Mandel-Kokos-Dattelaufstrich

Mandel-Kokos-Dattelaufstrich

Not macht erfinderisch. Wenn der gekaufte Lieblingsaufstrich fürs Frühstück grad aus ist, ist schnell ein Ersatz gezaubert.

Vorbereitungszeit 8 Minuten
Portionen 1 Glas
Autor Michi

Zutaten

  • 100 g Mandeln
  • 40 g Kokosflocken
  • 6 TL Kokosöl
  • 30 g Alsan (pflanzl. Margarine)
  • 2 Datteln

Anleitungen

  1. Alle Zutaten werden in einem Blitzhacker fein miteinander vermahlen. Die Süße reicht so für unseren Geschmack, wer es aber gerne süßer mag, nimmt noch 1-2 Datteln mehr. Und wer es ein bisschen cremiger mag, nimmt noch ein wenig Kokosöl dazu.

Marzipan-Mandelhörnchen

Marzipan-Mandelhörnchen

Es herbstelt schon ordentlich, da machen wir es uns gerne wieder drinnen gemütlich. Und darum probieren wir auch immer wieder mal was Neues aus. Und ...tata... gleich auch mit Rezept zum Nachbacken.

Autor Michi

Zutaten

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 100 g ungeschälte Mandeln
  • 100 g Mehl Weizen oder Dinkel
  • 1 TL Backpulver
  • 30 g Kartoffelstärkemehl alternativ Maisstärke
  • 1 EL Honig vorzugsweise aus der Region
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml Dinkel oder Haferdrink
  • ca. 100 g Mandelblättchen

Zum Eintunken:

  • Schokolade nach Wahl

Anleitungen

  1. Die Mandeln fein reiben und in eine große Schüssel geben. Mehl, Backpulver und Stärkemehl dazu geben und vermischen. Salz und Honig dazu geben, ebenso den Pflanzendrink und die Masse zu einem Teig mixen oder mit den Händen verkneten.

  2. Das Backrohr auf ca. 180°C mit Heißluft vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.

  3. Die Mandelblättchen auf einen flachen Teller geben und mit feuchten Händen aus dem Teig ca. 12 cm lange Stränge formen, die überall gleich dick sind. Die Teigstränge zu Kipferl/Hörnchen biegen und in den Mandelblättchen wälzen.

  4. Auf die beiden Backbleche legen und für ca. 12 Minuten backen, bis sie ein wenig Farbe bekommen.

  5. Wenn die Mandelhörnchen ein wenig abgekühlt sind, Schokolade über dem Wasserdampf schmelzen und die Enden der Hörnchen eintunken und dann fest werden lassen.

Pfirsichkompott

Pfirsichkompott

Pfirsiche aus dem eigenen oder aus Nachbarsgarten sind echt ein Genuss. Nicht zu vergleichen mit denen aus dem Supermarkt. Bei Pfirsichüberschuss heißt es, wie bei jedem anderen Obst, schnell zu handeln um den Sommer zumindest am Speiseplan zu verlängern. Einrexen ist das Zauberwort. Und weil ich das heuer in großer Fülle gemacht habe, erst jetzt das Rezept.

Autor Michi

Zutaten

  • 1 1/2 kg reife, feste Pfirsiche
  • 625 ml Wasser
  • 100 g Kristallzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1/2 Zitrone

Anleitungen

  1. Gläser, Deckel und Dichtungsringe sterilisieren. Im Dampfgarer oder in kochend heißem Wasser.

  2. In einem Topf das Wasser mit Zucker, dem Saft der halben Zitrone, dem ausgekratzten Mark aus der Vanilleschote und dem Rest der Vanilleschote so lange köcheln lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat.

  3. Das Zuckerwasser danach kühl stellen.

  4. Pfirsiche waschen und gegenüber dem Stielansatz kreuzweise einritzen, eine Minute in kochendem Wasser blanchieren und danach sofort in Eiswasser abschrecken. Die Haut lässt sich dann ganz leicht abziehen.

  5. Die Pfirsiche halbieren, vom Kern befreien und nach Belieben in Spalten schneiden.

  6. Pfirsiche in die Gläser schichten und mit dem Zuckerwasser bis 1-2 cm unter dem Glasrand bedecken. Ränder säubern, Dichtungsringe auf die Glasdeckel und beides dann auf die Gläser geben. Mit Klammern verschließen und im Dampfgarer bei 100°C für 20 Minuten einkochen.

  7. Abkühlen lassen und erst dann kontrollieren, ob das Vakuum im Glas entstanden ist. Dafür die Klammern herunter geben, versuchen, den Deckel anzuheben und wenn dieser hält, mit den Klammern wieder fixieren.

Pfirsichmus

Pfirsichmus

Heuer habe ich sehr viel Obst und Gemüse für die kalte Jahreszeit konserviert. Dieses Pfirsichmus ist meiner lieben Nachbarin Juliane gewidmet, denn aus ihrem Garten stammen diese herrlichen Früchte, die schnell verarbeitet werden mussten.

Autor Michi

Zutaten

  • 1 kg Pfirsiche
  • 3 TL Vanillezucker optional kann man ihn auch weg lassen
  • 200 ml Wasser gerne auch etwas mehr, wenn die Sauce dünner sein soll

Anleitungen

  1. Gläser, Deckel, Gummiringe und Trichter sterilisieren.

  2. Das Rezept ist so einfach und kann den eigenen Geschmacksvorlieben leicht angepasst werden. Zucker wird je nach Reife der Früchte ev. gar nicht gebraucht. Beim Wasser zuerst wenig dazu geben und je nach Dicke der Sauce ev. noch Wasser nachgeben.

  3. Blanchieren der Früchte ist nicht notwendig, sie können mit Schale verwendet werden. Die Pfirsiche waschen, vom Kern befreien und in Stücke schneiden.

  4. Die Fruchtstücke in einen großen Topf geben und mit Wasser und ev. Vanillezucker aufkochen. Für ca. 15 min leicht köcheln lassen, die Früchte sollen sehr weich werden.

  5. Die Pfirsiche pürieren und heiß in sterilisierte Gläser zum Einkochen füllen - geht super mit einem Trichter. Sauber arbeiten, den Glasrand ev. mit Küchenrolle abwischen, und die Gläser nicht ganz voll füllen. 1-2 cm frei lassen, denn beim Einkochen dehnt sich die Sauce noch aus. Werden Rexgläser verwendet, den Dichtungsring auf den Glasdeckel legen und mit den Klammern verschließen. Das ist meine liebste Methode zum Einkochen, denn damit lässt sich nach Monaten noch ganz eindeutig überprüfen, ob der Inhalt des Glases noch in Ordnung ist. Das ist der Fall, wenn keine Luft dazu gekommen ist.

  6. Ich koche im Dampfgarer bei 100°C für 20 Minuten ein. Die Gläser sollen sich dabei nicht berühren, also nicht zu eng hinein stellen. Nach dem Einkochen die Gläser vollständig abkühlen lassen und erst dann überprüfen, ob sie luftdicht verschlossen sind. Dafür die Klammern herunter nehmen und versuchen, den Deckel anzuheben. Es ist ein Vakuum im Glas entstanden, das mit Hilfe des Dichtungsringes den Deckel auf das Glas saugt. Hält der Deckel also, die Klammern wieder darauf geben und bis zum Verzehr halbwegs dunkel lagern.

  7. Ich achte immer darauf, meinen Vorrat innerhalb eines Jahres aufzubrauchen, um wieder Platz für das Neue zu haben. Sollte beim Öffnen eines Glases der Deckel nicht halten, dann bitte den Inhalt sofort entsorgen. Dann ist Luft dazu gekommen und dadurch auch ev. Pilzsporen. Der Inhalt ist dann verdorben! Hält der Deckel aber beim Überprüfen nach dem Einkochen, sollte ein Loser Deckel beim Öffnen aber die Ausnahme sein.

Zwetschup

Zwetschup

Heuer ist die Ernte mehr als reichlich. Das Verarbeiten und Konservieren von Lebensmitteln, die im eigenen oder in Nachbarsgarten biologisch wachsen, ist mittlerweile auch meiner Tochter so wichtig, dass sie sich zum Beispiel über dieses Rezept gewagt hat. Mein Mann, von der Kombi anfangs noch ein bisschen skeptisch, war vom Geschmack rasch überzeugt.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden
Portionen 6 Gläser, klein
Autor Michi

Zutaten

  • 1/2 kg rote Paradeiser
  • 1 kg Zwetschken, mit Kern gewogen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 TL Salz
  • 1 kräftige Prise Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 kleine Stange Zimt
  • 10 Körner Piment
  • 1 TL Senfkörner
  • 80 g Zucker
  • 180 ml weißen Balsamico

Anleitungen

  1. Paradeiser und Zwetschken waschen, Paradeiser vom Stielansatz und Zwetschken von den Kernen befreien. Dann alles grob würfelig schneiden und in einem Topf erhitzen.

  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob geschnitten ebenso in den Topf geben und ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

  3. Das Ganze danach mit einem Pürierstab fein pürieren.

  4. Nun kommen die restlichen Zutaten dazu und dann köchelt die Masse ca. 1 1/2 - 2 Stunden ohne Deckel vor sich hin, bis sie schön eingedickt ist. Unbedingt immer wieder umrühren, damit sich das Zwetschup nicht am Topfboden anlegt.

  5. Wenn die erwünschte Konsistenz (so wie herkömmliches Ketchup) erreicht ist, das Ganze durch ein feines Sieb streichen und mit Hilfe eines Trichters in vorbereitete, sterilisierte Gläser oder Flaschen füllen. Für alle Einweck/Einrex-Neulinge: Den Rand des Glases unbedingt mit einer Küchenrolle sauber wischen, denn der Dichtungsring muss sehr gut am Glasdeckel aufliegen, damit beim Einkochen das Vakuum entstehen kann.

  6. Ich koche mit dem Dampfgarer ein, in dem ich auch meine Gläser, Deckel, Gummiringe und den Trichter sterilisiere.

  7. Die fertig gefüllten Gläser oder Flaschen mit Klammern verschließen und in den Dampfgarer stellen. ACHTUNG: die Gläser dürfen einander nicht berühren, denn es wird noch mal heiß im Glas. 20 Minuten bei 100°C einkochen.

  8. Nach den 20 Minuten die Gläser aus dem Dampfgarer nehmen und am besten über Nacht abkühlen lassen. Erst dann die Klammern runter nehmen und versuchen, den Glasdeckel anzuheben. Wenn er hält, ist im Glas das erwünschte Vakuum entstanden und der Inhalt ist bestimmt ein Jahr lang haltbar.

Mutabbal – Auberginen Püree

Mutabbal - Auberginen Püree

Eigentlich ist es eine Vorspeise aus der Arabischen Küche, schmeckt aber auch super zu Gegrilltem, vor allem zu gegrilltem Gemüse. Hier in der veganen Variante.

Zubereitungszeit 1 Stunde
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Aubergine
  • 1-2 EL Tahin je nach Geschmacksvorliebe
  • 2 EL Hafercuisine
  • 1/2 TL Salz
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Zitronensaft

Anleitungen

  1. Die Aubergine waschen, trocken tupfen und mehrmals mit einem Metallspieß, alternativ mit einer Gabel einstechen.

  2. Für 40 Minuten auf den Rost ins Backrohr bei 240°C/Ober- und Unterhitze ohne Backpapier legen. Nach 20 Minuten ein mal wenden.

  3. Danach die Aubergine auf einem Teller abkühlen lassen.

  4. Die Haut der Aubergine nun abziehen und das Fruchtfleisch mit den anderen Zutaten in einem hohen Gefäß pürieren.

  5. Abschmecken, wenn vorsichtig mit Tahin gestartet wurde, ev. noch mehr davon dazu geben. Das Mutabbal mit etwas Olivenöl und Paprikapulver bestreuen.

Schweinefilet im Speckmantel mit Pfeffersauce und Fächererdäpfeln

 

Schweinefilet im Speckmantel mit Pfeffersauce und Fächererdäpfeln

Ich bin eigentlich kein Schweinefleischfan, aber diese Filets mit Speck umwickelt schmecken auch mir echt gut!

Zubereitungszeit 50 Minuten
Portionen 3 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • 600 g Schweinefilet oder Karreerose mit Speck umwickelt oder selbst mit Speck umwickeln
  • Butter oder Margarine zum Braten
  • 6-9 mittelgroße Erdäpfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 3 EL Pfefferkörner
  • 200 ml Schlagobers
  • 1 EL Zitronensaft optional
  • 1 Prise Salz
  • frischer Blattsalat

Anleitungen

  1. Mit der Zubereitung der Fächererdäpfel beginnen.*

  2. Salat waschen und Marinade vorbereiten.

  3. Die Schweinefilets mit Speck umwickeln, wenn sie nicht gleich so gekauft werden.

Zubereitung der Sauce:

  1. Zwiebel schälen und fein schneiden.

  2. Die Pfefferkörner in einem Mörser ein wenig zerstoßen.

  3. Butter leicht erhitzen, Pfefferkörner und Zwiebel dazu geben und glasig dünsten.

  4. Mit wenig Wasser aufgießen und auf kleiner Flamme die Zwiebel ca. 10 Minuten weich köcheln.

  5. Währenddessen das Fleisch in etwas Butter oder Margarine ein paar Minuten anbraten. Den daraus entstandenen Bratensaft zu den Zwiebeln gießen und das Fleisch in Alufolie gewickelt noch kurz ziehen lassen.

  6. Schlagobers zur Pfeffersauce geben und noch einmal aufkochen lassen. Abschmecken und danach vom Herd nehmen.

  7. Das Fleisch mit der Sauce, den Fächererdäpfeln und frischem Salat servieren.

Rezept-Anmerkungen

Das Rezept der Fächererdäpfel findest du hier: Fächererdäpfel

vegane Waffeln

 

vegane Waffeln

Mein kreatives Kind kreiert auch schon eigene Rezepte. Gut so... Und nachdem die trockenen Zutaten schon am Vortag miteinander vermischt werden können, geht es dann in der Früh auch recht flott mit der frischen Zubereitung.

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Portionen 2 Stück
Autor Michi

Zutaten

  • 80 g Mehl, glatt
  • 20 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 32 g Rohrzucker
  • 1 Prise Vanillezucker
  • 1 kleine Prise Zimt
  • 100 ml Pflanzendrink
  • 2,5 TL Kokosöl
  • frische Beeren und Zucker als Topping

Anleitungen

  1. Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.

  2. Das Waffeleisen vorheizen.

  3. Die feuchten Zutaten mit den trockenen kurz verquirlen, bis ein homogener Teig entsteht.

  4. Das Waffeleisen mit wenig Kokosöl bestreichen und den Teig mit einem Schöpflöffel in den dafür vorgesehenen Mulden verteilen. Zumachen und nach ein paar Minuten nachsehen, ob die Waffeln schon ein wenig Farbe bekommen haben und sich bereits vom Gerät lösen.

  5. Mit Staubzucker bestreuen und mit frischen Beeren garnieren. Auch Apfelmus oder frisches Fruchtjoghurt harmonieren sehr gut mit den Waffeln.

Griechische Teigtaschen mit Feta

Griechische Teigtaschen mit Feta

Natürlich lassen sich diese Teigtaschen mit gekauftem Teig schneller zubereiten. Aber ich mache meine Teige halt lieber selbst, dann müssen sie nicht in einer Fabrik übers Fließband laufen.

Portionen 24 Stück
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 320 g Dinkel oder Weizenmehl, glatt
  • 3/4 TL Backpulver
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 130 g griech. Joghurt, oder aber mit mind. 3,6% Fettgehalt wenn 3,6% Fettgehalt, dann noch etwas Mehl dazu geben
  • 80 g Raps- oder Sonnenblumenöl in sehr guter Qualität
  • 37 g Olivenöl
  • 3/4 EL weißer Balsamico

Für die Füllung:

  • 300 g Feta
  • 3/4 EL griech. Joghurt oder aber mit mind. 3,6% Fettgehalt
  • 1 Handvoll frische Kräuter wie z. Bsp.: Thymian, Oregano, Minze, Basilikum alternativ: getrocknete Kräuter
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1/2 Zitrone

Zum Bestreichen/Bestreuen:

  • 1 Eigelb
  • Sesam

Anleitungen

Für den Teig:

  1. Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz in einer Rührschüssel vermischen.

  2. Die Öle, Joghurt und Essig dazu geben. Mit weniger Rapsöl starten. Wenn der Teig zu wenig geschmeidig ist, noch ein wenig Öl dazu geben.

  3. Alles mit einem Kochlöffel verrühren und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

  4. Den Teig mit einem Tuch abdecken und das Backrohr mit Ober- und Unterhitze auf 180°C vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Zubereitung der Fülle:

  1. Den Feta mit den Fingern in eine Schüssel bröseln und ein wenig Joghurt dazu geben.

  2. Die Kräuter fein hacken, dazu geben und alles mit Pfeffer würzen. Die Masse mit einer Gabel ein wenig zerdrücken und mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft abschmecken.

Zubereitung der Teigtaschen:

  1. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, wenn notwendig noch ein wenig Mehl einkneten und in 24 gleich große Stücke teilen.

  2. Die einzelnen Teigstücke rund ausrollen und jeweils in die Mitte ca. einen EL Fetafüllung geben. Den Teig zusammenklappen und die Ränder mit einer Gabel andrücken.

  3. Alle fertigen Halbkreise auf die Backbleche legen und mit verquirltem Ei auf der Oberseite bestreichen. Mit Sesam (wahlweise auch mit Schwarzkümmelsamen) bestreuen und ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

  4. Die Teigtaschen schmecken kalt oder warm.

Erdbeer-Joghurtschnitte

Erdbeer-Joghurtschnitte

Mmmhhh! Was soll ich euch sagen? Dieser Kuchen schmeckt super fruchtig und leicht und vor allem nicht zu süß. Nach der Erdbeersaison lässt er sich auch mit Himbeeren, Heidelbeeren oder Brombeeren zubereiten!

Portionen 24 Stück
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig/1 Backblech:

  • 8 Eier
  • 175 g Butter oder Margarine
  • 100 g Staubzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 2 Biozitronen
  • 150 g Magertopfen
  • 75 g glattes Mehl (Dinkel oder Weizen) bei Glutenunverträglichkeit durch Mandelmehl ersetzen
  • 200 g Haselnüsse gerieben oder selbst reiben
  • 50 g Kristallzucker

Für die Joghurtschicht:

  • 1,4 kg Erdbeeren
  • 50 g Zucker mir würde es bei süßen Erdbeeren sogar ohne Zucker schmecken
  • 500 g Joghurt mit 3,6% Fettgehalt
  • 2 Pkg. Quimiq, je 250 g
  • 250 ml Schlagobers
  • 6 Blatt Gelatine

Für das Gelee als Topping:

  • 400 g Erdbeeren
  • 20 g Zucker
  • 8 Blatt Gelatine

Anleitungen

Für den Teigboden:

  1. 1 Backblech mit Backpapier belegen und das Backrohr mit Heißluft auf 170°C vorheizen.

  2. Die Haselnüsse fein reiben.

  3. Die Eier trennen und die Eiklar mit dem Kristallzucker zu festem Schnee schlagen.

  4. Butter, Staubzucker, Salz, Zimt und den Abrieb der Biozitronen sehr schaumig mixen und die Dotter einrühren. Den Topfen ebenfalls dazu mixen.

  5. Mehl und Haselnüsse miteinander vermischen und unterheben.

  6. Den Eischnee locker unter die Dottermasse heben.

  7. Den Teig auf dem Backpapier verteilen und im Rohr ca. 25 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen.

Für die Joghurtschicht:

  1. Die Erdbeeren waschen und putzen.

  2. Den Kuchenboden vom Papier lösen und auf eine geeignet große Kuchenplatte legen. Den Rand gerade schneiden und den Kuchen mit einem Backrahmen umstellen.

  3. In einer Schüssel das Schlagobers mixen und in einer weiteren Schüssel das Quimiq cremig mixen.

  4. Zum Quimiq das Joghurt einrühren und die ganzen Erdbeeren dazu geben. Mit einem Erdäpfelstampfer oder einer Gabel die Erdbeeren im Joghurt zerdrücken. Es macht sich beim Verkosten gut, wenn noch Stücke zu sehen und zu spüren sind. Nach Geschmack Zucker dazu geben.

  5. 6 Blatt Gelatine in kaltem Wasser für 5 Minuten einweichen. Trotz Quimiq braucht die Erdbeer-Joghurtschnitte als Unterstützung noch ein paar Blätter Gelatine für die Festigkeit, denn die Erdbeer-Joghurtmasse ist doch recht feucht und soll beim Servieren schnittfest sein.

  6. In einem kleinen Topf am Herd bei mittlerer Hitze 1-2 EL von der Joghurtmasse erwärmen und die ausgedrückten Gelatineblätter darin ganz kurz auflösen.

  7. Die Gelatine zügig zur Joghurtmasse geben und nur ganz kurz mixen, um sie zu verteilen. Dann das Schlagobers vorsichtig unterheben.

  8. Die Erdbeercreme auf den Teigboden gießen, gut verteilen und glatt streichen.

  9. Mit einem Tortensturz oder mit Frischhaltefolie bedeckt mind. 7 Stunden in den Kühlschrank stellen, oder aber über Nacht.

Erdbeergelee:

  1. Mindestens 1 Stunde vor dem Servieren, gerne auch mehrere Stunden davor, die Geleeschicht zubereiten.

  2. Dafür die gewaschenen, geputzten Erdbeeren mit Zucker nach Geschmack fein pürieren.

  3. 8 Blatt Gelatine in kaltem Wasser für 5 Minuten einweichen.

  4. 2 EL Erdbeerpüree in einem kleinen Topf erwärmen und die Gelatine darin auflösen.

  5. Die Gelatine zügig in die restliche Erdbeermasse geben, kurz pürieren, dann über die bereits fest gewordene Erdbeer-Joghurtschicht gießen und durch vorsichtiges Bewegen der Kuchenplatte gleichmäßig verteilen.

  6. Die Erdbeerschnitte noch einmal zum Festwerden in den Kühlschrank stellen und frühestens nach 1 Stunde den Backrahmen entfernen und in Stücke schneiden. Nach Lust und Laune dekorieren.