Hirseauflauf, vegan

Hirseauflauf, vegan

Die Kokosmilch harmoniert super mit der Hirse in diesem flott zubereiteten Gericht.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 32 Minuten
Gesamtzeit 52 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 200 g (Gold)Hirse
  • 400 ml Kokosmilch aus der Dose muss cremig sein!
  • 200 ml Wasser
  • 1 EL Rohrzucker
  • 1 Prise selbstgemachter Vanillezucker* optional Bourbon Vanille
  • 1 Biozitrone
  • 1 Prise Cardamom
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Rosinen optional
  • 1 TL Alsan (Margarine) zum Einfetten der Form
  • 4 Gläser Birnenkompott** optional frisches Obst nach Wahl

Anleitungen

  1. Die Hirse in ein engmaschiges Sieb geben und gut durchwaschen. Dann in einen Topf geben und Kokosmilch (Inhalt der Dose gut verrühren) und Wasser dazu geben. Zucker und Vanille, Cardamom, den Abrieb der 1/2 Zitrone und eine Prise Salz dazu geben.

  2. Den Topfinhalt einmal aufkochen und 5 Minuten leicht köcheln lassen.

  3. Den Topf vom Herd nehmen und zugedeckt mind. 10 Minuten quellen lassen.

  4. Den Backofen auf 180°C, Heißluft, vorheizen.

  5. Die Auflaufform ausfetten und dann die Hirsemasse hinein leeren. Wer Rosinen dazu geben möchte, rührt die nun unter. 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Mit einer Gabel am Rand anstechen, wenn der Auflauf noch viel zu weich ist und die Oberfläche auch noch nicht viel Farbe zeigt, die Backzeit noch ein paar Minuten verlängern. Wer es gern knusprig mag, kann den Auflauf noch 2-3 Minuten gratinieren.

  6. Der Auflauf kann mit Zimt bestreut serviert werden. Dazu passt das im Sommer eingekochte Birnenkompott ganz wunderbar, aber auch frisches Obst macht sich super dazu.

Rezept-Anmerkungen

*Hier neben Infos zum Vanillezucker auch die Anleitung zur Herstellung: Vanillezucker vs. Vanillinzucker

**Hier das Rezept vom Birnenkompott: Birnenkompott einkochen

 

Germknödel aus dem Dampfgarer

Germknödel aus dem Dampfgarer

Das mit dem Schifahren krieg ich heuer nicht so recht hin... Dafür habe ich das Schihüttenessen nach Hause geholt! Tiefkühl-Germknödel war gestern! Es ist nämlich echt nicht schwierig, selbst welche zu machen! Und sie sind super flaumig!

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Rastzeit 55 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 3 Stück
Autor Michi

Zutaten

  • 100 ml Milch
  • 15 g frische Germ
  • 20 g Kristallzucker
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 1 Eidotter zusätzlich
  • 1 Prise Salz
  • 110 g Butter, zimmerwarm
  • ca. 120 g Powidl
  • 2-3 EL gemahlener Mohn
  • 2 EL Staubzucker zum Bestauben
  • Vanillesauce optional

Anleitungen

  1. Die Milch lauwarm erwärmen, auf keinen Fall aufkochen lassen, sonst wird das nichts mit dem Germteig!

  2. Die Germ in eine Rührschüssel bröseln und die Hälfte der lauwarmen Milch darüber gießen. Germ in der Milch auflösen und dann mit dem Kristallzucker und 50 g Mehl verrühren. Mit einem Küchentuch abgedeckt 15 Minuten rasten lassen.

  3. Das restliche Mehl und die zweite Hälfte der Milch zum Germgemisch dazu geben. Ebenso das Ei und den Extradotter. Nun mit den Knethaken der Küchenmaschine gut verkneten. 50 g Butter in kleinen Stücken und eine Prise Salz nach und nach dazu geben.

  4. Den gut durchgekneteten Teig mit einem Küchentuch bedecken und ca. 20 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

  5. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen gut durchkneten.

  6. Den Teig in 3 gleichgroße Teile portionieren und zu Kugeln formen.

  7. Die Kugeln noch einmal flach auseinander drücken und jeweils ca. 1 1/2 EL Powidl in die Teigmitte geben. Das jeweilige Teigstück auf eine Hand legen und mit der anderen Hand den Rand Stück für Stück von außen in die Mitte ziehen, aber nicht auf dem Powidl ablegen. Eher in der Mitte wie ein Säckchen zusammen ziehen. Es dürfen keine Löcher im Teig sichtbar sein.

  8. Die Knödel mit der Naht nach unten noch einmal auf die bemehlte Arbeitsfläche legen und wiederholt, abgedeckt 20 Minuten rasten lassen.

  9. Das gelochte Blech des Dampfgarers mit etwas Butter einfetten und die Knödel in größerem Abstand darauf legen. Sie gehen nämlich ziemlich auf.

  10. Die Knödel werden für 20 Minuten bei 100°C im Dampfgarer gegart.

  11. In der Zwischenzeit den geriebenen Mohn mit ein wenig Staubzucker vermischen. Je nach Vorliebe die restliche Butter in einer Pfanne schmelzen oder aber eine Vanillesauce zubereiten. 

  12. Die Germknödel mit Butter oder Vanillesauce und dem Mohnzucker sofort nach der Garzeit servieren!

Scheiterhaufen

Scheiterhaufen

Nachdem meine Tochter ohne die vorher gewünschten (natürlich selbstgemachten) Zimtschnecken für ein paar Tage weg gefahren ist, mussten diese verwertet werden. Denn eigentlich mag mein Mann nicht so gerne Zimtschnecken... mit diesem Rezept war er nicht nur von den Zimtschnecken überzeugt, sondern auch gleich vom Scheiterhaufen.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 150 ml Milch alternativ: Schafmilch
  • 2 Eier
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zimtschnecken vom Vortag oder Vorvortag alternativ: altbackene Briochekipferl
  • 250 g Äpfel
  • 1 El Zucker optional
  • 1 Prise Zimtpulver
  • 50 g Rosinen optional
  • 250 g Vanillesauce

Anleitungen

  1. Milch, Eier, Zucker und 1 Prise Salz in eine große Schüssel geben und mit einem Schneebesen kräftig verrühren. Die altbackenen Zimtschnecken oder die ebenso altbackenen Briochekipferl in dünne Scheiben schneiden und untermischen. Mind. 10 Min. durchziehen lassen.

  2. Das Backrohr auf 160 Grad Umluft vorheizen.

  3. Währenddessen die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit 1 Prise Zimtpulver, 1 EL Zucker und den Rosinen mischen, zur Eier-Milchmischung geben und alles locker mit einem Kochlöffel verrühren.

  4. Eine kleine Auflaufform einfetten und die Masse hineingeben. Im vorgeheizten Backrohr auf der mittleren Schiene (auf dem Rost) ca. 40 Min. backen. 

  5. Den fertigen Scheiterhaufen nach Belieben mit Staubzucker bestreuen.

  6. Dazu passt sehr gut Vanillesauce.

Marillenknödel

Marillenknödel

Die österreichische Mehlspeisküche hat so viel zu bieten, da dürfen Marillenknödel natürlich nicht fehlen. 

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 10 Knödel
Autor Michi

Zutaten

Für die Knödel:

  • 10 mittelgroße Marillen
  • 250 g Magertopfen alternativ: Schafmilchtopfen
  • 60 g Butter alternativ: pflanzliche Margarine
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Grieß
  • 100 g Mehl Weizen oder Dinkel

Für die Brösel:

  • ca. 40 g Butter/Margarine kann man aber auch weg lassen
  • 100 g Semmelbrösel ev. aus Vollkorn alternativ: geriebene Nüsse oder Mandeln oder Mohn
  • Zucker nach Geschmack zum Bestreuen

Marillenröster:

  • 10 Marillen ev. kann hier Fallobst verwertet werden
  • Wasser
  • 1 Prise Zimt

Anleitungen

Marillenknödel:

  1. 60 g Butter und das Ei sehr schaumig rühren.

  2. Topfen, Salz, Grieß und Mehl einmengen und die Masse ca. 10 min rasten lassen.
  3. Inzwischen die Marillen waschen und abtrocknen. 

  4. Die Marillen mit dem Teig ummanteln. Dafür ein Stück Teig in die Hand nehmen, flach drücken und vorsichtig über die ganze Frucht ziehen. Darauf achten, dass kein Loch entsteht. 

  5. In bereits kochendem Wasser ca. 20 min leicht köcheln lassen oder im Dampfgarer bei 100°C 20 min dämpfen.

  6. Inzwischen ca. 40 g Butter erwärmen und die Semmelbrösel oder die geriebenen Nüsse darin leicht bräunen. Dann die Knödel noch feucht darin wälzen. 

  7. Wer's mag, kann die Knödel noch zuckern.

Marillenröster für alle, die einen Marillenüberschuss aus dem Garten haben:

  1. Sehr reife Marillen in Spalten schneiden, mit Wasser bedeckt aufkochen und dann ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Zimt abschmecken. Bei sehr reifen Früchten ist zusätzlicher Zucker gar nicht notwendig.

Topfengrießknödel mit Erdbeerjoghurt

Topfengrießknödel mit Erdbeerjoghurt

Auch für Kuhmilchallergiker geeignet, denn Schaftopfen ist ein super Ersatz. Geschmacklich aus unserer Sicht überhaupt kein Unterschied. 

Portionen 3
Autor Michi

Zutaten

  • 60 g Butter alternativ pflanzliche Margarine
  • 1 Ei
  • 250 g Topfen Kuh oder Schaf
  • 1 kleine Prise Salz
  • 100 g Grieß
  • 100 g Mehl

Für die Brösel

  • ca. 100 g Butter alternativ pflanzliche Margarine
  • ca. 80 g gemahlene Semmelbrösel, Nüsse oder Mohn
  • 1 EL Staubzucker optional

Erdbeerjoghurt

  • 250-300 ml Joghurt, natur alternativ Kokosmilch mit Joghurtkulturen oder Schafjoghurt
  • 1 große Handvoll Erdbeeren

Anleitungen

  1. Butter und Eier schaumig mixen.

  2. Topfen, Salz, Grieß und Mehl darunter mixen und die Topfenmasse im Kühlschrank rasten lassen. 10 Minuten reichen, es können aber je nach Verwendungszeitpunkt auch 30-45 Minuten sein.

  3. Aus der Masse Knödel formen und diese entweder in Salzwasser kochen, oder im Dampfgarer zubereiten. Dafür auf ein gelochtes Blech legen und auf mittlerer Schiene für 20 Minuten bei 100 Grad dämpfen. Das geschlossene Blech darunter einschieben.

  4. Währenddessen die Brösel zubereiten, dafür die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Brösel darin etwas anrösten. Wer es gerne süß mag, rührt einen EL Zucker darunter. Für die Brösel eignet sich zum Beispiel auch eine Mischung zu gleichen Teilen aus Semmelbröseln und Nüssen.

  5. Sobald die Topfengrießknödel fertig sind, sofort in den Bröseln wälzen, damit die Brösel gut an den feuchten Knödeln haften bleiben.

Erdbeerjoghurt

  1. Auch hier verzichten wir auf Kuhmilch und haben eine Kokosmilch mit veganen Joghurtkulturen entdeckt, die wir mit geputzten Erdbeeren pürieren. Schmeckt super cremig und ist ganz nach unserem Geschmack. 
    Funktioniert natürlich auch mit Naturjoghurt aus Kuhmilch oder Schafmilch.

Kaiserschmarrn mit Marillenröster

 

Kaiserschmarrn mit Marillenröster

Der Kaiser wollte ihn immer mit Rosinen, aber auch ohne schmeckt er locker und köstlich!

Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen 3
Autor Michi

Zutaten

  • 240 g Mehl
  • Salz
  • 4 Dotter
  • 4 Eiklar
  • 3/8 l Milch
  • 5 EL Rosinen optional
  • Staubzucker zum Bestreuen
  • Fett zum Backen ev. Kokosöl oder Margarine

Marillenröster/geht genauso für Zwetschkenröster

  • 700 g Marillen aus dem Vorjahr noch tiefgekühlt
  • 1/8 l Wasser
  • 2 EL Puddingpulver
  • 1-2 EL Staubzucker
  • 2 EL Wasser zusätzlich

Anleitungen

Für den Marillenröster:

  1. Die tiefgefrorenen Marillen (alternativ Zwetschken) in ca. 1/8 l Wasser aufkochen, auf kleiner Stufe weiter köcheln lassen, bis die Früchte aufgetaut sind. 

  2. In einer kleinen Schüssel das Puddingpulver mit 2 EL kaltem Wasser und dem Staubzucker verrühren und dann zum Binden zu den Marillen geben und umrühren. Kurz einkochen lassen und nach Geschmack noch Zucker dazu geben.

  3. Den Marillenröster abgeschaltet stehen lassen.

Für den Schmarrn:

  1. Rosinen in einer Schüssel mit Wasser einweichen.

  2. Eier trennen und die Klar zu festem Schnee schlagen.

  3. Dotter mit Mehl, Salz und Milch glatt abrühren. Das Wasser der Rosinen ableeren und die Rosinen in den Teig geben. Den Eischnee locker unter den Teig heben.

  4. In einer Pfanne etwas Fett zerlassen und den Teig ca. fingerdick hineingießen. Beiderseits goldgelb backen. Zum Wenden ev. den Teig vierteln, dann lässt er sich leichter umdrehen.

  5. Der fertig gebackene Teig wird mit zwei Gabeln in grobe Stücke zerrissen. Im Rohr bei 50-100 Grad warm halten, bis alle Portionen fertig gebacken sind.

Gebackene Apfelringe

Gebackene Apfelringe

Ein Klassiker aus der österreichischen Mehlspeisküche. 

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 4
Autor Michi

Zutaten

  • 6 Äpfel
  • 120 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1/8 l Milch
  • ev. 1 Spritzer Rum damit der Milchbackteig beim Backen weniger Fett anzieht
  • Fett (z.Bsp. Margarine oder Kokosöl) zum Herausbacken

Anleitungen

  1. Das gesalzene Mehl in einer Schüssel mit der Milch glatt abrühren. Dann die Eier und ev. einen Spritzer Rum unterrühren.

  2. Äpfel schälen, mit einem Messer das Kerngehäuse so raus schneiden, dass die Äpfel außen noch ganz sind und nur das Loch in der Mitte haben.

  3. Die Äpfel mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden (so zwischen einem 1/2 und einem ganzen Zentimeter) und dann einzeln in den Backteig geben. Mit einer Gabel herausnehmen und ein wenig abtropfen lassen.

  4. In einer Pfanne etwas Fett erhitzen und mehrere in Backteig getunkte Apfelscheiben hinein legen. Wenn sie eine schöne Farbe bekommen haben, wenden.

  5. Die fertig gebackenen Äpfel zum Warmhalten ev. in eine Schüssel geben, mit einem Deckel abdecken und bei ca. 100°C solange in den Backofen stellen, bis alle Apfelringe fertig sind.

Dazu passt zum Beispiel Kirschenröster:

  1. Dafür frische Kirschen oder TK-Kirschen aus der vorigen Saison in wenig Wasser weich kochen. Etwas Vanillepuddingpulver in wenig Wasser verrühren und unter die Kirschen mengen. Nach Geschmack zuckern.

  2. Die Apfelringe schmecken aber auch mit einer Kugel Vanilleeis sehr gut, oder einfach nur mit Zucker oder Zimt-Zucker bestreut.

Palatschinken

Palatschinken

Probier klassische Palatschinken doch einmal mit Vollkornmehl!

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen 4 Stück
Autor Michi

Zutaten

  • 120 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1/4 l Milch
  • Fülle nach Wahl: Marmelade, Nuss-Nougat-Creme*, Topfencreme...

Anleitungen

  1. Das gesalzene Mehl wird in einer Schüssel mit einem Teil der Milch glatt abgerührt, dann wird das Ei und die übrige Milch eingerührt.

  2. Backen: Man lässt wenig Fett in der Pfanne heiß werden, verteilt es durch das Schwenken der Pfanne, oder mit einem Backpinsel, und gibt einen Schöpfer Teig in die Pfannenmitte. Den Teig durch das Drehen der Pfanne gleichmäßig verteilen, sodass der Boden dünn mit Teig bedeckt ist.

  3. Beidseits goldgelb backen.

  4. Mit Fülle nach Geschmack (süß oder pikant) bestreichen und einrollen. Kann auch eingerollt nudelig geschnitten als Suppeneinlage (Fritatten) verwendet werden.

  5. Topfenfülle: Magertopfen mit etwas Staubzucker und vorher eingeweichten Rosinen verrühren, mit abgeriebener Zitronenschale abschmecken.

Rezept-Anmerkungen

*hier findest du ein Rezept für selbstgemachte  Nuss-Nougat-Creme