Krautstrudel

Krautstrudel

Der Teig lässt sich vielseitig für pikante oder süße Strudel verwenden. In Kombination mit saisonalem Weißkraut aber ein Wahnsinn!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Kühlzeit 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Krautfülle:

  • 1/3 Krautkopf, ca. 500 g z. Bsp.: Braunschweigerkraut
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kümmel
  • 1 EL Suppenwürze
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Speckwürfel optional für die nicht vegetarische Variante

Für den Topfenteig:

  • 25 dag Topfen ev. Magertopfen
  • 25 dag Mehl (Dinkel oder Weizen) ein kleiner Teil davon darf aus Vollkorn stammen
  • 25 dag Margarine oder Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Anleitungen

  1. Beides, Krautfülle und Teig brauchen mind. 20-30 Minuten Kühlzeit, sobald sie zubereitet wurden. Das Kraut bei Raumtemperatur sogar länger, denn es muss unbedingt sehr gut ausgekühlt sein, bevor es in den Teig eingefüllt wird, sonst reißt dieser. Das Kraut lässt sich auch schon am Vortag zubereiten und wird dann im Kühlschrank aufbewahrt (mit angebratenem Zwiebel kein Problem). Bei Bedarf kann der fertig gerollte Strudel auch ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden, bevor er ins Backrohr kommt.

Krautfülle zubereiten:

  1. Die Zwiebel und das Kraut fein schneiden und ungefähr 5 Minuten anrösten.

  2. Den Knoblauch klein hacken oder pressen, dazu geben und mit anrösten. Ebenso nach Belieben Speck klein würfeln und mit anbraten.

  3. Ca. 1/8 l Wasser mit Suppenwürze verrühren und damit das Kraut ablöschen. Salzen und pfeffern und ca. 10 Minuten dünsten.

  4. Danach das Kraut gut auskühlen lassen. Entweder bei Raumtemperatur, wenn man genug Zeit hat, oder ins kühle Freie stellen oder im Waschbecken kaltes Wasser einlassen, das Kraut in eine Glasschüssel umfüllen und ins kalte Wasser stellen.

Topfenteig zubereiten:

  1. Alle Zutaten für den Topfenteig miteinander in der Küchenmaschine verkneten und den Teig vorzugsweise mind. 20-30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Fertigstellung:

  1. Das Backrohr bei Heißluft auf 180°C vorheizen.

  2. Den Teig dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Rechteck ausrollen.

  3. Die Fülle ebenso dritteln und jeweils auf die obere Teighälfte geben. Die Seitenränder nach innen leicht über die Fülle klappen und die Strudel eng von oben nach unten einrollen.

  4. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech nebeneinander setzen. Und auf mittlerer Schiene backen, bis sie eine schöne Farbe haben. Das dauert ca. 25 Minuten.

  5. Mit Salat und Rahm-Joghurtsauce servieren.

Spinat-Schafkäsestrudel

Spinat-Schafkäsestrudel

Das Teig-Grundrezept lässt sich für viele pikante und süße Strudelvariationen verwenden.

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für die Fülle:

  • 400 g TK Blattspinat
  • 1 EL Margarine oder Butter
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • 250 g Schafkäse (Feta)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss, gerieben

Für den Teig:

  • 250 g Mehl (Dinkel oder Weizen) probiere einen Teil durch Vollkornmehl zu ersetzen
  • 250 g Margarine oder Butter
  • 250 g Topfen bei Kuhmilchunverträglichkeit: Schafstopfen
  • 1 Ei
  • Salz

Weiters:

  • 200 g Räucherlachs optional
  • 1 Becher Sauerrahm bei Kuhmilchunverträglichkeit weg lassen
  • 1 Becher Joghurt ev. Schafjoghurt
  • 3 EL Schnittlauch, klein geschnitten
  • 1/2 roter Paprika optional
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  1. 1 EL Margarine in einem Topf erhitzen und den TK Blattspinat dazu geben. Zugedeckt auf kleiner Flamme auftauen lassen, hin und wieder umrühren. Das dauert ca. 15 Minuten. Dann zum Abkühlen in eine Glas- oder Keramikschüssel geben.

  2. Inzwischen den Teig zubereiten. Dafür alle Teigzutaten miteinander verrühren. Falls der Teig zu weich ist, zusätzlich etwas Mehl dazu geben.

  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel rollen und für ca. 15 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Zuerst Zwiebel leicht in etwas Öl oder Margarine anrösten, Sonnenblumenkerne kurz mitrösten und zum Schluss auch den klein geschnittenen Knoblauch dazu geben.

  5. Das Zwiebelgemisch zum Blattspinat geben und nun den Feta klein würfeln und ebenso dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und alles gut miteinander vermischen.

  6. Den Teig in zwei Teile trennen und jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig mit einem ebenso bemehlten Nudelholz ausrollen.

  7. Jeweils die Hälfte der Fülle darauf verteilen und den Strudel einrollen. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

  8. Die beiden Strudel passen zusammen auf ein Backblech. Wer will, kann die Strudel noch mit einem zusätzlichen Ei bepinseln, klappt aber auch ohne. Bei 180°C mit Heißluft ca. 30 Minuten backen, bis die Strudel eine schöne Farbe haben.

Inzwischen die Sauce zubereiten:

  1. Sauerrahm und Joghurt miteinander verrühren, kleingeschnittenen Schnittlauch, kleingeschnittenen Paprika, Salz und Pfeffer unterrühren und abschmecken.

  2. Wer möchte, kann Räucherlachs zum Strudel anbieten. Für mich rundet dieser den Geschmack perfekt ab. Und natürlich passt auch knackiger Blattsalat dazu.

Gefüllte Erdäpfelkroketten mit Zucchini-Paradeisergemüse

Gefüllte Erdäpfelkroketten mit Zucchini-Paradeisergemüse

Mmmmh! Hat sogar dem lieben Mann sehr gut geschmeckt, der sonst nicht auf Paradeissauce steht.

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 3
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 1 kg Erdäpfel
  • 250 g Mehl
  • 30 g Butter/Margarine
  • 1 Ei
  • Salz
  • Muskat

Für die Füllung:

  • 1 Pkg. Feta (200 g)
  • 90 g leichter Schinken geräuchert alternativ: Karreespeck

Für das Gemüse:

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Dose geschälte Paradeiser
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano getrocknet
  • 1 Handvoll Basilikum frisch oder TK
  • Rapsöl oder Sonnenblumenöl

Anleitungen

Teig:

  1. Die Erdäpfel mit einem Sparschäler schälen, vierteln und dämpfen, bzw. leicht köcheln lassen. Im Dampfgarer dauert das 35 Minuten.

Gemüse:

  1. Währenddessen das Gemüse zubereiten. Dafür die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und fein schneiden. In etwas Öl anschwitzen.

  2. Die Zucchini in Stifte schneiden und dazu geben. Kurz mit anschwitzen.

  3. Die Paradeiser dazu geben, die Dose wenig mit Wasser ausspülen und auch das dazu geben. Wenn die Paradeiser im Ganzen sind, dann mit einem Löffel leicht zerstückeln. Das Ganze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Salzen, pfeffern, mit Oregano würzen und den Basilikum dazu geben.

Kroketten zubereiten:

  1. Den Schafkäse in ca. 4 x 1,5 cm große Stücke schneiden und jedes Stück mit einem Streifen Schinken/Speck umwickeln.

  2. Die fertig gedämpften Erdäpfel durch eine Erdäpfelpresse in eine Schüssel drücken. Die anderen Teigzutaten dazu geben und mit einem Kochlöffel verrühren. Es ist nicht notwendig, die Butter zu schmelzen, das erledigen die heißen Erdäpfel.

  3. Mit bemehlten Händen vom Erdäpfelteig Stücke entnehmen und in der Handfläche flach drücken. Die Feta-Schinkenstücke darauf legen und mit dem Teig ummanteln. Unbedingt darauf achten, dass kein Loch im Teig entsteht.

  4. In eine Pfanne ca. 1 cm hoch Raps- oder Sonnenblumenöl gießen und erhitzen. Die Erdäpfelkroketten darin rundherum heraus braten. Dafür mit zwei Löffeln wenden, sobald eine Seite eine schöne Farbe hat.

  5. Die Kroketten beim Servieren ev. schräg einschneiden, damit die Fülle gut zur Geltung kommt.

Kürbisempanadas

Kürbisempanadas

Empanadas sind gefüllte Teigtaschen. Diese hier sind mit saisonalem Kürbis und mit Feta gefüllt und eignen sich super zum Warm- und Kaltessen.

Vorbereitungszeit 50 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 150 g Magertopfen für Kumilchallergiker: Schafstopfen
  • 150 g Butter oder pflanzl. Margarine zimmerwarm
  • 150 g Dinkelmehl, glatt
  • 1 Prise Salz
  • etwas Dinkelmehl zum Ausrollen

Für die Füllung:

  • 250 g Hokaidokürbis gewogen in geschältem, entkernten Zustand
  • 1 EL Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • 4 EL Rosmarinnadeln
  • Pfeffer
  • 70 g Feta

Zum Bestreichen und Bestreuen:

  • 1 Ei
  • 1 EL Schwarzkümmelsamen oder Sesam

Anleitungen

  1. Für den Topfenteig alle Teigzutaten mit dem Knethaken, vorzugsweise in einer Küchenmaschine, zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

  2. In der Zwischenzeit den Kürbis schälen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

  3. Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

  4. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Kürbiswürfel darauf verteilen und mit Olivenöl beträufeln. 2 EL der Rosmarinnadeln und eine Prise Meersalz darüber streuen. Nun ins Backrohr für ca. 25-30 Minuten schieben.

  5. Die noch heißen, weich gewordenen Kürbiswürfel mit dem gewürfelten Feta in eine Schüssel geben und mit einer Gabel grob zerdrücken. Die restlichen klein gehackten Rosmarinnadeln, und den Pfeffer unterrühren.

  6. Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem bemehlten Nudelholz ca. 2-3 mm dünn auswalken. Aus dem Teig mit einem runden Ausstecher (Durchmesser ca. 7-8 cm) Kreise ausstechen.

  7. Ca. einen TL voll Fülle auf jeweils die Mitte eines Kreises setzen und den Teig halbmondförmig zusammen klappen. Die Teigränder mit einer kleinen Gabel zusammendrücken.

  8. Die Empanadas auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen (es kann gleich das Backpapier vom Kürbis verwendet werden) und mit verquirltem Ei bestreichen. Wer möchte, streut noch Schwarzkümmel oder Sesam darüber.

  9. Die Teigtaschen bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Sie sollen ein wenig Farbe bekommen.

  10. Warm schmecken sie gut mit einer Joghurt-Sauerrahmsauce mit Gewürzen nach Wahl und grünem Salat. Aber auch zum Mitnehmen in die Schule eignen sie sich hervorragend, denn sie schmecken auch kalt sehr gut.

Gemüseauflauf mit Fenchel

Gemüseauflauf mit Fenchel

Da braucht's echt kein Fleisch dazu!

Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 4 mittelgroße Erdäpfel
  • 2 Handvoll Karfiolröschen
  • 2 Knollen Fenchel
  • 1 Handvoll Paradeiser
  • 3 EL Kürbiskerne
  • 30 g Käse zum Beispiel Bergkäse oder Gouda
  • Salz
  • Pfeffer
  • Blattsalat

Anleitungen

  1. Den Karfiol waschen, putzen und in Röschen teilen.
  2. Die Fenchelknollen vom Strunk entfernen, waschen, putzen und quer halbieren.
  3. Die Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden, dann im Dampfgarer ca. 25 Minuten dämpfen.
  4. Fenchel und Karfiol nach 5 Minuten dazu geben und alles zusammen weitere 20 Minuten dämpfen.
  5. Inzwischen den Salat waschen und die Marinade vorbereiten.
  6. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie ein wenig Farbe bekommen.
  7. Die Paradeiser waschen und je nach Größe schneiden.
  8. Den Käse reiben oder in dünne Scheiben schneiden.
  9. Sobald das Gemüse fertig gedämpft ist, eine Auslaufform mit etwas Butter einstreichen, die Erdäpfel hinein legen, den Karfiol darauf, etwas salzen und pfeffern. Dann den Fenchel darauf legen, die Paradeiser dazu geben, mit Käse bestreuen und im Backofen ca. 5 Minuten überbacken. Am besten mit Gratinierstufe.
  10. Die Kürbiskerne über den überbackenen Auflauf darüber streuen und mit mariniertem Salat servieren.

  11. Tipp: wer’s nicht ganz so vegetarisch mag, kann noch ein paar Streifen Speck auf die Erdäpfel legen.

Bröselkarfiol

Bröselkarfiol

Ein sehr einfaches Gericht, aber immer wieder gut.

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 ganzer mittelgroßer Karfiol
  • 2 EL Butter
  • 100 g Semmelbrösel probiere Vollkornbrösel

Für die Sauce:

  • 3 Eier
  • 125 ml Joghurt alternativ: Schafmilchjoghurt
  • 125 ml Sauerrahm alternativ: Creme Vega
  • Schnittlauch oder Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Blattsalat

Anleitungen

  1. Eier 10 Minuten kochen, kurz abkühlen lassen und dann schälen, damit sie weiter abkühlen können.
  2. Salat waschen und abtropfen lassen, dann die Marinade vorbereiten.

  3. Den Karfiol putzen und in kleine Röschen teilen. Im Dampfgarer oder mit wenig Wasser ca. 15 Minuten dämpfen. Anstechen, falls er noch zu hart ist, ein paar Minuten länger dämpfen.
  4. Die Eier klein schneiden und mit Joghurt, Rahm, Kräutern und Gewürzen verrühren und abschmecken.
  5. Die Brösel zubereiten. Dafür Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, die Brösel dazu geben und leicht anbräunen. Dann zur Seite stellen.
  6. Sobald der Karfiol fertig gedämpft ist, sofort in den Bröseln wälzen, damit diese auch haften bleiben.
  7. Die Marinade über den Salat geben und alles zusammen servieren.

Gefüllte Zucchini, vegetarisch

Gefüllte Zucchini, vegetarisch

Es muss nicht immer Faschiertes für die Zucchinifüllung verwendet werden.

Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 2 große Zucchini
  • 100 g Basmatireis 100g entspricht etwa einem halben Häferl
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Öl
  • 1/2 Paprika
  • 1 Dose geschälte Paradeiser
  • 1 Hand voll Sonnenblumenkerne
  • viele frische Kräuter z.Bsp.: Thymian, Zitronenbasilikum, Oregano, Schnittlauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Hand voll Käse, gerieben

Anleitungen

  1. Den Reis in der 1 1/2 fachen Menge Wasser und mit einer Prise Salz für ca. 15-20 Minuten kochen.

  2. Die Zucchini waschen, halbieren, das Innere mit einem Löffel herausstechen und für später beiseite stellen. Die Zucchini im Dampfgarer für 10 Minuten dämpfen, oder 10 Minuten in wenig Wasser im Topf dämpfen.

  3. Inzwischen Zwiebel und Knoblauch schälen, klein schneiden und in etwas Öl anschwitzen.

  4. Die Sonnenblumenkerne kurz mitrösten, Paprika und Zucchinifruchtfleisch klein schneiden und dazu geben. Dann auch die geschälten Paradeiser dazu geben, mit einer Gabel zerdrücken und weiter köcheln lassen.

  5. Viele frische Kräuter nach Geschmack waschen, trocken schütteln und klein schneiden.

  6. Wenn der Reis fertig gekocht ist, diesen zum Gemüse geben, ebenso die Kräuter dazu geben, würzen und dann in die fertig gedämpften Zucchini füllen.

  7. Gefüllte Zucchini in eine Auflaufform geben und mit geriebenem Käse bestreuen. Bei 180°C Heißluft für 10 Minuten ins Backrohr schieben und eventuell noch 5 Minuten gratinieren.

  8. Dazu passt Karotten-Selleriesalat* oder auch jeder Blattsalat.

Rezept-Anmerkungen

Hier geht's zu meinem  Karotten-Selleriesalat

Kohlrabicordon Bleu

Kohlrabicordon Bleu

Ein tolles vegetarisches Gericht, herrlich im Sommer. 

Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1-2 große Kohlrabi
  • 6 Scheiben Käse nach Geschmack zum Füllen z. Bsp. Gouda oder Bergkäse
  • 6 Scheiben Schinken bei der vegetarischen Variante einfach weg lassen
  • ca. 5 EL Mehl
  • 2 Eier
  • ca. 7 EL Semmelbrösel wie wäre es mit der Vollkornvariante?
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl oder Sonnenblumenöl

Anleitungen

  1. Die Kohlrabi schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Für jeden erwachsenen Esser kann man 6 Scheiben andenken.

  2. Die Kohlrabi 8 Minuten im Dampfgarer dämpfen, damit sie dann nicht zu hart sind. Wer keinen Dampfgarer hat, kann sie in etwas Wasser kurz köcheln lassen.

  3. Käse nach Geschmack zwischen zwei Kohlrabischeiben legen. Wer auf Fleischerzeugnisse nicht verzichten will, kann zusätzlich auch ein Blatt Schinken hinein geben.

  4. Drei tiefe Teller herrichten. In den ersten Mehl, in den 2. verquirlte Eier mit Salz und Pfeffer und in den 3. Semmelbrösel geben.

  5. Die Kohlrabicordon Bleus zuerst vorsichtig im Mehl wenden, dann mit einer Gabel im Ei schwenken, es soll alles damit benetzt sein, und zum Schluss mit den Bröseln bedecken.

  6. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und dann die Kohlrabicordons darin herausbacken. Darauf achten, dass sie nicht zu dunkel werden.

Dazu passt eine Sauce, zum Beispiel der abgewandelte Paprikaaufstrich* oder eine Joghurt-Rahmsauce mit frischen Kräutern. Und natürlich auch frischer Blattsalat.

Rezept-Anmerkungen

*Hier geht's zum Paprikaaufstrich

Bohnenstrudel

Bohnenstrudel

Kalt oder warm, ein echter Genuss!

Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 2
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Pkg. Strudelteig aus dem Kühlregal

oder Strudelteig selber machen:

  • 200 g glattes Mehl
  • 1/8 l lauwarmes Wasser
  • 2 EL Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Essig ev. Apfelessig
  • 1 EL Butter zum Bestreichen

für die Fülle:

  • 1 Dose weiße Bohnen, 250 g Abtropfgewicht alternativ getrocknete Bohnen über Nacht einweichen
  • 100 g Frischkäse ev. aus Schafmilch
  • 50 g Creme fraiche
  • 1 Handvoll frische Kräuter z.Bsp.: Oregano, Minze, Schnittlauch, Petersilie, Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • Majoran
  • Paprikapulver, mild
  • Chiliflocken
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Butter
  • 1 1/2 EL Semmelbrösel

Anleitungen

Für den rasch zubereiteten Strudelteig:

  1. Alle Zutaten für den Teig in einer Küchenmaschine miteinander verkneten. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche (ich habe eine Silikonmatte, die mir im Weiteren auch beim Einrollen hilft) mit einem Geschirrtuch bedeckt für 30 Minuten ruhen lassen. Teig ruht nur, nicht darauf warten, dass er aufgeht 😉 .

  2. Wer sich für einen gekauften Strudelteig entscheidet, sollte diesen jetzt aus dem Kühlschrank nehmen.

Fülle:

  1. Die Bohnen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen und dann in eine Schüssel geben.

  2. Frischkäse und Creme fraiche dazu geben.

  3. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein schneiden, zu den Bohnen geben und ebenso die Gewürze dazu geben. 

  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden.

  5. In einer kleinen Pfanne 1 TL Butter zergehen lassen, zuerst die Zwiebel darin anschwitzen, dann den Knoblauch und zuletzt die Brösel kurz mitrösten. Danach alles zur Bohnenmasse geben und gut verrühren. Die Bohnen werden dabei zum Teil zerdrückt.

  6. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn auswalken, oder den fertigen Strudelteig ausbreiten. Mein selbstgemachter Teig war super, aber durch's Backen sehr knusprig und ist somit beim Schneiden gebrochen. Um den Strudel schöner zu präsentieren kann man auch zwei kleine Strudel backen und einzeln auf den Tellern servieren.

  7. Die Fülle auf ca. der Hälfte des Teiges verteilen. Den Rest des Teiges mit zerlassener Butter bestreichen.

  8. Die Seitenränder des Strudelteiges leicht über die Fülle klappen und den Strudel mit Hilfe der Silikonmatte oder eines unter dem Teig liegenden Geschirrtuches von oben nach unten einrollen.

  9. Den Bohnenstrudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, Naht nach unten geben, mit dem Rest der zerlassenen Butter bestreichen und im Rohr bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen.

  10. Dazu passt frischer Blattsalat.

Grünkernlaibchen

Grünkernlaibchen

Grünkern klingt wahnsinnig alternativ und gesund. Die gute Nachricht: er ist es auch ;-)! Und noch besser: diese Laibchen schmecken wirklich super, unbedingt ausprobieren!

Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 2
Autor Michi

Zutaten

  • 125 g Grünkernschrot
  • 500 ml Gemüsebrühe (Wasser mit Suppenwürze)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Ei
  • 50 g Mandeln, gehackt alternativ Walnüsse
  • 50 g Bergkäse, gerieben oder geräucherter Schafkäse
  • 1 Handvoll Petersilie, frisch alternativ 3 EL TK Petersilie
  • 1 EL Oregano oder Majoran
  • 1 TL Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Vollkornsemmelbrösel bei Bedarf
  • 2 EL Leinsamenschrot optional
  • Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Herausbacken

für die Sauce:

  • 1/2 Becher Joghurt alternativ: Schafmilchjoghurt
  • 1/2 Becher Sauerrahm optional
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch
  • 1 Zehe Knoblauch optional

Anleitungen

  1. Wer Grünkern als ganzes Korn zu Hause hat, und ihn ohne Getreidemühle schroten möchte, kann dies in einer Kaffeemühle oder Ähnlichem tun. Ich hab es so gemacht und es hat wunderbar funktioniert.

  2. Das Wasser zum Kochen bringen und den Grünkernschrot einrühren. Lorbeerblatt dazu geben und 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Mehrmals umrühren, damit er nicht anbrennt.

  3. Wenn der Grünkern fertig gekocht ist, in einem engmaschigen Sieb abtropfen  und etwas abkühlen lassen. Das Lorbeerblatt entfernen.

  4. In der Zwischenzeit die Mandeln hacken und die Zwiebel sehr klein schneiden. Ich habe das auch gleich in der Kaffeemühle gemacht. Auch den Käse und die Petersilie habe ich darin sehr klein gehackt.

  5. Zu den klein geschnittenen Zutaten das Ei geben und unterrühren, dann nach Geschmack würzen.

  6. Den abgekühlten Grünkernschrot dazu geben, je nach Konsistenz noch Semmelbrösel unterrühren, denn die Masse soll nicht allzu weich sein. Wer mag rührt zusätzlich 2 EL Leinsamenschrot unter.

  7. Aus der Masse Laibchen formen. In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen (das Öl soll nicht rauchen!) und die Laibchen hinein legen. Auf jeder Seite ca. 3-5 Minuten anbraten.

  8. Die Laibchen warm stellen (z.Bsp. im Backrohr bei 50°C), bis alle Laibchen fertig sind.

  9. Den Knoblauch schälen und schneiden, Schnittlauch putzen und schneiden und alle Zutaten für die Sauce miteinander verrühren und nach Geschmack würzen. Auch ein TL Ajvar macht sich gut darin.

  10. Die Laibchen mit der Sauce und Salat der Saison servieren.