Apfelbrot

Apfelbrot

Genau das Richtige für eine gemütliche Nachmittagsjause in der kalten Jahreszeit.

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Rastzeit 8 Stunden
Gesamtzeit 1 Stunde 25 Minuten
Portionen 2 Kastenformen
Autor Gastautor Christine

Zutaten

  • 1 kg Äpfel
  • 250 g Rosinen
  • 250 g Rohrzucker 200 g reichen auch!
  • 1/8 l Rum alternativ: Apfelsaft
  • 150 g Nüsse
  • 500 g Mehl
  • 1 ½ Pkg. Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • ½ Pkg. Lebkuchengewürz
  • 1 EL Zimt

Anleitungen

  1. Äpfel schälen und grob raspeln, mit Rosinen, Zucker und Rum vermengen und über Nacht (oder zumindest für 8 Stunden) zugedeckt stehen lassen.
  2. Die Nüsse grob hacken und mit Mehl, Backpulver, Kakao und den Gewürzen zur Apfel-Rosinenmischung geben.
  3. Alles sehr kurz miteinander mixen und in zwei mittelgroße Kastenformen geben, die entweder eingefettet sind, oder in die man Backpapier legt.
  4. Bei 160°C wird das Apfelbrot für ca. 1 Stunde gebacken.

Krautfleckerl

Krautfleckerl

Ein Klassiker aus der österreichischen Küche. Wenn das Kraut schon während des Frühstücks köchelt, dann geht es zu Mittag viel rascher mit der Fertigstellung.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 500 g Weißkraut
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 250 g Fleckerl (Teigware)
  • 200 g Speck optional
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 EL Kümmel
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Essig
  • Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 1 EL Rohrzucker

Anleitungen

  1. Kraut vom Strunk befreien, die äußeren Blätter entfernen und ansonsten klein, nudelig schneiden.

  2. Klein geschnittenen Zwiebel und optional Speck in einer großen Pfanne glasig dünsten. Wenn kein Speck verwendet wird, 1 EL Öl erhitzen und dann erst den Zwiebel dazu geben. 1 EL Rohrzucker dazu geben und zergehen lassen.

  3. Das Kraut dazu geben, ein paar Minuten mit andünsten und dann mit einem Spritzer Essig ablöschen.

  4. Mit den Gewürzen würzen und mit etwa 100 ml Wasser aufgießen. Aufkochen lassen und dann 30 Minuten auf kleiner Flamme leicht köcheln lassen.

  5. Inzwischen in einem mittelgroßen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen (ca. 3/4 voll). Sobald das Wasser kocht, die Fleckerl hinein geben und nach Packungsanleitung ca. 6-8 Minuten leicht köcheln lassen. Danach mit Hilfe eines Nudelsiebes das Wasser abseihen.

  6. Fleckerl und Kraut miteinander vermischen. Mit zusätzlichem Paprikapulver bestreuen und servieren.

Grünkernsalat mit Nüssen

Grünkernsalat mit Nüssen

Den Grünkern bereits am Vortag zubereiten, dann ist der Salat am nächsten Tag rasch fertig gestellt.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen 1 Person
Autor Michi

Zutaten

Für den Grünkern:

  • 100 g Grünkern
  • 5 g Olivenöl
  • 4 g Salz
  • 200 ml Wasser
  • 1 Prise Kreuzkümmelsamen

Für das Dressing:

  • 8 g Ingwer
  • 2 g Knoblauch
  • 1 Spritzer Dattelsirup/oder Honig oder Agavensirup…
  • 5 ml Zitronensaft
  • 2,5 ml Balsamico
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 25 ml Olivenöl

Fertigstellung des Salates:

  • 100 g gekochten Grünkern
  • 20 g Walnüsse
  • 20 g Cashewnüsse oder Erdnüsse
  • 30 g Datteln, entsteint
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 Handvoll Koriander, frisch optional
  • etwas Minze
  • 10 g Stangensellerie
  • 10 g Zwiebel (rot oder weiß)

Anleitungen

Grünkern kochen:

  1. Grünkern in einem Sieb gut durchwaschen, ein- zwei mal abseihen und dann noch einmal waschen. Entweder mit der doppelten Menge Wasser über Nacht einweichen (es verkürzt sich dann die Kochzeit um etwa die Hälfte) oder gleich verwenden. Falls Grünkern über Nacht eingeweicht wird, das Einweichwasser als Kochwasser verwenden.
  2. In einem Topf Olivenöl erhitzen, die Kreuzkümmelsamen kurz anbraten und Grünkern (ohne Wasser) dazu geben. Heiß werden lassen, Wasser und Salz nun hinzu geben, aufkochen, und zugedeckt auf niedriger Flamme 40 Minuten (wenn schon über Nacht eingeweicht, dann 20 Min.) köcheln lassen.

Zubereitung des Dressings:

  1. Alle Zutaten für das Dressing (außer Olivenöl) in einen Food Processor geben, und das Olivenöl während des Verarbeitens langsam dazu geben. Die Zutaten können auch mit einem Pürierstab in einem hohen Gefäß zerkleinert werden.

Zubereitung des Salates:

  1. Die Nüsse nach Belieben ein wenig zerkleinern, die Datteln klein hacken und zum ausgekühlten Grünkern geben.

  2. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und klein hacken.

  3. Stangensellerie und Zwiebel klein würfeln und alle Zutaten miteinander vermischen.

  4. Je nach Geschmack können natürlich einzelne Zutaten auch weggelassen, oder ersetzt werden.
  5. Grünkern-Salat mit Dressing mischen, abschmecken und anrichten. Falls der Salat nicht sofort gegessen wird, das Dressing noch nicht darüber geben und separat mitnehmen. Erst frisch über den Salat geben, damit die Nüsse nicht "schlitzig = außen weich" werden.

Spinat-Schafkäsestrudel

Spinat-Schafkäsestrudel

Das Teig-Grundrezept lässt sich für viele pikante und süße Strudelvariationen verwenden.

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für die Fülle:

  • 400 g TK Blattspinat
  • 1 EL Margarine oder Butter
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • 250 g Schafkäse (Feta)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss, gerieben

Für den Teig:

  • 250 g Mehl (Dinkel oder Weizen) probiere einen Teil durch Vollkornmehl zu ersetzen
  • 250 g Margarine oder Butter
  • 250 g Topfen bei Kuhmilchunverträglichkeit: Schafstopfen
  • 1 Ei
  • Salz

Weiters:

  • 200 g Räucherlachs optional
  • 1 Becher Sauerrahm bei Kuhmilchunverträglichkeit weg lassen
  • 1 Becher Joghurt ev. Schafjoghurt
  • 3 EL Schnittlauch, klein geschnitten
  • 1/2 roter Paprika optional
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  1. 1 EL Margarine in einem Topf erhitzen und den TK Blattspinat dazu geben. Zugedeckt auf kleiner Flamme auftauen lassen, hin und wieder umrühren. Das dauert ca. 15 Minuten. Dann zum Abkühlen in eine Glas- oder Keramikschüssel geben.

  2. Inzwischen den Teig zubereiten. Dafür alle Teigzutaten miteinander verrühren. Falls der Teig zu weich ist, zusätzlich etwas Mehl dazu geben.

  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel rollen und für ca. 15 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Zuerst Zwiebel leicht in etwas Öl oder Margarine anrösten, Sonnenblumenkerne kurz mitrösten und zum Schluss auch den klein geschnittenen Knoblauch dazu geben.

  5. Das Zwiebelgemisch zum Blattspinat geben und nun den Feta klein würfeln und ebenso dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und alles gut miteinander vermischen.

  6. Den Teig in zwei Teile trennen und jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig mit einem ebenso bemehlten Nudelholz ausrollen.

  7. Jeweils die Hälfte der Fülle darauf verteilen und den Strudel einrollen. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

  8. Die beiden Strudel passen zusammen auf ein Backblech. Wer will, kann die Strudel noch mit einem zusätzlichen Ei bepinseln, klappt aber auch ohne. Bei 180°C mit Heißluft ca. 30 Minuten backen, bis die Strudel eine schöne Farbe haben.

Inzwischen die Sauce zubereiten:

  1. Sauerrahm und Joghurt miteinander verrühren, kleingeschnittenen Schnittlauch, kleingeschnittenen Paprika, Salz und Pfeffer unterrühren und abschmecken.

  2. Wer möchte, kann Räucherlachs zum Strudel anbieten. Für mich rundet dieser den Geschmack perfekt ab. Und natürlich passt auch knackiger Blattsalat dazu.

Schnelles Dinkelbrot aus dem gusseisernen Topf

Schnelles Dinkelbrot aus dem gusseisernen Topf

Dieses Brot ist sehr schnell und kinderleicht zubereitet, da es keine Gehzeit hat und nach dem Verkneten sofort ins Backrohr geschoben werden kann.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 55 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 5 Minuten
Portionen 1 Laib mit 840 g
Autor Michi

Zutaten

  • 200 g Dinkel Vollkornmehl
  • 350 g Dinkelmehl glatt
  • 2 TL Salz
  • ½ Würfel frische Germ 21 g
  • 1 EL Honig
  • 5 EL Leinsamen geschrotet
  • 1 EL Brotgewürz

Anleitungen

  1. Den Topf mit geschlossenem Deckel auf der 2. Schiene von unten auf ein Gitter in den Backofen stellen. Das Backrohr auf 230°C vorheizen.
  2. Mehl, Salz, Leinsamen und Brotgewürz in einer Rührschüssel vermischen und die Germ mit dem Honig in einer weiteren Schüssel mit 330 ml handwarmem Wasser verrühren.
  3. Die Germ zum Mehl dazu geben und ca. 3 Minuten mit den Knethaken der Küchenmaschine oder dem Mixer kneten. Anschließend auf einer Arbeitsfläche noch mit den Händen durchkneten. Immer von außen nach innen wirken, während der Teig im Kreis gedreht wird.
  4. Den heißen Topf nun mit einem Geschirrtuch aus dem Backofen holen, auf einem Untersetzer abstellen und den ebenso heißen Deckel abnehmen. Den Topf mit Hilfe eines Mehlsiebes leicht mit glattem Dinkelmehl ausstauben und das Brot mit dem Schluss nach oben (der nicht so glatten Seite) hinein legen. Den Deckel wieder darauf geben und zurück in den Ofen stellen.
  5. Das Brot wird bei 230°C für 50 Minuten gebacken. Danach den Deckel des Topfes entfernen und nun bei 200°C weitere 5-10 Minuten offen fertig backen.
  6. Das Brot auf ein Brett stürzen und mit einem Fingerknöchel von unten auf den Boden des Brotes klopfen. Wenn das Brot hohl klingt, ist es fertig gebacken. Ansonsten noch 5-10 Minuten ohne Topf weiter backen.
  7. Das Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Nussecken, glutenfrei

Nussecken mit Buchweizenmehl

Diese Nussecken sind Bernd gewidmet. Happy Birthday! Glutenfrei. Kuhmilchfrei. Eifrei. Wer will, kann sie auch vegan machen und wer auf nichts verzichten muss, kann sie auch mit Gluten, Kuhmilch und Ei machen. Praktisch eigentlich, sind also für jeden was.

Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen 1 Blech
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 2 EL Leinsamenmehl + 6 EL lauwarmes Wasser das entspricht 2 Eiern
  • 450 g Buchweizenmehl alternativ Dinkelmehl
  • 160 g Rohrzucker das ist schon zuckerreduziert
  • 200 g Margarine/Alsan
  • 1 TL selbstgemachter Vanillezucker*
  • 5 EL kaltes Wasser
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • Ribiselmarmelade

Für den Nussbelag:

  • 200 g Haselnüsse alternativ Walnüsse oder Nussmischung
  • 250 g Rohrzucker ist auch schon reduziert, aber probiert mal
  • 2 EL Margarine/Alsan
  • 1/8 l Schafmilch alternativ pflanzliche Milch oder Kuhmilch
  • 100 g Schokolade zum Fertigstellen ev. vegane Schokolade

Anleitungen

  1. Die Nüsse je nach Vorliebe sehr fein oder ein wenig grober zerkleinern. Ich nehme dafür meine alte Kaffeereibe. In der moderneren Küche heißt das geeignete Gerät dafür Food Processor.

  2. In einer Schüssel die zwei Leinsameneier verrühren und 5 Minuten ziehen lassen. Wer nicht auf Ei verzichten muss/möchte, kann dies durch zwei Hühnereier ersetzen. 

  3. Nun das Buchweizenmehl dazu geben. Auch hier könnte natürlich mit Dinkelmehl variiert werden, aber ich finde den Geschmack des Buchweizens eigentlich recht interessant. Rohrzucker, Margarine, Vanille, Backpulver, Salz und Wasser ebenso dazu geben und mit der Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem Mürbteig kneten.

  4. Das Backrohr auf 160°C Heißluft vorheizen.

  5. Den zur Kugel verkneteten Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausrollen.

  6. Die Ribiselmarmelade auf dem Teig gleichmäßig verstreichen.

  7. Die Margarine in einer Pfanne schmelzen lassen und die Nüsse und den Rohrzucker dazu geben. 1-2 Minuten miteinander verrühren und dann auf dem Teig gleichmäßig verteilen.

  8. Das Blech in die Mitte des Ofens schieben und 25 Minuten backen. Sobald eine leichte Bräunung des Belages erkennbar ist, das Blech aus dem Ofen nehmen.

  9. Vollständig abkühlen lassen und zuerst in Rauten und danach in Dreiecke schneiden. Das kann man auch erst am nächsten Tag machen.

  10. Für die kuhmilchfreie Variante vegane Schokolade zum Eintauchen der Spitzen verwenden und diese über Wasserdampf in einer Metallschüssel oder einem tiefen Teller schmelzen. Die gegenüberliegenden Spitzen der Dreiecke eintauchen und auf einem Backpapier auf einem Blech abkühlen lassen. Wenn's schnell gehen soll, lege ich Kühlpatronen unter das Blech.

  11. Die Nussecken halten sich in geeigneten Behältern mehrere Tage.

Rezept-Anmerkungen

Hier ein paar Tipps zu selbstgemachtem Vanillezucker: Vanillezucker vs. Vanillinzucker

Orangenkugeln (vegan)

Orangenkugeln (vegan)

So gut, dass man sie nicht nur den Veganern überlassen sollte!

Autor Michi

Zutaten

  • 100 g Aranzini (kandierte Orangen)
  • 200 g Mandeln
  • 4-5 EL Orangensaft
  • ca. 100 g (vegane) Schokolade

Anleitungen

  1. Die ganzen Mandeln mit den Aranzini in einem Food Processor (ich nehme meine alte, elektrische Kaffeemühle) sehr fein zerkleinern.

  2. Mandeln und Aranzini in eine Pfanne geben und unter Zugabe des Orangensaftes erwärmen und gut miteinander verrühren. Das Ganze wird feucht-klebrig und sollte eine kompakte Konsistenz haben, aus der man später Kugeln formen kann.

  3. In einer abgedeckten Schüssel für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

  4. Aus der Masse kleine Kugeln formen und diese dann ev. für ca. 15 Minuten in einem Gefäß in den Tiefkühler stellen. Dann zerdrückt man sie nicht so leicht beim Eintauchen in die Schokolade.

  5. Inzwischen die Schokolade über Wasserdampf schmelzen und 1 Backblech mit Backpapier belegen. Eine Seite der Kugeln in Schokolade tauchen, ein wenig abtropfen lassen und zum Festwerden auf das Backpapier legen.

  6. Die Kugeln können für mindestens eine Woche im Kühlschrank oder im kühlen Keller aufbewahrt werden. Obwohl... so lange halten sie bei uns sowieso nie!

Kürbiswrap

Kürbiswrap

Wieder so ein Rezept, das sich zum Teil am Vorabend vorbereiten und gut in die Morgenroutine integrieren lässt, wenn man gleich mal nach dem Aufstehen den Ofen anheizt, dann mit dem Hund geht, und dann auch noch Zeit zum gemütlichen Frühstück mit der Familie hat.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

Wer Tortillafladen/Wrapteig selbst zubereiten möchte, findet hier mein Rezept dafür*

  • 4 Tortillafladen
  • 200 g Kürbis Muskat- oder Hokaidokürbis
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 kleine Dose weiße Bohnen
  • 1 kleine Dose rote Bohnen
  • 1 Jungzwiebel oder ein Stück Lauch
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 4 EL geriebenen Käse z. Bsp.: Bergkäse oder geräucherten harten Schafkäse
  • Salz
  • (Cayenne)Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Chili
  • Olivenöl

Anleitungen

  1. Die Tortillafladen ev. am Vortag selbst machen und dann gleich in Alufolie gerollt bis zum nächsten Tag beiseite stellen.

  2. Den Kürbis ev. schon am Vortag in kleine Würfel schneiden und in einer Glasschüssel mit Deckel im Kühlschrank aufbewahren.

  3. In der Früh zuerst die Kürbiswürfel auf ein Backblech geben, salzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Dann bei 180°C Heißluft für 30 Minuten ins Backrohr schieben. 

  4. Bohnen und Mais unter fließendem Wasser abspülen, Jungzwiebel in dünne Ringe schneiden und Basilikumblätter abspülen und trocken tupfen. Den Käse fein reiben.

  5. Wenn der Kürbis fertig ist, diesen in eine Schüssel geben, mit einer Gabel zerdrücken und kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und etwas Chili würzen.

  6. Der fertig gewickelte Wrap sollte jedoch nach höchstens 2 Stunden gegessen werden, sonst ist er durchgeweicht. Daher empfehle ich für die Verzehrung zu Mittag eher, alles einzeln mitzunehmen und ihn vor Ort zu wickeln. Also Kürbispüree in ein kleines Glas füllen und alle anderen Zutaten für die Füllung vermischt in ein anderes Gefäß geben.

So werden die Wraps fertig gestellt:

  1. Die Tortillafladen nacheinander einzeln auf einem Teller ausbreiten, je ein Viertel des Kürbispürees darauf verstreichen, die Bohnen-Mais-Käse-Jungzwiebel- und Basilikummischung darauf verteilen, und dann einrollen.

  2. Für den Wrap zuerst den unteren Teil ein wenig über die Fülle schlagen, dann eine Seite zur anderen hin eng einrollen und dabei die gegenüberliegende Seite etwas hochhalten, damit die Fülle nicht raus gedrückt wird.

  3. Mit einem Streifen Backpapier und einem Stück Küchengarn umwickeln, damit der Wrap nicht auseinander fällt.

Rezept-Anmerkungen

*Hier mein Rezept für die Tortillafladen: Einfaches Wrapteigrezept

Vanillezucker vs. Vanillinzucker

 

Lange wusste ich ja gar nicht, dass es einen Unterschied zwischen Vanillinzucker und Vanillezucker gibt, denn wer sagt schon Vanillinzucker, bzw. steht das auch selten einmal in einem Rezept so geschrieben.
Für mich war das einfach immer nur Vanillezucker, und die Schreibweise habe ich einfach ignoriert.

Dann habe ich gelesen, was der Unterschied zwischen den beiden ist, und seither bin ich zu 100% auf Vanillezucker umgestiegen.

Fangen wir mit dem echten Vanillezucker an.
Er besteht aus zwei Dingen: Vanilleschote und Zucker.
Den kann man von unterschiedlichen Anbietern im Handel kaufen, oder aber ganz einfach selbst machen.
Ich mache ihn selbst und verwende dafür eine Bourbonvanilleschote und ca. 200 g Rohrohrzucker. In meiner alten Moulinex Kaffemühle, die zu meinen wichtigsten Küchenutensilien gehört, wird die in grobe Stücke gehackte Vanilleschote mit dem Zucker super fein gerieben und danach fülle ich das Ganze in ein Schraubglas um. Ein Packerl gekaufter Vanillezucker wird bei mir durch einen TL selbstgemachtem Vanillezucker ersetzt.

Nun zum industriell hergestellten Vanillinzucker.
Er besteht aus dem Aromastoff Vanillin und Zucker. Vanillin ist der Hauptbestandteil aus der Vanille, diese enthält allerdings noch viel mehr Aromastoffe. Vanillin kann künstlich hergestellt, oder aus natürlicher Quelle sein. Wobei als natürliche Quelle bestimmt nicht  die Vanilleschote oder vielleicht nicht einmal ein anderes Lebensmittel herhalten muss. Wenn auf deiner Verpackung „Aroma“ drauf steht, dann ist es ziemlich sicher chemisch-synthetisch, also künstlich hergestellt. Auch die Bezeichnung „Natürliches Aroma“ heißt in diesem Fall nicht, dass es aus der Vanilleschote gewonnen wurde. Zumindest aber handelt es sich dabei um einen Naturstoff.

Wenn auch du dich noch nie mit diesem Thema auseinander gesetzt hast, dann lese doch einmal auf deinem Vanillinzuckerpackerl nach, was da so drauf steht. Und nachdem du jetzt weißt, was der Unterschied ist, dürfte sich eigentlich nur mehr die Frage stellen: Mache ich meinen Vanillezucker ab jetzt selbst, oder kaufe ich echten Vanillezucker im Supermarkt?

Feigen-Joghurtdessert

Feigen-Joghurtdessert

Was für ein Glück, dass die Feigensaison heuer noch immer kein Ende genommen hat. 

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 100 g Mandeln alternativ: Walnüsse
  • 100 g Datteln, ohne Stein
  • 500 ml Joghurt für Kuhmilchallergiker z. Bsp.: Schafjoghurt
  • 1 TL Vanillezucker, selbstgemacht*
  • 4 frische Feigen oder mehr
  • 2 EL geriebene Nüsse optional

Anleitungen

  1. Ungeschälte Mandeln und Datteln so lange miteinander vermahlen, bis die Masse klebrig wird. Für die Deko pro Glas 2-3 kleine Kugeln aus der Mandelmasse formen und beiseite stellen.

  2. Den Rest der Mandel-Dattelmischung auf die Gläser aufteilen und am Glasboden mit einem kleinen Löffel fest andrücken. Das Joghurt mit dem selbstgemachten Vanillezucker vermixen und in die Gläser füllen.

  3. Für die Deko ein paar grob geriebene Nüsse auf das Joghurt streuen, die Feigen halbieren und mit den vorbereiteten Mandel-Dattel-Kugeln garnieren.

  4. Dieses Dessert eignet sich auch als Frühstück sehr gut. dafür würde ich die Mandel-Dattelmischung aber nur locker ins Glas bröseln, ohne sie am Boden des Glases fest anzudrücken.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findest du die Anleitung zum Selbermachen und Wissenswertes zum Thema Vanillezucker vs. Vanillinzucker