Mandelcookies mit Apfelmus

Mandelcookies mit Apfelmus

Dieses Rezept ist mal wieder eines von der veganen, glutenfreien Sorte, das keine außergewöhnlichen Zutaten braucht. Doch halt... unbedingt weiterlesen... Es begeistert nämlich auch die, die nicht vegan und glutenfrei leben (müssen). Noch warm genossen schmecken die Cookies wie Schokosouffle.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 9 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Portionen 30 Stück
Autor Michi

Zutaten

  • 60 g Alsan (Margarine)
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 TL Bourbon Vanillezucker am besten selbstgemacht*
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mandeln, gerieben
  • 50 g Kakaopulver
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 90 g Apfelmus, ohne Zucker super auf Vorrat zu machen**

Anleitungen

  1. Für den Teig alle Zutaten zusammen in einer Rührschüssel mixen.

  2. Den Teig in eine Glasschüssel mit Deckel geben und mindestens 2 Stunden kalt stellen. Auch eine Kühlung über Nacht ist möglich.

  3. Das Backrohr auf 200°C mit Ober-/Unterhitze aufheizen.

  4. Kleine Stücke vom Teig abstechen (etwas kleiner als Walnüsse) und Kugeln daraus formen. Ev. die Hände dafür leicht anfeuchten.

  5. Die Kugeln mit Abstand auf zwei mit Backpapier/Dauerbackfolie ausgelegte Backbleche geben. Die Kugeln verändern ihre Form und gehen auseinander.

  6. Die Backbleche einzeln hintereinander für je ca. 9 Minuten in den Ofen schieben und die Cookies backen.

  7. Die Cookies werden sehr flach. Warm genossen schmecken sie wie herrliches Schokosouffle (finde zumindest ich). Abgekühlt sind sie ein paar Tage in einer gut schließenden Dose haltbar.

Rezept-Anmerkungen

*hier findet ihr Tipps zum Thema: Vanillezucker vs. Vanillinzucker

**und hier geht es zum selbstgemachten Apfelmus

Kürbisstrudel, vegan und glutenfrei

Kürbisstrudel, vegan und glutenfrei

Vegan alleine ging ja noch, aber glutenfrei noch dazu ist immer wieder eine große Herausforderung. Mit diesem Strudelteig haben wir ein sehr gutes Universalrezept gefunden, denn er lässt sich auch für andere Strudelvarianten verwenden.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 30 Minuten
Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für den Strudelteig:

  • 200 g glutenfreie Mehlmischung*
  • 0,5 TL Salz
  • 5 EL Rapsöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 100 ml lauwarmes Wasser

Für die Kürbisfülle:

  • 1/3 Kürbis zum Beispiel Hokaido
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 EL Pinienkerne optional
  • 4 Stücke getrocknete Paradeiser optional
  • Oregano
  • Basilikum
  • Rosmarin ganz wichtig für den Geschmack
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Strudelteig miteinander verrühren und den Teig zu einer Kugel geformt 30-40 Minuten rasten lassen.

  2. Zwiebel und Kürbis klein schneiden und anbraten. Den Knoblauch fein schneiden oder pressen und dazu geben.

  3. Sonnenblumenkerne und ev. Pinienkerne dazu geben und danach die klein geschnittenen getrockneten Paradeiser.

  4. Alles gut würzen. Besonders Rosmarin harmoniert hervorragend mit dem Kürbis.

  5. Alle Nichtveganer könnten noch Fetawürfel dazu geben.

  6. Die Fülle vollkommen abkühlen lassen.

  7. Das Backrohr auf 180°C mit Heißluft vorheizen.

  8. Vom Teig 4 Teile herunterstechen, und jeweils ausrollen. Auf den oberen Teil die Kürbisfülle geben, die Seiten nach innen über die Fülle schlagen und den Strudel von oben nach unten einrollen.

  9. Auf einem mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegten Backblech die Strudel für 25 Minuten backen.

  10. Dazu passt Salat der Saison.

  11. Der Strudel kann am nächsten Tag auch kalt als Mittagessen zum Mitnehmen genossen werden.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findet ihr meine Glutenfreie Mehlmischung

Glutenfreie Mehlmischung

Glutenfreie Mehlmischung

Mit dieser Mehlmischung lassen sich gut diverse glutenfreie Speisen zubereiten.*

Autor Michi

Zutaten

  • 400 g Reisvollkornmehl
  • 260 g Buchweizenmehl
  • 200 g Kartoffelstärke
  • 100 g Maisstärke oder noch einmal Kartoffelstärke
  • 20 g Johannisbrotkernmehl
  • 20 g Flohsamenschalen

Anleitungen

  1. Alle Zutaten miteinander verrühren und in einem Glas für die weitere Verwendung aufbewahren.

Rezept-Anmerkungen

*wie wäre es mit dem Kürbisstrudel, vegan und glutenfrei

Pizza vom Pizzastein

Pizza vom Pizzastein

Diese Pizza hat uns schon viele Komplimente beschert. Schmeckt wie beim Italiener und ist mit unterschiedlichen Belägen immer wieder abwandelbar. Eine Freundin, die bei Pizzen vom Italiener aufgrund des Teiges immer Bauchschmerzen bekommt, hat unsere Pizza schmerzfrei vertragen.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 4 Minuten
Rastzeit 2 Stunden
Portionen 3 Pizzen
Autor Michi

Zutaten

  • 500 g Pizzamehl alternativ normales Weizenmehl
  • 7 g Trockengerm
  • 280 g lauwarmes Wasser
  • 12 g Meersalz

Für den Belag wie auf dem Bild:

  • Tomatensauce am besten aus San Marzano Tomaten
  • Oregano
  • Ziegenkäse oder auch Ziegencamembert
  • Prosciutto
  • Ruccola
  • frische Feigen

oder aber:

  • Tomatensauce
  • Oregano
  • Pizzakäse oder Mozarella
  • Zwiebel
  • Schinken
  • Mais

Zum Bestreichen des Randes:

  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl

Anleitungen

  1. In die Rührschüssel der Küchenmaschine einen kleinen Teil des abgewogenen Wassers geben und die Germ darin auflösen. Das restliche Wasser, Mehl und Salz dazu geben und in der Küchenmaschine miteinander verkneten (alternativ mit der Hand verkneten).

  2. Den Teig auf einer Arbeitsfläche lange gut durchkneten. Am besten 20 Minuten, aber auch 5 Minuten sind schon gut.

  3. Den Teig dritteln und zu Kugeln formen. Die Teigoberfläche schön glatt dehnen. Dafür beide Hände links und rechts an der Kugel anlegen und die Hände (inkl. Kugel in der Mitte) auf der Arbeitsfläche nach vorne ziehen. Dadurch spannt sich der Teig auf der Oberfläche. Den Vorgang ein paar Mal wiederholen. Die Oberfläche muss glatt aussehen.

  4. Ich gebe die Teigkugeln in eine Pizzabox, in der sie nun 2 Stunden rasten.

  5. Für das Knoblauchöl den Knoblauch in ein Glas pressen und mit Olivenöl verrühren.

  6. Die Zutaten für den Belag vorbereiten.

  7. Den Pizzastein aufheizen. Wir haben einen selbst konstruierten Pizzaofen, in dem wir 350°C erreichen. Auch im Backrohr kann man auf dem Pizzastein eine tolle Pizza backen. Dafür auf 250°C vorheizen und etwas länger als angegeben backen.

  8. Die Kugeln mit der Hand und nicht mit einem Nudelholz zu Pizzen formen. Dafür die Arbeitsfläche mit Mehl bestauben und die Teigkugel mit den Fingerspitzen auseinander drücken. Der Rand darf nicht berührt werden, denn der soll höher bleiben. Der Rest soll fast durchsichtig, also sehr dünn auseinander gedehnt werden. Sollte der Teig reißen, einfach den Teig ein bisschen zusammenziehen und an dieser Stelle aufeinander drücken.

  9. Den Teig zuerst mit Tomatensauce bestreichen, mit Oregano bestreuen und mit Käse belegen. Die Pizza mit den Feigen haben wir mit diesem Belag für 3-4 Minuten gebacken. In der Hälfte der Backzeit die Pizza mit Hilfe der Pizzaschaufel drehen.

  10. Sobald der Rand der Pizza eine Bräunung bekommt, die Pizza heraus nehmen.

  11. Mit Prosciutto, Ruccola und frischen, geviertelten Feigen belegen und servieren.

  12. Für die zweite angeführte Variante mit Schinken alle Zutaten wie angegeben der Reihe nach auf die Pizza legen, nach Bedarf ev. mit ein wenig zusätzlichem Käse abschließen und backen.

  13. Auch sehr gut: eine vegetarische Pizza. Bei dieser hatten wir keinen Pizzakäse zu Hause, so habe ich Bergkäse und Parmesan gemischt, dann Zwiebel, Paprika und Mais darauf gegeben und auf die fertig gebackene Pizza noch frische Sprossen.

  14. Die fertig gebackene Pizza je nach Vorliebe mit Knoblauchöl bestreichen.

Zimtsterne

Zimtsterne

Diese Zimtsterne kommen ganz ohne Mehl und tierische Produkte aus. Wenn ich nämlich jetzt schreiben würde, sie sind glutenfrei und vegan, dann hätte ich an dieser Stelle schon ein paar Leute verschreckt. Echt, das machen Menschen. Von dieser Tatsache lassen sie sich abhalten. Aber lest lieber einmal die Zutatenliste. Da ist nichts drinnen, was nicht auch in herkömmlichen Keksrezepten drinnen sein könnte. Und der Geschmack ist wirklich super!

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 6 Minuten
Portionen 30 Stück
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 260 g Mandeln gemahlen, oder frisch mahlen
  • 20 g Alsan oder andere Margarine
  • 80 g Staubzucker
  • 4 g gemahlenen Zimt
  • ca. 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Bourbonvanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • ca. 2 TL Wasser

Für den Guss:

  • 80 g Staubzucker
  • 1/2-1 TL Zitronensaft
  • wenig Wasser

Anleitungen

  1. Die Mandeln mahlen, oder bereits gemahlene verwenden.

  2. Alsan bei wenig Hitze in einem kleinen Topf zergehen lassen.

  3. Alle trockenen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und miteinander vermischen.

  4. Zuerst die feuchten Zutaten und zum Schluss die Margarine dazu geben. Nun verrühren und zum Schluss hin mit den Händen zu einer Teigkugel formen. Sollte der Teig noch zu viel auseinanderbröseln, noch ganz wenig Wasser dazu geben.

  5. Das Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen. Das ist in diesem Fall sehr wichtig, damit die Temperatur vom Beginn des Backvorganges an gut passt, denn die Backzeit ist sehr kurz.

  6. Der Teig kann sofort verarbeitet werden. Am besten funktioniert das, wenn man ihn auf die Arbeitsfläche legt (alternativ auf ein Backpapier), darüber auf jeden Fall ein Backpapier oder eine Dauerbackfolie geben und mit dem Nudelwalker ca. 1/2 cm dick auswalken. Ohne diese Backpapierlösung würde der Teig auseinanderbrechen. Geht zwar auch, wenn man ihn immer wieder mit den Händen zusammendrückt, ist aber sehr mühsam.

  7. Den Sterneausstecher kann man vor dem Ausstechen in Wasser eintauchen, dann lösen sich die Teigsterne gut davon herunter.

  8. Teigsterne mit wenig Abstand auf zwei mit Backpapier/Dauerbackfolie belegte Backbleche legen und für 6 Minuten backen. Mein Backofen schafft es, zwei Bleche gleichzeitig gut zu backen.

  9. Nach der Backzeit sind die Sterne noch sehr weich. Ganz am Papier auskühlen lassen, sonst zerbrechen sie.

  10. Für den Guss Zucker mit Zitronensaft und ganz, ganz wenig Wasser verrühren. Der Guss darf keinesfalls zu flüssig sein. Eher streichfähig.

  11. Die Sterne damit bestreichen und zum Trocknen kalt stellen.

  12. Auch ohne Zuckerguss schmecken sie ganz hervorragend.

Roggenmischbrot mit Kümmel

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Roggenmischbrot mit Kümmel

Dieses Brot ist der Hammer! Schmeckt wie vom Bäcker und ist derzeit unser aller Lieblingsbrot.

Portionen 2 kleine Laibe
Autor Michi

Zutaten

Roggensauerteig füttern (12 Stunden vor dem eigentlichen Start):

  • 180 g lauwarmes Wasser
  • 180 g glattes Roggenmehl
  • 36-40 g Anstellgut aus dem Kühlschrank

Hauptteig:

  • 300 g lauwarmes Wasser
  • 5 g frische Germ
  • 200 g Roggenmehl, glatt
  • 300 g Weizenmehl, glatt alternativ: Dinkelmehl, glatt
  • 20 g Salz
  • 6 g Kümmel, gemahlen
  • 6 g Kümmel, ganz
  • 300 g Roggensauerteig siehe oben
  • für die Abwechslung: statt insgesamt 12 g Kümmel - 12 g Brotgewürz nehmen

Anleitungen

Roggensauerteig füttern:

  1. Am Abend vor dem Backtag das Anstellgut aus dem Kühlschrank füttern. Wie ihr zu eurem Anstellgut kommt, erfahrt ihr ganz unten.

  2. Dafür zuerst das lauwarme Wasser in einem sehr großen Glas/Gefäß abwiegen, dann das Mehl darauf geben und zum Schluss das Anstellgut. Alles miteinander mit einem Löffel verrühren und mit einer Küchenrolle bedeckt für 10-12 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Hauptteig zubereiten:

  1. Alle Zutaten für den Hauptteig in der Reihenfolge, wie sie in der Zutatenliste stehen in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und langsam für ca. 8 Minuten kneten.

  2. Den Teig in der Schüssel lassen, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

  3. Nach der Teigruhe den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und halbieren. Beide Hälften rundwirken und mit viel Abstand auf ein Backblech mit Dauerbackfolie belegt platzieren. Die Brote mit Roggenmehl bestäuben und noch einmal 45 Minuten mit einem Tuch abgedeckt ruhen lassen.

  4. 15 Minuten vor dem Ende der Rastzeit den Backofen auf 210°C mit Heißluft vorheizen.

  5. Die Brote oben einschneiden und in den vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene einschieben.

  6. Ohne Schwaden 35 min backen.

  7. Wenn die Backzeit zu Ende ist, mit den Fingerknöcheln auf den Boden der Brote klopfen. Klingt es hohl, sind die Brote fertig gebacken. Ansonsten noch 5 Minuten Backzeit dazu geben.

  8. Brote auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Rezept-Anmerkungen

So kommt ihr zu eurem Anstellgut: Roggensauerteig

Ribiselmarmelade

Ribiselmarmelade

Ribiselmarmelade wird besonders gerne für Mohntorten oder als Fülle für Kekse verwendet.

Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 6 Minuten
Autor Michi

Zutaten

  • 1 kg Ribisel
  • 1/2 kg Gelierzucker 2:1 auch der Gelierzucker 3:1 passt gut, dann 3 Teile Früchte und 1 Teil Zucker verwenden
  • etwas Gin alternativ

Anleitungen

  1. Gläser, Deckel, Einfülltrichter und Schöpflöffel sterilisieren (im Dampfgarer oder in einem Topf mit kochendem Wasser).

  2. Ribisel unter fließendem Wasser waschen, abtropfen lassen und von den Stielen streifen.

  3. Die Ribisel in einen Topf geben und unter Rühren einmal aufkochen lassen. Dann durch ein feines Sieb streifen oder mit der "Flotten Lotte" passieren. Nur Ribiselmarmelade ohne Kerne ist ein Genuss.

  4. Das Ribiselmark mit dem Gelierzucker verrührt aufkochen und ca. 6 Minuten sprudelnd kochen lassen. Immer wieder dabei umrühren.

  5. Die Gläser mit etwas Gin ausspülen und die Marmelade mit Hilfe des Einfülltrichters bis oben hin füllen. Noch einen kleinen Schuss Gin darauf geben und gut verschließen. Die Gläser auf den Deckel stellen, bis die Marmelade erkaltet ist.

Marillentraum mit Sachermasse

Marillentraum mit Sachermasse

Mit frischen Marillen natürlich ein Traum. Aber mit meinem eingerexten Marillenmus und der selbstgemachten Marillenmarmelade kann ich diesen erfrischenden Kuchen nun das ganze Jahr über machen. So herrlich! Und wer gerne variiert kann den Kuchen natürlich auch mit anderen Obstsorten ausprobieren.

Portionen 15 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Sachermasse:

  • 8 Eier
  • 150 g Staubzucker
  • 150 g Margarine
  • 150 g Schokolade (mind 40% Kakaoanteil)
  • 150 g griffiges Mehl alternativ auch glattes
  • 1-2 Tl Backpulver

Joghurt-Obersmasse:

  • 250 ml Schlagobers
  • 500 ml Joghurt (3,6% Fettanteil)
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 6 Blätter Gelatine
  • ca. 250 g Marillenmarmelade* kann auch ein bisschen weniger oder mehr sein

Marillenspiegel:

  • ca. 360 g Marillenmus** alternativ: frische, pürierte Marillen
  • 3 EL Staubzucker oder nach Geschmack auch mehr, denn das Mus ist ungesüßt
  • 3 Blatt Gelatine

Anleitungen

Zubereitung der Sachermasse:

  1. Ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie auslegen.

  2. Schokolade über Wasserdampf schmelzen.

  3. Von 8 Klar Schnee schlagen, 50 g Zucker dazu mixen, wenn der Schnee schon fast fest ist.

  4. Butter und 100 g Zucker in einer anderen Schüssel schaumig mixen, erweichte (nicht heiße) Schokolade und dann auch die 8 Dotter dazu mixen.

  5. Mehl + Backpulver und Schnee wechselweise unterheben.

  6. Bei ca. 170 Grad ca. 23 min backen, mit einem Metallspieß anstechen. Wenn kein weicher Teig daran haften bleibt, ist der Kuchen fertig gebacken. ¼ Stunde noch im abgeschalteten Rohr lassen und danach ganz abkühlen lassen.

Zubereitung der Joghurt-Obersmasse:

  1. Das Schlagobers fest schlagen.

  2. 6 Blätter Gelatine in kaltem Wasser für 5 Minuten einweichen.

  3. Das Joghurt in einer Schüssel mit Vanillezucker und Marillenmarmelade verrühren.

  4. Die Gelatine nach den 5 Minuten in einem kleinen Topf erwärmen und zergehen lassen, mit 2 EL der Joghurtmasse abkühlen und verrühren. In die restliche Joghurtmasse mixen und danach das Obers unterheben.

  5. Den Kuchen auf einen rechteckigen Kuchenteller bzw. in einen Kuchentransportbehälter geben. Das Ganze muss nach Fertigstellung in den Kühlschrank passen. Der Kuchen wird somit auf ca. 20x30 bis 25x35 cm zugeschnitten und mit einem Backrahmen umstellt.

  6. Die Joghurtmasse darauf verstreichen.

Zubereitung des Marillenspiegels:

  1. Das Marillenmus mit Zucker nach Geschmack verrühren.

  2. 3 Blatt Gelatine wie oben einweichen, erwärmen und danach mit 2 EL Marillenmus abkühlen und in das restliche Mus mixen.

  3. Zum Schluss den Marillenspiegel auf der Joghurtschicht vorsichtig verstreichen, so dass das Joghurt nicht nach oben durch kommt.

  4. Im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findet ihr mein Rezept der Marillenmarmelade

**Und hier geht es zum Rezept des Marillenmus

Marillenmus

Marillenmus

Ich liebe Marillen! Je frischer, desto besser. Gut, dass unser Nachbar seine reiche Ernte immer mit uns teilt. Mit der Einrexmethode kann ich den frischen Geschmack für ein ganzes Jahr konservieren.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Portionen 8 Gläser à 200 ml
Autor Michi

Zutaten

  • 1 kg frische, reife Marillen
  • 150 ml Wasser das kann nach Reife der Früchte auch variieren
  • Zucker nach Geschmack ich nehme gar keinen Zucker!

Anleitungen

  1. Gläser, Deckel, Dichtungsringe, Schöpflöffel und Einfülltrichter sterilisieren.

  2. Die Marillen waschen, in Stücke schneiden und in einem Kochtopf pürieren.

  3. Das Wasser dazu geben, je nach Geschmack auch den Zucker und für 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

  4. Danach heiß in die vorbereiteten Gläser füllen - geht super mit dem Trichter. Sauber arbeiten, den Glasrand ev. mit Küchenrolle abwischen und ca. 1-2 cm nach oben hin frei lassen, denn beim Einkochen dehnt sich die Sauce noch aus. Den Dichtungsring auf den Glasdeckel legen, Deckel auf's Glas und mit den Klammern verschließen. Das ist meine liebste Methode zum Einkochen, denn damit lässt sich nach Monaten noch ganz eindeutig überprüfen, ob der Inhalt des Glases noch in Ordnung ist. Das ist nämlich der Fall, wenn keine Luft dazu gekommen ist.

  5. Ich koche im Dampfgarer bei 100°C für 20 Minuten ein. Die Gläser sollen sich dabei nicht berühren, also nicht zu eng hinein stellen. Nach dem Einkochen die Gläser vollständig abkühlen lassen und erst dann überprüfen, ob sie luftdicht verschlossen sind. Dafür die Klammern herunter nehmen und versuchen, den Deckel anzuheben. Es ist ein Vakuum im Glas entstanden, das mit Hilfe des Dichtungsringes den Deckel auf das Glas saugt. Hält der Deckel also, die Klammern wieder darauf geben und bis zum Verzehr halbwegs dunkel lagern.

  6. Ich achte immer darauf, meinen Vorrat innerhalb eines Jahres aufzubrauchen, um wieder Platz für das Neue zu haben. Sollte beim Öffnen eines Glases der Deckel nicht halten, dann bitte den Inhalt sofort entsorgen. Dann ist Luft dazu gekommen und dadurch auch ev. Pilzsporen. Der Inhalt ist dann verdorben! Hält der Deckel aber beim Überprüfen nach dem Einkochen, sollte ein loser Deckel beim Öffnen aber eher gar nicht vorkommen.

Brombeerschichtdessert

Brombeerschichtdessert

Ein locker leichtes sommerliches Dessert! Mit den Lieblingsfrüchten sehr leicht abzuwandeln.

Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 23 Minuten
Portionen 8 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für die Sachermasse (1 Backblech):

  • 8 Eier
  • 150 g Staubzucker
  • 150 g Margarine (Alsan)
  • 150 g Schokolade nach Geschmack ab 40% Kakaoanteil
  • 150 g griffiges Mehl auch glattes eignet sich
  • 1/4 - 1/2 Pkg. Backpulver

Für die Joghurt-Oberscreme:

  • 250 ml Schlagobers
  • 500 ml Joghurt gerne mit geringem Fettanteil
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 2 Blätter Gelatine
  • 150 g Brombeermarmelade* oder andere Marmelade nach Geschmack
  • Brombeeren oder andere Beeren zum Garnieren

Anleitungen

Die Sachermasse kann bereits am Vortag gebacken werden:

  1. Ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegen.

  2. Schokolade über Wasserdampf schmelzen.

  3. Von 8 Klar Schnee schlagen, 50 g Zucker dazu mixen, wenn der Schnee schon fast fest ist.

  4. Margarine und die restlichen 100 g Zucker in einer anderen Schüssel schaumig mixen, erweichte (nicht heiße) Schokolade und dann auch die 8 Dotter dazu mixen.

  5. Mehl + Backpulver dazu sieben und mit Schnee vorsichtig unterheben.

  6. Bei 170°C mit Heißluft ca. 23 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Bleibt kein Teig mehr am Metallspieß kleben, ist der Kuchen fertig gebacken.

  7. Den Kuchen abkühlen lassen, dann das Glas, das man verwenden wird, leicht darauf stellen und mit einem Messer um den Glasboden herum die richtige Größe des Kuchens zurechtschneiden und in das Glas legen.

Joghurt-Obersmasse zubereiten:

  1. 2 Blätter Gelatine für 5 Minuten in einer Schüssel mit Wasser einweichen.

  2. Inzwischen das Schlagobers aufschlagen.

  3. Joghurt mit Vanillezucker verrühren.

  4. Die Gelatine nach der Einweichzeit gut ausdrücken und in einem kleinen Topf am Herd bei mittlerer Temperatur kurz zergehen lassen. Vom Herd nehmen und 2 Löffel Joghurt zum Abkühlen unterrühren.

  5. Die Gelatine langsam in die restliche Joghurtmasse fließen lassen und gleichzeitig darunter mixen.

  6. Die Hälfte der Joghurtmasse in einer weiteren Schüssel mit ca. 150 g Brombeermarmelade verrühren (mixen) und dann die Hälfte des Schlagobers unterrühren.

  7. Auch in die andere Hälfte der Joghurtmasse das übrige Schlagobers einrühren.

Fertigstellung:

  1. Auf den Kuchenboden zuerst die weiße Joghurtmasse und darauf die Brombeer-Joghurtmasse geben.

  2. Zum Garnieren Brombeeren verwenden, sofern sie gerade reif sind. Aber auch andere Beeren wie Heidelbeeren oder Himbeeren harmonieren perfekt mit diesem Dessert.

  3. Das Dessert kann man sofort, nach ein paar Stunden, oder auch am nächsten Tag essen.

Rezept-Anmerkungen

Hier findet ihr mein Rezept der Brombeermarmelade