Orientalische Bulgurbällchen

Orientalische Bulgurbällchen

Ja, man könnte die Bällchen auch schon am Vortag machen, um sie dem Kind am nächsten Tag als Mittagessen in die Schule mitzugeben. Aber wenn man vergisst, dann kriegt man das auch noch irgendwie in der Früh zwischen gassigehen, frühstücken und für die Arbeit fertig machen hin. Echt!!! Und wenn der Mann nicht sofort gleichzeitig wie der Rest der Familie das Haus verlassen muss, dann hat man hoffentlich auch jemanden für die Beseitigen des morgendlichen Kochchaoses gefunden. Ich zumindest. 😉

Portionen 1 Person
Autor Michi

Zutaten

  • 100 g Erdäpfel
  • 50 g Bulgur
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Kartoffelstärke
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • 1 Prise Pfeffer
  • Salz
  • 1 TL Rapsöl

Anleitungen

  1. Erdäpfel schälen, klein würfeln und in etwas Salzwasser ca. 15 Minuten garen.

  2. Bulgur mit 100 g Wasser und einer Prise Salz zum Kochen bringen und 10 Minuten köcheln lassen.

  3. Erdäpfel mit einer Gabel zerdrücken und den geschälten Knoblauch dazu pressen.

  4. Bulgur, Kartoffelstärke und Kreuzkümmel dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut miteinander vermengen.

  5. Aus der Masse Bällchen formen und in heißem Öl in einer Pfanne rundherum anbraten.

  6. Dazu passt Salat nach Geschmack, oder auch eine Sauce zum Eintauchen.

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Ein echter Klassiker zu Weihnachten, hier auch mit veganer Variante. Ohne Ei gibt's geschmacklich keine Einbußen. Die Kipferl brechen allerdings in gebackenem Zustand etwas leichter, weil das Bindemittel fehlt. Tipps für den Bindemittelersatz findet ihr bei der Zutatenliste.

Portionen 2 Backbleche
Autor Michi

Zutaten

  • 240 g Mehl
  • 70 g Staubzucker
  • 200 g Alsan (Margarine)
  • 100 g gemahlene Mandeln müssen nicht vorher geschält werden
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei für die nicht vegane Variante für Veganer ev. eine Messerspitze Guakernmehl oder Johannisbrotmehl zum Binden

Zum Wälzen/Bestreuen:

  • 2-3 Pkg. Bourbon Vanillezucker
  • 80 g Staubzucker

Anleitungen

  1. Das Mehl und den Zucker in eine Schüssel sieben, eine Prise Salz dazu geben. Mandeln unterrühren.

  2. Die kalte Margarine in Flöckchen dazu schneiden und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine verkneten. Bei mir war der Teig doch recht weich, diesen nun für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

  3. Nach der Kühlzeit den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und eventuell noch ein wenig Mehl einkneten. Der Teig sollte sich gut zu Rollen formen lassen. Von den Rollen kleine Stücke abschneiden und diese auf der Arbeitsfläche rollend zu Kipferl formen.

  4. Die Kipferl auf zwei oder drei mit Backpapier belegte Backbleche legen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C für ca. 10 Minuten backen. Sie sollen an den Spitzen leicht Farbe bekommen, aber nicht zu dunkel werden.

  5. Zucker und Vanillezucker zum Wälzen miteinander versieben.

  6. Die Kipferl aus dem Rohr nehmen und theoretisch im Zucker wälzen. Praktisch kann man sie auch auf dem Blech dick mit dem Zucker bestäuben. Erspart Ärger, falls sie zu leicht brechen, geht super schnell und schmeckt genau so, wie in gewälztem Zustand.

Topfengrießknödel, vegan

Topfengrießknödel, vegan

Als vegane Alternative für herkömmlichen Topfen haben wir in unserem Biogeschäft Mandeltopfen gefunden. Damit lässt sich das lange bewährte Rezept dieser Knödel gut abwandeln. Die Menge reicht für den großen Hunger. Bei uns gibt es trotzdem vorher immer Suppe!

Portionen 1 Person
Autor Michi

Zutaten

  • 45 g Alsan pflanzliche Margarine
  • 185 g Mandeltopfen
  • 1 kleine Prise Salz
  • 75 g Weizengrieß
  • 75 g Mehl, glatt

Für die Brösel:

  • 2 EL Alsan
  • ca. 60 g Semmelbrösel, Nüsse oder Mohn gemahlen
  • 1 EL Staubzucker optional

Dazu passt Beerensauce nach Wahl, mit oder ohne pflanzl. Joghurt verrührt.

Anleitungen

  1. Alsan schaumig mixen, Topfen, Salz, Grieß und Mehl darunter mixen und die Topfenmasse im Kühlschrank für 10 - 30 Minuten rasten lassen.

  2. Aus der Masse Knödel formen und diese entweder in Salzwasser kochen oder im Dampfgarer zubereiten. Dafür auf ein gelochtes Blech legen und auf mittlerer Schiene für 20 Minuten bei 100 Grad dämpfen. Das geschlossene Blech darunter einschieben.

  3. Währenddessen die Brösel zubereiten, dafür die Alsan in einer Pfanne schmelzen lassen und die Brösel darin etwas anrösten. Wer es gerne süß mag rührt einen EL Zucker darunter. Für die Brösel eignet sich zum Beispiel auch eine Mischung zu gleichen Teilen aus Semmelbröseln und gemahlenen Nüssen.

  4. Sobald die Topfengrießknödel fertig sind, sofort in den Bröseln wälzen, damit die Brösel gut an den feuchten Knödeln haften bleiben.

  5. Als Beilage eignen sich frische oder TK Beeren nach Wahl, entweder erwärmen und mit etwas Zucker verfeinert genießen, oder kalt mit pflanzlichem Joghurt verrührt.

Kürbisquiche

Kürbisquiche

Ein herrliches Rezept für den Herbst, das müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Rastzeit 30 Minuten
Portionen 3 Personen
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 180 g glattes Mehl ev. 40-50 g durch Vollkornmehl ersetzen
  • 90 g Butter
  • 1 Eigelb
  • 3 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz

Quichefülle:

  • 1 weiße Zwiebel
  • 100 g Schinkenspeck
  • 1 EL Butter
  • ca. 200 g Hokkaido (Kürbis)
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 4 kleine Paradeiser optional
  • 80 g Bergkäse
  • 2 Eier
  • 100 ml Schlagobers
  • 50 ml Milch optional 150 ml Obers und keine Milch
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 2 EL Rosmarinnadeln
  • 2 EL Kürbiskerne, geröstet

dazu passt ein Rahm-Joghurt-Dip:

  • 125 ml Sauerrahm
  • 125 ml Joghurt
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Schnittlauch oder Schnittknoblauch fein geschnitten

Anleitungen

Teigzubereitung:

  1. Alle Teigzutaten in der Küchenmaschine miteinander verkneten. ist der Teig zu trocken, noch ein bisschen Wasser dazu geben. Den geschmeidigen Teig in einer geschlossenen Glasschüssel für ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Quichefülle:

  1. Inzwischen die Fülle zubereiten. Die weiße Zwiebel schälen und kleinwürfelig schneiden.

  2. Den Schinkenspeck in Streifen oder Würfel schneiden. Eher feiner, als zu grob.

  3. Butter in einer Pfanne erhitzen, den Zwiebel kurz darin anbraten und dann auch den Speck dazu geben.

  4. Den Kürbis waschen, halbieren und vom Kerngehäuse befreien. 0,5 cm dicke Spalten herunter schneiden. 3-4 Spalten in Würfel schneiden, die anderen werden vor dem Backen oben auf der Quiche platziert. Die Kürbiswürfel zum Speck dazu geben.

  5. Den Käse grob reiben und die Paradeiser vierteln.

  6. Den roten Zwiebel in feine Ringe schneiden.

  7. Die beiden Eier mit Schlagobers und Milch versprudeln und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

  8. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

  9. Eine Quicheform (es geht auch mit einer Tortenform) ausfetten und mit Mehl ausstauben.

  10. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer Arbeitsfläche rund auswalken. Den Teig zügig in die Form legen und am Rand schön nach oben ziehen. Bei einer Quicheform übrigen Teig weg geben, damit die äußeren Rillen schön sichtbar sind. In der Tortenform kann der übrige Teig nach dem Befüllen ein wenig über die Füllung geklappt werden.

  11. Den Boden des Teiges mit einer Gabel mehrmals einstechen.

  12. Zwiebel, Speck und Kürbiswürfel auf dem Teigboden verteilen und die Eimischung gleichmäßig darüber gießen.

  13. Zum Schluss den Käse darüber streuen.

  14. Die Kürbisspalten oben auf platzieren, die roten Zwiebelringe und die Paradeisstücke ebenso auf der Quiche verteilen und ein paar Kürbiskerne darüber streuen.

  15. Mit Rosmarinnadeln gleichmäßig bestreuen und die Quiche für ca. 25 Minuten im Ofen backen.

Für den Rahm-Joghurt-Dip:

  1. Alle Zutaten miteinander verrühren und bis zum Servieren kalt stellen.

Rindersteaks mit Salbei-Birnen-Sauce und Braterdäpfeln

Rindersteaks mit Salbei-Birnen-Sauce und Braterdäpfeln

Yes, so versorge auch ich meine Eisenspeicher gerne einmal zwischendurch. Mir ist ja das Drumherum um's Fleisch immer das Liebste 🙂 . Aber hier harmoniert alles so gut zusammen und das Steak war super weich.

Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 4 Rindersteaks
  • 2 Birnen
  • 5 EL Rapsöl
  • 2 Zwiebeln
  • 150 ml Weißwein
  • 150 ml Schlagobers
  • 10 frische Salbeiblätter
  • 1 kg mittelgroße Erdäpfel
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 100 g Speck
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitungen

Zubereitung der Erdäpfel:

  1. In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Erdäpfel schälen und halbieren und 10 Minuten in das bereits kochende Wasser geben. Bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. Danach abseihen und kurz überkühlen lassen.

  2. Eine Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und diese vierteln. Die Petersilie waschen, abschütteln und grob hacken. Den Speck in kleine Würfel schneiden.

  3. 3 EL Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Erdäpfel in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze für ca. 20 Minuten goldbraun braten. Nach ca. 10 Minuten Speck und Zwiebel dazu geben und mit anbraten. Salzen und pfeffern und zum Schluss mit der Petersilie bestreuen.

Zubereitung der Steaks:

  1. Während die Erdäpfel zuerst vorgaren und dann anbraten, die 2. Zwiebel schälen, ebenso in Ringe schneiden und diese halbieren.

  2. Die gewaschenen Birnen vom Kerngehäuse und dem Stängel befreien und achteln.

  3. Die Steaks kalt abspülen und mit Küchenrolle trocken tupfen.

  4. In einer großen Pfanne die restlichen 2 EL Öl erhitzen und die Steaks darin bei starker Hitze auf jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Das Fleisch danach herausnehmen und in Alufolie gewickelt ziehen lassen.

  5. Im Bratenrückstand die geschnittenen Zwiebeln und Birnen für ca. 2 Minuten anbraten, den Wein dazu gießen und aufkochen lassen. Reduzierend auf ca. die Hälfte einkochen und danach das Schlagobers und den Salbei dazu geben. Die Temperatur reduzieren und 4 Minuten nur mehr sehr leicht köcheln lassen. Wenn die Sauce zu sehr eingekocht sein sollte, noch ein wenig Obers dazu geben.

  6. Die Steaks mit dem Bratensaft, der beim Ziehen ausgetreten ist, in die Sauce geben und diese mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  7. Die Steaks gemeinsam mit den Braterdäpfeln servieren.

Apfelkipferl

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Apfelkipferl

Der Teig ist ein Traum bei diesen Kipferln. Die Fülle variabel.

Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 12 Minuten
Portionen 16 Stück
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 160 g Topfen
  • 1 Ei
  • 5 EL Milch
  • 6 EL Rapsöl alternativ: Sonnenblumenöl
  • 70 g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker oder gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 300 g glattes Mehl 1/3 lässt sich bestimmt auch durch Vollkornmehl ersetzen
  • 1 Pkg. Backpulver

Für die Fülle:

  • 2-3 Äpfel
  • 1 Prise Zimt

Anleitungen

  1. Für den Teig Topfen, Eigelb (das Eiklar wird später noch zum Einstreichen der Kipferl gebraucht), Milch, Öl, Zucker und Vanillezucker miteinander mixen. Mehl und Backpulver erst zum Schluss dazu mixen.

  2. Die Äpfel schälen und grob reiben, dann ev. ausdrücken und den Saft weg geben. Die Äpfel mit einer Prise Zimt verrühren.

  3. Den Teig in 4 Teile teilen und jeweils ca. 3 mm dick zu einem Kreis ausrollen. Jeden Kreis vierteln und jeweils auf die äußere, runde Seite ca. 1 Esslöffel geriebene Äpfel setzen.

  4. Backrohr auf 190°C mit Heißluft vorheizen.

  5. Den Teig von außen hin zur Spitze eng einrollen, dabei die äußeren Enden ein wenig zusammen drücken, damit die Äpfel hier nicht entweichen können.

  6. Die Kipferl so auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche setzen, dass sie auf der Teigspitze liegen. Mit dem Eiklar bestreichen und für ca. 12 Minuten backen. Die Kipferl sollen schön gebräunt sein.

Mohnnudeln

Mohnnudeln

Als Kind waren Mohnnudeln lange Zeit meine Lieblingsspeise. Erstmals habe ich mich nun darüber getraut, sie selbst zu machen. Ich gebe zu, ein wenig Zeit und Geduld sollte schon die Grundvoraussetzung sein, um dieses Rezept auszuprobieren, aber schwierig ist es nicht. Wenn es vor den Mohnnudeln wie bei uns noch Suppe gibt, reicht die Menge für 3-4 Personen. Als einzigen Hauptgang empfehle ich es mengenmäßig für ca. 2 Personen.

Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 400 g Erdäpfel
  • 200 g glattes Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 50 g Butter alternativ: Alsan (Margarine)
  • + 4 EL Butter zum Schwenken der fertigen Nudeln
  • 100 g Mohn, gemahlen
  • Staubzucker
  • Apfelmus*

Anleitungen

  1. Die Erdäpfel mit Schale im Dampfgarer 35 Minuten bei 100°C dämpfen oder im Topf mit einem Locheinsatz. Kurz überkühlen lassen, schälen und mit einer Erdäpfelpresse in eine große Schüssel pressen. 1 Prise Salz dazu geben.

  2. Die Butter in Flocken darauf verteilen, sie zerschmilzt durch die Wärme von alleine und das Ei darüber aufschlagen.

  3. Alles miteinander verkneten. Entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. In der Maschine nicht zu lange kneten, damit der Teig nicht zäh wird. Den geschmeidigen Teig eine halbe Stunde rasten lassen.

  4. Währenddessen das Apfelmus zubereiten oder auf bereits vorbereitetes, eingerextes Apfelmus zurück greifen.*

  5. In einem großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen.

  6. Aus dem Teig Stränge mit ca. 3 cm Durchmesser rollen und davon ca. 1 cm lange Stücke abschneiden. Die Stücke so "wuzeln", dass sie an den Enden hin dünner werden.

  7. Die Nudeln auf 2-3 Partien nacheinander im Wasser ganz leicht köcheln lassen, bis sie von alleine an die Oberfläche kommen.

  8. In einer Pfanne etwas Butter schmelzen lassen und die einzelnen fertigen Nudelpartien darin schwenken. Die geschwenkten Nudeln in eine Auflaufform geben, mit Mohn bestreuen und im Rohr bei ca. 50°C warmhalten.

  9. Wenn alle Nudeln fertig sind, werden sie mit Staubzucker bestreut und mit Apfelmus serviert.

Rezept-Anmerkungen

Ganz leicht lässt sich Apfelmus selbst zubereiten. Wie es geht, das findet ihr hier: Apfelmus einkochen

Ofengegarte Ripperl

Ofengegarte Ripperl

Ich bin keine große Fleischesserin und Ripperl mochte ich eigentlich nie. Aber mit dieser Würzmischung schmecken sie auch mir. Das Fleisch ist sehr zart und löst sich fast von alleine von den Knochen. Ein weiterer Pluspunkt für dieses Gericht ist die kurze Arbeitszeit, denn wenn die Ripperl im Backofen sind, dann garen sie ohne weiteres Zutun ganz alleine vor sich hin.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden 30 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 4 Rippenbögen vom Schwein insges. ca. 2 kg

Gewürzpaste:

  • 2 EL Fenchelsamen
  • 5 Gewürznelken
  • 2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Paprikapulver, mild
  • 1 TL Thymian, getrocknet alternativ: 4 Zweige frischer Thymian
  • 2 TL Rosmarin, getrocknet und gerebelt alternativ: 4 Zweige frischer Rosmarin
  • 3 Knoblauchzehen

Grillsauce:

  • 100 ml Ketchup
  • 2 EL Honig
  • 3 EL Apfelsaft
  • 1 Schuss Balsamico-Essig weiß
  • 1 Knoblauchzehe gepresst
  • Salz
  • Pfeffer

Weiters:

  • zusätzlich Rosmarin
  • 1 Orange

Beilagen:

  • ca. 10 mittelgroße Erdäpfel
  • Krautsalat*
  • Joghurt-Sauerrahmsauce

Anleitungen

  1. Den Backofen auf 160°C mit Heißluft vorheizen.

  2. Die Gewürzpaste zubereiten. Dafür vorzugsweise einen Blitzhacker verwenden, zur Not geht es auch mit einem guten Pürierstab.

  3. Alle Zutaten der Gewürzpaste bis auf den geschälten Knoblauch im Blitzhacker zerkleinern. Zum Schluss den Knoblauch dazu geben, das feine Pulver wird so zu einer feuchten Paste.

  4. Die Ripperl kalt abwaschen, trocken tupfen, mit der hohlen Seite nach unten in eine große ofenfeste Auflaufform legen und mit der Gewürzpaste einreiben. Eine leichte Überlappung der Ripperl darf aus Platzmangel sein. Die gesamte obere Seite der Ripperl soll mit Gewürzpaste bedeckt sein.

  5. Die Orange auspressen, mit 1/16 l Wasser vermischen und auf den Boden der Auflaufform gießen. Den zusätzlichen Rosmarin darüber streuen.

  6. Die Auflaufform mit zwei Schichten Alufolie bedecken und 3 1/2 Stunden im Ofen auf mittlerer Schiene garen. Wenn sich das Fleisch schon merklich vom Knochen löst, bzw. es sich gut in Folge zerschneiden lässt, ist es fertig gegart. Ansonsten noch bis zu 1/2 Stunde weiter garen.

  7. Wer Krautsalat dazu anbieten möchte, beginnt mit der Zubereitung sobald die Ripperl im Ofen sind, denn das Kraut braucht auch ein paar Stunden zum Ziehen.

  8. Wer Erdäpfelspalten dazu machen möchte, schält diese ca. 55 Minuten vor dem Garende der Ripperl. Die Erdäpfel in Spalten schneiden, mit Paprikapulver und Salz bestreuen und ein wenig Öl darüber träufeln. 45 Minuten vor dem Garende die Ripperl eine Schiene weiter rauf geben und die Erdäpfel auf einem mit Backpapier belegten Backblech auf der untersten Schiene des Backofens mitgaren. Nach 20 Minuten die Temperatur im Backofen auf 180°C hoch drehen.

  9. Zu den Erdäpfeln passt gut eine Currysauce. Dafür Joghurt, Sauerrahm, Currypulver, Salz und Pfeffer miteinander verrühren.

Grillsauce:

  1. Alle Zutaten der Grillsauce miteinander verrühren und großzügig würzen.

Finish:

  1. Nach der Garzeit die Ripperl aus dem Rohr nehmen, die Erdäpfel noch drinnen lassen. Entlang der Knochen jeweils zwei zusammenhängende Ripperl abschneiden und mit etwas Grillsauce bestreichen. Flott arbeiten und die Ripperl wieder in der Auflaufform gut verteilen.

  2. Die Funktion des Gratinierens/Überbackens/Grillstufe des Backofens einschalten und die Ripperl noch ein Stück weiter oben im Rohr platzieren. 3-5 Minuten im Backofen fertig grillen, unbedingt beobachten, damit sie nicht zu dunkel werden.

  3. Mit den Beilagen servieren und den überraschenden Geschmack genießen.

Rezept-Anmerkungen

*Und hier mein Rezept vom Krautsalat

Krautstrudel

Krautstrudel

Der Teig lässt sich vielseitig für pikante oder süße Strudel verwenden. In Kombination mit saisonalem Weißkraut aber ein Wahnsinn!

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Kühlzeit 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Autor Michi

Zutaten

Krautfülle:

  • 1/3 Krautkopf, ca. 500 g z. Bsp.: Braunschweigerkraut
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kümmel
  • 1 EL Suppenwürze
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Speckwürfel optional für die nicht vegetarische Variante

Für den Topfenteig:

  • 25 dag Topfen ev. Magertopfen
  • 25 dag Mehl (Dinkel oder Weizen) ein kleiner Teil davon darf aus Vollkorn stammen
  • 25 dag Margarine oder Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Anleitungen

  1. Beides, Krautfülle und Teig brauchen mind. 20-30 Minuten Kühlzeit, sobald sie zubereitet wurden. Das Kraut bei Raumtemperatur sogar länger, denn es muss unbedingt sehr gut ausgekühlt sein, bevor es in den Teig eingefüllt wird, sonst reißt dieser. Das Kraut lässt sich auch schon am Vortag zubereiten und wird dann im Kühlschrank aufbewahrt (mit angebratenem Zwiebel kein Problem). Bei Bedarf kann der fertig gerollte Strudel auch ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden, bevor er ins Backrohr kommt.

Krautfülle zubereiten:

  1. Die Zwiebel und das Kraut fein schneiden und ungefähr 5 Minuten anrösten.

  2. Den Knoblauch klein hacken oder pressen, dazu geben und mit anrösten. Ebenso nach Belieben Speck klein würfeln und mit anbraten.

  3. Ca. 1/8 l Wasser mit Suppenwürze verrühren und damit das Kraut ablöschen. Salzen und pfeffern und ca. 10 Minuten dünsten.

  4. Danach das Kraut gut auskühlen lassen. Entweder bei Raumtemperatur, wenn man genug Zeit hat, oder ins kühle Freie stellen oder im Waschbecken kaltes Wasser einlassen, das Kraut in eine Glasschüssel umfüllen und ins kalte Wasser stellen.

Topfenteig zubereiten:

  1. Alle Zutaten für den Topfenteig miteinander in der Küchenmaschine verkneten und den Teig vorzugsweise mind. 20-30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Fertigstellung:

  1. Das Backrohr bei Heißluft auf 180°C vorheizen.

  2. Den Teig dritteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Rechteck ausrollen.

  3. Die Fülle ebenso dritteln und jeweils auf die obere Teighälfte geben. Die Seitenränder nach innen leicht über die Fülle klappen und die Strudel eng von oben nach unten einrollen.

  4. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech nebeneinander setzen. Und auf mittlerer Schiene backen, bis sie eine schöne Farbe haben. Das dauert ca. 25 Minuten.

  5. Mit Salat und Rahm-Joghurtsauce servieren.

Krautsalat

Krautsalat

Nicht der hohe Vitamin C Anteil im Kraut war ausschlaggebend dafür, mich an dieses Wintergemüse von dieser Seite heranzuwagen, eher die Tatsache, dass Mann und Kind schon lange von Krautsalat begeistert waren und auch ich jetzt diese Begeisterung teile.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Rastzeit 3 Stunden
Portionen 4 Portionen
Autor Michi

Zutaten

  • 1/2 frischen Krautkopf z. Bsp. Braunschweigerkraut
  • 1 EL Salz
  • ca. 100 ml Essig
  • ca. 100 ml Wasser
  • 2 EL Öl
  • 1 feste Prise Pfeffer
  • 1-2 TL Zucker optional (aber die Oma macht das so)
  • 1 EL Kümmel
  • 1 kleine rote Zwiebel

Anleitungen

  1. Den halben Krautkopf von den äußeren Blättern und vom Strunk befreien. Dann fein hobeln oder fein nudelig schneiden und in eine Schüssel geben.

  2. Das Salz über das Kraut streuen, die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und mehrere Stunden ziehen lassen.

  3. Danach die entstandene Flüssigkeit abseihen und das Kraut mit den Händen gut ausdrücken.

  4. Öl über das Kraut träufeln und aus Essig, Wasser, Pfeffer und Zucker eine Marinade zubereiten.

  5. Die Marinade über das Kraut leeren und den Kümmel darüber streuen.

  6. Wird der Salat innerhalb eines Tages verzehrt, dann den Zwiebel fein schneiden, zum Kraut dazu geben und alles miteinander vermengen.

  7. Wird der Salat ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt, dann den Zwiebel erst vor dem Verzehr dünn geschnitten darunter mischen, denn klein geschnittener Zwiebel sollte innerhalb eines Tages verzehrt werden, bevor sich Keime daran festsetzen. Der Salat kann mit Marinade vermischt in Schraubgläser gefüllt kühl gestellt werden.