Kürbisstrudel, vegan und glutenfrei

Kürbisstrudel, vegan und glutenfrei

Vegan alleine ging ja noch, aber glutenfrei noch dazu ist immer wieder eine große Herausforderung. Mit diesem Strudelteig haben wir ein sehr gutes Universalrezept gefunden, denn er lässt sich auch für andere Strudelvarianten verwenden.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 30 Minuten
Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für den Strudelteig:

  • 200 g glutenfreie Mehlmischung*
  • 0,5 TL Salz
  • 5 EL Rapsöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 100 ml lauwarmes Wasser

Für die Kürbisfülle:

  • 1/3 Kürbis zum Beispiel Hokaido
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 EL Pinienkerne optional
  • 4 Stücke getrocknete Paradeiser optional
  • Oregano
  • Basilikum
  • Rosmarin ganz wichtig für den Geschmack
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

  1. Alle Zutaten für den Strudelteig miteinander verrühren und den Teig zu einer Kugel geformt 30-40 Minuten rasten lassen.

  2. Zwiebel und Kürbis klein schneiden und anbraten. Den Knoblauch fein schneiden oder pressen und dazu geben.

  3. Sonnenblumenkerne und ev. Pinienkerne dazu geben und danach die klein geschnittenen getrockneten Paradeiser.

  4. Alles gut würzen. Besonders Rosmarin harmoniert hervorragend mit dem Kürbis.

  5. Alle Nichtveganer könnten noch Fetawürfel dazu geben.

  6. Die Fülle vollkommen abkühlen lassen.

  7. Das Backrohr auf 180°C mit Heißluft vorheizen.

  8. Vom Teig 4 Teile herunterstechen, und jeweils ausrollen. Auf den oberen Teil die Kürbisfülle geben, die Seiten nach innen über die Fülle schlagen und den Strudel von oben nach unten einrollen.

  9. Auf einem mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegten Backblech die Strudel für 25 Minuten backen.

  10. Dazu passt Salat der Saison.

  11. Der Strudel kann am nächsten Tag auch kalt als Mittagessen zum Mitnehmen genossen werden.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findet ihr meine Glutenfreie Mehlmischung

Pizza vom Pizzastein

Pizza vom Pizzastein

Diese Pizza hat uns schon viele Komplimente beschert. Schmeckt wie beim Italiener und ist mit unterschiedlichen Belägen immer wieder abwandelbar. Eine Freundin, die bei Pizzen vom Italiener aufgrund des Teiges immer Bauchschmerzen bekommt, hat unsere Pizza schmerzfrei vertragen.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 4 Minuten
Rastzeit 2 Stunden
Portionen 3 Pizzen
Autor Michi

Zutaten

  • 500 g Pizzamehl alternativ normales Weizenmehl
  • 7 g Trockengerm
  • 280 g lauwarmes Wasser
  • 12 g Meersalz

Für den Belag wie auf dem Bild:

  • Tomatensauce am besten aus San Marzano Tomaten
  • Oregano
  • Ziegenkäse oder auch Ziegencamembert
  • Prosciutto
  • Ruccola
  • frische Feigen

oder aber:

  • Tomatensauce
  • Oregano
  • Pizzakäse oder Mozarella
  • Zwiebel
  • Schinken
  • Mais

Zum Bestreichen des Randes:

  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl

Anleitungen

  1. In die Rührschüssel der Küchenmaschine einen kleinen Teil des abgewogenen Wassers geben und die Germ darin auflösen. Das restliche Wasser, Mehl und Salz dazu geben und in der Küchenmaschine miteinander verkneten (alternativ mit der Hand verkneten).

  2. Den Teig auf einer Arbeitsfläche lange gut durchkneten. Am besten 20 Minuten, aber auch 5 Minuten sind schon gut.

  3. Den Teig dritteln und zu Kugeln formen. Die Teigoberfläche schön glatt dehnen. Dafür beide Hände links und rechts an der Kugel anlegen und die Hände (inkl. Kugel in der Mitte) auf der Arbeitsfläche nach vorne ziehen. Dadurch spannt sich der Teig auf der Oberfläche. Den Vorgang ein paar Mal wiederholen. Die Oberfläche muss glatt aussehen.

  4. Ich gebe die Teigkugeln in eine Pizzabox, in der sie nun 2 Stunden rasten.

  5. Für das Knoblauchöl den Knoblauch in ein Glas pressen und mit Olivenöl verrühren.

  6. Die Zutaten für den Belag vorbereiten.

  7. Den Pizzastein aufheizen. Wir haben einen selbst konstruierten Pizzaofen, in dem wir 350°C erreichen. Auch im Backrohr kann man auf dem Pizzastein eine tolle Pizza backen. Dafür auf 250°C vorheizen und etwas länger als angegeben backen.

  8. Die Kugeln mit der Hand und nicht mit einem Nudelholz zu Pizzen formen. Dafür die Arbeitsfläche mit Mehl bestauben und die Teigkugel mit den Fingerspitzen auseinander drücken. Der Rand darf nicht berührt werden, denn der soll höher bleiben. Der Rest soll fast durchsichtig, also sehr dünn auseinander gedehnt werden. Sollte der Teig reißen, einfach den Teig ein bisschen zusammenziehen und an dieser Stelle aufeinander drücken.

  9. Den Teig zuerst mit Tomatensauce bestreichen, mit Oregano bestreuen und mit Käse belegen. Die Pizza mit den Feigen haben wir mit diesem Belag für 3-4 Minuten gebacken. In der Hälfte der Backzeit die Pizza mit Hilfe der Pizzaschaufel drehen.

  10. Sobald der Rand der Pizza eine Bräunung bekommt, die Pizza heraus nehmen.

  11. Mit Prosciutto, Ruccola und frischen, geviertelten Feigen belegen und servieren.

  12. Für die zweite angeführte Variante mit Schinken alle Zutaten wie angegeben der Reihe nach auf die Pizza legen, nach Bedarf ev. mit ein wenig zusätzlichem Käse abschließen und backen.

  13. Auch sehr gut: eine vegetarische Pizza. Bei dieser hatten wir keinen Pizzakäse zu Hause, so habe ich Bergkäse und Parmesan gemischt, dann Zwiebel, Paprika und Mais darauf gegeben und auf die fertig gebackene Pizza noch frische Sprossen.

  14. Die fertig gebackene Pizza je nach Vorliebe mit Knoblauchöl bestreichen.

Blätterteigtaschen mit grünem Spargel

Blätterteigtaschen mit grünem Spargel

Ob als Vorspeise, Hauptspeise oder Beilage, ob vegan, vegetarisch oder mit Speck, dieses Gericht bietet viele Möglichkeiten seine Gäste zu verwöhnen.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 Pkg. Blätterteig
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8 TL Cremefraiche oder Sauerrahm vegane Variante: Creme Vega
  • 1-2 EL frische Kräuter nach Vorliebe Thymian, Oregano, Basilikum, Mayoran
  • je 8 Blatt Speck und/oder Käse optional
  • 1 Eidotter vegane Variante: Wasser
  • 1 EL Oregano oder Basilikum getrocknet

Anleitungen

  1. Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen.

  2. Den grünen Spargel im unteren Drittel mit einem Sparschäler schälen und die Enden abschneiden. Den Spargel halbieren, sodass an der Hälfte der Stücke keine Spargelköpfe dran sind.

  3. In eine Schüssel Olivenöl geben und 1 Knoblauchzehe dazu pressen.

  4. Den Spargel in der Öl-Knoblauchmischung wenden.

  5. Den Blätterteig auseinander rollen und in 8 gleich große Quadrate schneiden.

  6. Auf jedes Blätterteigquadrat 1 TL Cremefraiche oder Sauerrahm geben und ein paar frische Kräuter darauf streuen.

  7. Den Spargel je nach Lust und Laune in Speck einwickeln oder/und mit Käse umwickeln und auf je ein Quadrat legen.

  8. Die Spitzen der Seiten zur Mitte hin überlappend einschlagen und leicht andrücken.

  9. Mit Eigelb bestreichen und mit getrocknetem Oregano oder Basilikum bestreuen.

  10. Bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen. Die Spargeltaschen sollen eine schöne Bräunung bekommen.

  11. Mit knackigem Blattsalat und einer Joghurt-Rahmsauce mit frischen Kräutern servieren.

Schweinefilet im Speckmantel mit Pfeffersauce und Fächererdäpfeln

 

Schweinefilet im Speckmantel mit Pfeffersauce und Fächererdäpfeln

Ich bin eigentlich kein Schweinefleischfan, aber diese Filets mit Speck umwickelt schmecken auch mir echt gut!

Zubereitungszeit 50 Minuten
Portionen 3 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • 600 g Schweinefilet oder Karreerose mit Speck umwickelt oder selbst mit Speck umwickeln
  • Butter oder Margarine zum Braten
  • 6-9 mittelgroße Erdäpfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 3 EL Pfefferkörner
  • 200 ml Schlagobers
  • 1 EL Zitronensaft optional
  • 1 Prise Salz
  • frischer Blattsalat

Anleitungen

  1. Mit der Zubereitung der Fächererdäpfel beginnen.*

  2. Salat waschen und Marinade vorbereiten.

  3. Die Schweinefilets mit Speck umwickeln, wenn sie nicht gleich so gekauft werden.

Zubereitung der Sauce:

  1. Zwiebel schälen und fein schneiden.

  2. Die Pfefferkörner in einem Mörser ein wenig zerstoßen.

  3. Butter leicht erhitzen, Pfefferkörner und Zwiebel dazu geben und glasig dünsten.

  4. Mit wenig Wasser aufgießen und auf kleiner Flamme die Zwiebel ca. 10 Minuten weich köcheln.

  5. Währenddessen das Fleisch in etwas Butter oder Margarine ein paar Minuten anbraten. Den daraus entstandenen Bratensaft zu den Zwiebeln gießen und das Fleisch in Alufolie gewickelt noch kurz ziehen lassen.

  6. Schlagobers zur Pfeffersauce geben und noch einmal aufkochen lassen. Abschmecken und danach vom Herd nehmen.

  7. Das Fleisch mit der Sauce, den Fächererdäpfeln und frischem Salat servieren.

Rezept-Anmerkungen

Das Rezept der Fächererdäpfel findest du hier: Fächererdäpfel

Erdäpfelgulasch mit Debreziner

Erdäpfelgulasch mit Debreziner

Ein Klassiker aus der österreichischen Küche.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 kg Erdäpfel, speckig
  • 2 große Zwiebeln, weiß
  • 1 EL Rapsöl
  • 3 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL Tomatenmark
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Kümmel, gemahlen
  • 1 EL Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Liter Rindssuppe
  • 1 Prise Salz
  • 4-6 Stück Debreziner

Anleitungen

  1. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.

  2. Den Knoblauch schälen und sehr kleinwürfelig schneiden

  3. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin langsam hellbraun anrösten. Ich mache das auf der 5. von 9 Stufen.

  4. Wenn die Zwiebeln leicht gebräunt sind, den Topf kurz vom Herd nehmen und das Tomatenmark und das Paprikapulver einrühren und mit Essig ablöschen.

  5. Knoblauch, Kümmel, Majoran und die Lorbeerblätter dazu geben und mit Rindssuppe aufgießen. Dann kurz aufkochen lassen und 45 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

  6. In der Zwischenzeit die Erdäpfel schälen und grob würfeln. Dann in einer Schüssel mit kaltem Wasser bedeckt zur Seite stellen.

  7. Die Lorbeerblätter aus dem Topf nehmen und die Zwiebel mit dem Stabmixer ganz kurz pürieren. Das Ziel ist es aber nicht, einen feinen Brei zu machen, also nicht alle Zwiebel pürieren.

  8. Die Erdäpfel zu den Zwiebeln geben und weitere 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

  9. Danach die Debreziner in mundgerechte Stücke schneiden, dazu geben und für weitere 10 Minuten leicht köcheln.

  10. Ein paar Erdäpfelstücke in einen hohen Mixtopf geben und für die sämige Konsistenz des Gulaschs ganz kurz mit dem Stabmixer pürieren und die Erdäpfel wieder ins Gulasch einrühren.

  11. Mit Salz und ev. Paprikapulver abschmecken und servieren. Es darf aber auch gerne zu einem späteren Zeitpunkt noch mal aufgewärmt werden.

  12. Dazu passt frisches Gebäck.

Erdäpfelpuffer mit geräucherter Forelle

Erdäpfelpuffer mit geräucherter Forelle

Wenn's mal schneller gehen muss, dann bietet sich dieses köstliche, einfach zubereitete Gericht an.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 kg Erdäpfel
  • 1 Zwiebel, mittelgroß
  • 2 Eier für die Veganer: es klappt auch ohne Ei
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Sauerrahm optional
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 Pkg. geräuchertes Forellenfilet alternativ: Räucherlachs
  • Rapsöl zum Herausbacken
  • Salat nach Wahl

Für alle, die noch eine Sauce dazu anbieten möchte:

  • ca. 100 g Joghurt
  • ca. 100 g Sauerrahm
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Schnittlauch, Knoblauch oder geriebenen Kren nach Geschmack

Anleitungen

  1. Salat waschen und die Marinade vorbereiten.

  2. Die rohen Erdäpfel mit einem Sparschäler schälen, fein reiben und ausdrücken. Die dabei entstehende Flüssigkeit abseihen.

  3. Den Zwiebel entweder auch schälen und reiben oder ganz fein und klein schneiden.

  4. Erdäpfel und Zwiebel mit Eiern, Mehl, Sauerrahm und den Gewürzen vermischen.

  5. In einer höheren Pfanne ca. 1 Finger hoch das Öl erhitzen.

  6. Ins Backrohr eine geeignete Auflaufform geben und bei ca. 100 Grad warm halten.

  7. Die Erdäpfelmasse löffelweise ins heiße Fett einlegen und mit dem Löffel die Ränder und auch oben glatt streichen. So viele Puffer gleichzeitig in die Pfanne geben, dass noch genug Platz ist, um sie auch zu wenden. Sobald sie Farbe bekommen, auf der anderen Seite anbraten, danach herausnehmen.Die Auflaufform aus dem Backrohr nehmen, eine Küchenrolle hinein legen und die fertigen Puffer darauf legen, um überschüssiges Fett aufzufangen. Im Rohr warm halten, bis alle Puffer fertig gebacken sind.

  8. Den geräucherten Fisch in Stücke schneiden und gemeinsam mit den Erdäpfelpuffern und dem Salat servieren.

  9. Wer will, bietet dazu auch eine Sauerrahm-Joghurtsauce an, dafür zu gleichen Teilen Sauerrahm und Joghurt miteinander verrühren, salzen, pfeffern und entweder Schnittlauch, Knoblauch oder geriebenen Kren einrühren, der mit dem Fisch wunderbar harmoniert.

Kürbis-Kokos-Curry

Kürbis-Kokos-Curry

Ein rasch zubereitetes Curry, das individuell aufgepeppt werden kann. Für die nichtvegane Variante zum Beispiel mit Garnelen. Das probiere ich bestimmt beim nächsten Mal aus.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Portionen 2 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • ca. 300 g Hokaidokürbis das ist ca. 1/2 Kürbis
  • 1 kleine Dose Kokosmilch
  • 1/2 Dose geschälte Paradeiser
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Kokosöl alternativ Rapsöl
  • 1 TL Senfkörner optional
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Schwarzkümmel optional
  • 1 TL Ingwer Pulver oder frisch gerieben
  • 1 Prise Chili, getrocknet aus der Mühle
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • etwas Zitronenbasilikum optional
  • 1 Handvoll Erdnüsse
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 Pkg. TK-Garnelen optional

Anleitungen

  1. Wer gerne Garnelen im Curry mag, sollte rechtzeitig auf der Packungsanleitung nachschauen, wann sie aufgetaut werden sollen.

  2. Zuerst mit der Zubereitung des Reises beginnen.

  3. Den Kürbis waschen, halbieren, aushöhlen und in ca. 1x1 cm große Würfel schneiden.

  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden.

  5. Garam Masala, Kurkuma, Kreuzkümmel, Ingwer, Schwarzkümmel und Chili in einer kleinen Schüssel miteinander verrühren.

  6. Die Paradeiser in einem hohen Topf mit dem Stabmixer pürieren.

  7. In einer tiefen Pfanne oder einem Topf das Kokosöl erhitzen und die Senfkörner dazu geben. Sobald diese hör- und sehbar platzen, Zwiebel, Knoblauch und Kürbis ebenso dazu geben und kurz anbraten.

  8. Nun die Gewürzmischung dazu geben und mit anbraten, bis die Gewürze ihren Duft entfalten.

  9. Die pürierten Paradeiser und einen Schuss Wasser dazu geben, ebenso die Kokosmilch.

  10. Für ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Den Kürbis danach mit einer Gabel anstechen. Er soll weich sein, aber noch nicht zerfallen.

  11. Die geschälten Erdnüsse in einer Pfanne ohne Fett ein wenig anrösten.

  12. Zitronenbasilikum fein hacken, ein paar Blätter zum Dekorieren aufheben.

  13. Das Curry mit Salz und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Zitronenbasilikum einrühren.

  14. In Schüsseln mit Reis anrichten, mit Basilikumblättern garnieren und die Erdnüsse darüber streuen.

  15. Wer mag, kann auch ein paar Garnelen darauf legen.

Focaccia mit Erdäpfeln und Rosmarin

Focaccia mit Erdäpfeln und Rosmarin

Ob als Beilage zu Gegrilltem, als Snack oder auch einmal als Mittagessen ... wie es euch gefällt!

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 1 Stunde
Portionen 2 Stück
Autor Michi

Zutaten

  • 1/2 Würfel frische Germ
  • 1 TL Rohrzucker
  • 400 g Dinkelmehl, glatt
  • 1 1/2 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 mittelgroße Erdäpfel
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 EL Rosmarinnadeln
  • 10 Oliven, entsteint optional
  • 5 Paradeiser, getrocknet optional
  • Olivenöl
  • 1 Prise Meersalz

Anleitungen

  1. Die Germ in eine Rürschüssel bröseln und mit Zucker und 30 ml lauwarmem Wasser verrühren.

  2. Meist gibt man das Mehl in eine Extraschüssel und gibt darauf die aufgelöste Germ, es funktioniert aber genauso gut umgekehrt und man spart Geschirr ein. Somit: das Mehl in die Schüssel mit der Germ geben, salzen, 200 ml lauwarmes Wasser und 2 EL Olivenöl dazu geben. Mit der Küchenmaschine das Ganze für ein paar Minuten langsam kneten und dann noch ein paar Minuten schneller. Der Teig wird geschmeidig und löst sich beim Kneten vom Schüsselrand.

  3. Den Teig mit einem Küchentuch abgedeckt in der Schüssel für 30 Minuten bei Raumtemperatur rasten lassen.

  4. Die ungeschälten Erdäpfel im Dampfgarer für 40 Minuten dämpfen oder in Salzwasser ca. 25 Minuten kochen. Sie sollen durch, aber nicht zu weich sein. Danach ausdampfen lassen.

  5. Den aufgegangenen Germteig ein wenig durchkneten und halbieren.

  6. Die Teighälften werden mit den Händen zu Ovalen geformt, ca. 15x25 cm groß, und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Die Teige noch einmal abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.

  7. Die Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden, den Zwiebel ebenso schälen, halbieren und fein schneiden. Auch alle anderen optionalen Wunschzutaten schneiden und zum Belegen bereithalten.

  8. Das Backrohr auf 220°C Umluft vorheizen.

  9. Die beiden Teiglinge mit dem Zeigefinger an verschiedenen Stellen je ca. 8 mal ein wenig eindrücken.

  10. Die Erdäpfelscheiben leicht in die Teige stecken, Zwiebel und ev. andere Zutaten darauf verteilen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz bestreuen. Zum Schluss die Rosmarinnadeln darüber streuen.

  11. Die Focaccias im Backrohr ca. 20 Minuten backen.

Kürbisquiche

Kürbisquiche

Ein herrliches Rezept für den Herbst, das müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 30 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 180 g glattes Mehl ev. 40-50 g durch Vollkornmehl ersetzen
  • 90 g Butter
  • 1 Eigelb
  • 3 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz

Quichefülle:

  • 1 weiße Zwiebel
  • 100 g Schinkenspeck
  • 1 EL Butter
  • ca. 200 g Hokkaido (Kürbis)
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 4 kleine Paradeiser optional
  • 80 g Bergkäse
  • 2 Eier
  • 100 ml Schlagobers
  • 50 ml Milch optional 150 ml Obers und keine Milch
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 2 EL Rosmarinnadeln
  • 2 EL Kürbiskerne, geröstet

dazu passt ein Rahm-Joghurt-Dip:

  • 125 ml Sauerrahm
  • 125 ml Joghurt
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Schnittlauch oder Schnittknoblauch fein geschnitten

Anleitungen

Teigzubereitung:

  1. Alle Teigzutaten in der Küchenmaschine miteinander verkneten. ist der Teig zu trocken, noch ein bisschen Wasser dazu geben. Den geschmeidigen Teig in einer geschlossenen Glasschüssel für ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Quichefülle:

  1. Inzwischen die Fülle zubereiten. Die weiße Zwiebel schälen und kleinwürfelig schneiden.

  2. Den Schinkenspeck in Streifen oder Würfel schneiden. Eher feiner, als zu grob.

  3. Butter in einer Pfanne erhitzen, den Zwiebel kurz darin anbraten und dann auch den Speck dazu geben.

  4. Den Kürbis waschen, halbieren und vom Kerngehäuse befreien. 0,5 cm dicke Spalten herunter schneiden. 3-4 Spalten in Würfel schneiden, die anderen werden vor dem Backen oben auf der Quiche platziert. Die Kürbiswürfel zum Speck dazu geben.

  5. Den Käse grob reiben und die Paradeiser vierteln.

  6. Den roten Zwiebel in feine Ringe schneiden.

  7. Die beiden Eier mit Schlagobers und Milch versprudeln und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

  8. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

  9. Eine Quicheform (es geht auch mit einer Tortenform) ausfetten und mit Mehl ausstauben.

  10. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer Arbeitsfläche rund auswalken. Den Teig zügig in die Form legen und am Rand schön nach oben ziehen. Bei einer Quicheform übrigen Teig weg geben, damit die äußeren Rillen schön sichtbar sind. In der Tortenform kann der übrige Teig nach dem Befüllen ein wenig über die Füllung geklappt werden.

  11. Den Boden des Teiges mit einer Gabel mehrmals einstechen.

  12. Zwiebel, Speck und Kürbiswürfel auf dem Teigboden verteilen und die Eimischung gleichmäßig darüber gießen.

  13. Zum Schluss den Käse darüber streuen.

  14. Die Kürbisspalten oben auf platzieren, die roten Zwiebelringe und die Paradeisstücke ebenso auf der Quiche verteilen und ein paar Kürbiskerne darüber streuen.

  15. Mit Rosmarinnadeln gleichmäßig bestreuen und die Quiche für ca. 25 Minuten im Ofen backen.

Für den Rahm-Joghurt-Dip:

  1. Alle Zutaten miteinander verrühren und bis zum Servieren kalt stellen.

Rindersteaks mit Salbei-Birnen-Sauce und Braterdäpfeln

Rindersteaks mit Salbei-Birnen-Sauce und Braterdäpfeln

Yes, so versorge auch ich meine Eisenspeicher gerne einmal zwischendurch. Mir ist ja das Drumherum um's Fleisch immer das Liebste 🙂 . Aber hier harmoniert alles so gut zusammen und das Steak war super weich.

Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 4 Rindersteaks
  • 2 Birnen
  • 5 EL Rapsöl
  • 2 Zwiebeln
  • 150 ml Weißwein
  • 150 ml Schlagobers
  • 10 frische Salbeiblätter
  • 1 kg mittelgroße Erdäpfel
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 100 g Speck
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

Zubereitung der Erdäpfel:

  1. In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Erdäpfel schälen und halbieren und 10 Minuten in das bereits kochende Wasser geben. Bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. Danach abseihen und kurz überkühlen lassen.

  2. Eine Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und diese vierteln. Die Petersilie waschen, abschütteln und grob hacken. Den Speck in kleine Würfel schneiden.

  3. 3 EL Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Erdäpfel in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze für ca. 20 Minuten goldbraun braten. Nach ca. 10 Minuten Speck und Zwiebel dazu geben und mit anbraten. Salzen und pfeffern und zum Schluss mit der Petersilie bestreuen.

Zubereitung der Steaks:

  1. Während die Erdäpfel zuerst vorgaren und dann anbraten, die 2. Zwiebel schälen, ebenso in Ringe schneiden und diese halbieren.

  2. Die gewaschenen Birnen vom Kerngehäuse und dem Stängel befreien und achteln.

  3. Die Steaks kalt abspülen und mit Küchenrolle trocken tupfen.

  4. In einer großen Pfanne die restlichen 2 EL Öl erhitzen und die Steaks darin bei starker Hitze auf jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Das Fleisch danach herausnehmen und in Alufolie gewickelt ziehen lassen.

  5. Im Bratenrückstand die geschnittenen Zwiebeln und Birnen für ca. 2 Minuten anbraten, den Wein dazu gießen und aufkochen lassen. Reduzierend auf ca. die Hälfte einkochen und danach das Schlagobers und den Salbei dazu geben. Die Temperatur reduzieren und 4 Minuten nur mehr sehr leicht köcheln lassen. Wenn die Sauce zu sehr eingekocht sein sollte, noch ein wenig Obers dazu geben.

  6. Die Steaks mit dem Bratensaft, der beim Ziehen ausgetreten ist, in die Sauce geben und diese mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  7. Die Steaks gemeinsam mit den Braterdäpfeln servieren.