Frühlingsrollen mit zweierlei Füllung

Frühlingsrollen mit zweierlei Füllung

Inspiriert von den Frühlingsrollen des Lieblingschinesen habe ich mich selbst mal drüber getraut.

Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • ca. 12-15 Stk. Reispapier (runde Blätter)
  • Raps- oder Sonnenblumenöl

Für die Krautfülle:

  • 1/2 Krautkopf
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 45 ml Sojasauce
  • 1 kleine Prise Kümmel, gemahlen

Für die Reisnudel-Gemüsefülle:

  • 1 Handvoll Reisnudeln
  • 1/2 Süßkartoffel (ca. 100 g)
  • 2 Stk. Topinambur optional
  • 1 großer Kräuterseitling
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 45 ml Sojasauce

Anleitungen

  1. Man kann natürlich alles in die Frühlingsrollen einfüllen, was schmeckt. Bereitet man diese beiden vorgeschlagenen Varianten zu, beginnt man mit der Krautfülle.

  2. Den Krautkopf halbieren und vom Strunk entfernen. Dann fein nudelig schneiden. 1 EL Öl heiß werden lassen und das Kraut darin farblos anbraten.

  3. Inzwischen die Karotten und den Lauch putzen, die Karotten in dünne, feine Streifen schneiden und den Lauch in dünne Ringe.

  4. Karotten und Lauch zum Kraut dazu geben und einige Minuten mit anbraten.

  5. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel würzen und mit Sojasauce ablöschen. Weitere 5 Minuten zugedeckt dünsten lassen. Dann vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

Für die zweite Variante (hat mir fast ein bisschen besser geschmeckt):

  1. Die Reisnudeln in einen Kochtopf geben und mit ca. 1/2 Liter gekochtem Wasser übergießen. 3-5 Minuten ziehen lassen und dann in einem Sieb mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht aneinander kleben. Gut abtropfen lassen.

  2. Die Süßkartoffel schälen und entweder reiben oder dünn nudelig schneiden.

  3. Topinambur gut waschen, bei BIO-Qualität ist das Schälen nicht notwendig, und ebenfalls fein nudelig schneiden.

  4. Der Kräuterseitling gibt dem Ganzen geschmacklich das gewisse Etwas. Wenn notwendig etwas putzen und dünn nudelig schneiden.

  5. Das Gemüse kurz in etwas Öl anbraten und würzen.

  6. Mit der Sojasauce ablöschen

Jetzt geht's ans Einrollen:

  1. In eine große Pfanne - das Reispapier muss darin Platz haben - lauwarmes Wasser geben.

  2. Die Reispapierblätter einzeln für 5-8 Sekunden in das Wasser tauchen. Auf eine Arbeitsfläche vor sich heraus legen und auf der körpernäheren Seite des Blattes 1-2 EL Fülle platzieren. Die linke und rechte Seite über die Fülle zur Mitte hin einschlagen, und die körpernähere Seite nun über die Fülle nach vorne schlagen. So eng wie möglich das Ganze nach vorne (oben) hin einrollen, dabei mit den Fingern die Fülle immer wieder zu sich drücken.

  3. Am besten alle Rollen vorbereiten und dann erst heraus backen. Aber Vorsicht: das Reispapier klebt sehr, die Rollen dürfen sich nicht berühren.

  4. Wer keine Friteuse hat, gibt das Öl fingerdick in eine Pfanne, lässt es heiß werden und brät mehrere Rollen gleichzeitig heraus. Die Rollen ca. 4 mal wenden, damit sie rundherum gebacken werden.

  5. Auch nach dem Backen kleben sie noch aneinander. Somit keinesfalls auf Küchenrolle zum Abtropfen legen, diese würde kleben bleiben. Ev. aber damit kurz abtupfen.

  6. Im Backrohr können die Rollen auf einem Backpapier mit Abstand zueinander warmgehalten werden, bis alle herausgebacken sind. 80°C bei Heißluft reicht dafür.

  7. Zu den Frühlingsrollen kann man Salat und Sojasauce anbieten. Auch ein paar gebratene Garnelen machen sich ev. gut dazu.

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