aber ich als bekennende Nichtveganerin und Nichtglutenfreiesserin finde, dass diese Torte es absolut verdient hat, ausprobiert zu werden. Sie ist allerdings recht sättigend, was dazu führt, dass viele Menschen gleichzeitig in den Genuss kommen können, sie zu kosten. Die kleine Tortenform (ca. 17 cm Durchmesser) ist auch ideal für diese Torte.

Vorbereitungszeit 12 Stunden
Zubereitungszeit 25 Minuten
Zeit zum Kühlen 6 Stunden
Portionen 10 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Für den Tortenboden:

  • 150 g Mandeln, ungeschält
  • 150 g weiche Datteln
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Für das Lebkuchenmousse:

  • 200 g Cashewkerne, ungesalzen über Nacht in Wasser einweichen
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch über Nacht in den Kühlschrank stellen
  • 2 EL weißes Mandelmus
  • 5 EL Rohrzucker
  • 4 TL Lebkuchengewürz
  • 1 EL Kakaopulver
  • 8 EL Kokosöl

Für die Deko zum Beispiel:

  • 1 EL Mandeln, gehobelt
  • 1 EL Mandeln im Ganzen, geschält oder/und ungeschält
  • 1 Eckerl dunkle Schokolade
  • 1 EL Heidelbeeren, Himbeeren oder Granatapfelkerne

Anleitungen

  1. Am Vorabend die Cashewkerne in einer Glasschüssel einweichen und zudecken. Die Kerne sollten mit Wasser bedeckt sein.

  2. Ebenso am Vorabend die Kokosmilch in den Kühlschrank stellen.

Teigboden:

  1. Mandeln, entkernte Datteln, Zimt und Salz in einem Hochleistungsmixer (Smoothiemaker oder dgl.) fein reiben.

  2. Den Boden einer kleinen Tortenform (mit ca. 17 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen und das Papier mit dem Tortenring fixieren.

  3. Die Mandelmasse mit den Fingern am Tortenboden gleichmäßig andrücken.

  4. Den Tortenboden in den Kühlschrank stellen.

Lebkuchenmousse:

  1. Das Kokosöl in einem Topf sanft schmelzen. Nicht heiß werden lassen.

  2. Die eingeweichten Cashewkerne unter fließendem Wasser gut abspülen, in den Hochleistungsmixer geben und gut zerkleinern.

  3. Kokosmilch, Mandelmus, Zucker, Lebkuchengewürz und Kakaopulver dazu geben und untermixen.

  4. Das geschmolzene, nicht zu heiße Kokosöl dazu geben und noch einmal gut verrühren.

  5. Die Creme kosten, bei Bedarf noch etwas mehr Lebkuchengewürz, Kakaopulver oder zusätzlich Zimt dazu geben.

  6. Die Creme auf den Tortenboden gießen und im Kühlschrank mindestens 6 Stunden, oder über Nacht fest werden lassen. Je länger die Creme gekühlt wird, umso schnittfester wird sie aufgrund des Kokosöls. Auf meinem Foto ist sie nach ca. 5 1/2 Stunden Kühlung zu sehen. Sie war noch weich, ist aber nicht auseinander geronnen. Am Tag darauf war die Torte allerdings besser zu schneiden.

Deko:

  1. Sobald die Torte fest geworden ist, diese aus dem Tortenring lösen, dabei den Rand mit einem Messer lockern. Die Mandeln im Ganzen grob hacken und gemeinsam mit den Mandelblättchen ohne Fett anrösten, bis sie ein wenig Farbe bekommen.

  2. Schokolade fein über die Torte reiben, die Mandeln darauf verstreuen und für die Optik noch ein paar Beeren nach Wahl darüber streuen.

  3. Das Dessert eignet sich auch hervorragend, um es im Glas anzubieten.

Polentaschnitten mit Honig und Sesam

 

Polentaschnitten mit Honig und Sesam

Im Griechenlandurlaub haben wir erstmals Schafkäse gebraten mit Honig und Sesam probiert und waren begeistert. Hier unsere Variante dazu.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 8 Personen
Autor Michi

Zutaten

Polentaschnitten zubereiten, siehe Rezeptanmerkungen

  • 7 EL Honig
  • 4 EL Sesam

Anleitungen

  1. Die Polentaschnitten zubereiten.

  2. Sesam ganz kurz ohne Fett rösten, damit er sein Aroma voll entfalten kann. Abkühlen lassen und mit Honig verrühren. Über die warmen Polentaschnitten träufeln.

  3. Auf mariniertem Blattsalat anrichten.

Rezept-Anmerkungen

Das Grundrezept der Polentaschnitten findet ihr hier: Polentaschnitten mit Kürbisragout

Polentaschnitten mit Kürbisragout

Polentaschnitten mit Kürbisragout

Polentaschnitten war in den letzten Jahren eine der großen Herausforderungen in meiner Küche. So richtig geklappt hat es aber nie, denn meistens hat die Konsistenz es nicht zugelassen, dass ich tatsächlich Schnitten daraus schneiden konnte, die beim Anbraten auch nicht zerfallen sind. Doch das gehört dank dieses Rezeptes nun der Vergangenheit an.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 250 g Maisgrieß
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Tl Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 3 EL Hefeflocken
  • 20 g Margarine ich nehme Alsan
  • Rapsöl

Als Beilage passt zum Beispiel Kürbisragout:

  • 1 mittelgroßer Hokaidokürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl

Auch die Paradeissauce* eignet sich hervorragend dazu.

Anleitungen

  1. Die Gemüsebrühe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Hefeflocken und Alsan in einem Topf aufkochen lassen.

  2. Den Maisgrieß mit einem Schneebesen einrühren und kurz aufkochen lassen.

  3. Den Topf vom Herd nehmen, durchrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.

  4. Die Polenta probieren und nach Geschmack nachwürzen.

  5. Eine ca. 30 x 20 cm große Glas- oder Metallform mit Alsan oder Öl ausfetten und die fertig gequollene Polenta hineingeben und glatt verstreichen.

  6. Die Polenta muss jetzt vollkommen in der Form auskühlen, dafür ca. 1 Stunde einplanen.

Inzwischen das Kürbisragout zubereiten:

  1. Den Kürbis waschen, schälen ist nicht notwendig, und halbieren. Die Kerne entfernen und den Kürbis grob würfelig schneiden.

  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein schneiden und dann in Öl anschwitzen.

  3. Den Kürbis dazu geben, kurz mitschwitzen und dann mit Gemüsebrühe übergießen.

  4. Ca. 15-20 Minuten leicht köcheln lassen. Der Kürbis sollte gut bissfest sein. Bei Bedarf Wasser nachgießen.

  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Nach der Rastzeit der Polenta diese auf die Arbeitsfläche oder ein großes Brett stürzen und in Rauten oder andere Formen schneiden. Größere Formen bedeuten, die Ecken sind zum Schluss außen knusprig, innen schön weich. Schneidet man kleinere Formen, sind sie insgesamt knuspriger. Am besten beides ausprobieren.

  7. In einer Pfanne fingerhoch Rapsöl erhitzen und die Schnitten auf jeder Seite ein paar Minuten anbraten. Sie sollen ein wenig Farbe bekommen.

  8. Im Rohr können die fertigen Polentaschnitten bei etwa 80-100°C warm gehalten werden, bis alle herausgebacken sind.

  9. Kürbisragout auf einen Teller geben und die Schnitten darauf legen. Mit frischem Blattsalat servieren.

  10. Eine süß-pikante Variante findet ihr hier**

Rezept-Anmerkungen

*Die Paradeissauce (diesmal ohne einkochen) findet ihr hier: Paradeissauce einkochen.

**Und hier die pikant-süße Variante: Polentaschnitten mit Honig und Sesam

Pudding-Feigendessert, vegan und glutenfrei

Pudding-Feigendessert, vegan und glutenfrei

Das Thema war ganz klar "Feigen". Die Frage war nur, wie verpacke ich diese für meine glutenfreien, veganen Gäste?

Vorbereitungszeit 50 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 12 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Glutenfreier Mürbteig:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Mandelmehl alternativ: durch weitere 100 g gemahlene Mandeln ersetzen
  • 150 g gemahlene, glutenfreie Haferflocken
  • 50 g Speisestärke
  • 2 Tl Leinmehl alternativ: gemahlene Leinsamen
  • 100 g Kokosöl
  • ca. 1/8 l Wasser (100 g) bei Bedarf etwas mehr
  • 2 EL Zucker optional

Pudding:

  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver
  • 1/2 l Mandeldrink

Topping:

  • frische Feigen
  • Himbeeren
  • Heidelbeeren oder was der Garten sonst so hergibt
  • Minzeblätter habe ich vergessen, darauf zu geben

Anleitungen

Mürbteig:

  1. Alle Teigzutaten miteinander verkneten, der Teig sollte sich zu einer Kugel kneten lassen, also ein wenig mit der Wassermenge experimentieren.

  2. Den Teig in einer zugemachten Glasschüssel oder in Frischhaltefolie gewickelt für eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen und später kurz vor der weiteren Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, trotzdem wird er beim Auslegen der Förmchen bröseln, was aber weiter kein Problem darstellt, denn er kann mit den Fingern in die jeweilige Form gedrückt werden und auch an den Formwänden angedrückt werden.

  3. Der Teig reicht je nach Souffleeförmchen für ca. 12 Schälchen, die vor dem Befüllen mit etwas Öl ausgestrichen werden, damit sich die gebackenen Teigschüsseln später heraus lösen lassen.

  4. Beim Auslegen der Schüsseln unbedingt darauf achten, dass der Teig an keiner Stelle zu dünn ist, sonst könnte er nach dem Backen dort brechen. Zu dick sollte er allerdings auch nicht sein.

  5. Ich habe blind gebacken. Das heisst, ich habe "Baking Beans" aus Keramik verwendet, die ich in die Schüsseln gefüllt habe. Normalerweise verhindert das ein ungewolltes Aufgehen des Teiges. Ich habe ein Vergleichsschüsserl ohne Baking Beans mitgebacken, der Teig ist nicht ungewollt aufgegangen, allerdings war dieser Teig ein wenig trockener, als die anderen, bei denen die Oberfläche abgedeckt war.

    Fazit: Notwendig sind die Backbohnen bei diesem Teig nicht. Und übrigens kann man die Keramikkugerl auch mit ungekochten Bohnen oder Kichererbsen ersetzen.

  6. Gebacken wird bei 180°C mit Umluft. Ca. für 20-25 Minuten. Teigschüsseln in der Form etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig heraus lösen und ganz auskühlen lassen.

Pudding:

  1. Während der Auskühlzeit der Förmchen den Pudding laut Packungsanleitung zubereiten.

Fertigstellung:

  1. Den Pudding heiß in die Teigförmchen füllen und darin erkalten lassen. Kurz vor dem Servieren mit allem, was das Herz begehrt garnieren.