Anisbögerl

Anisbögerl

Anisbögerl, oder "Howischoatn", wie sie auch genannt werden, hat meine Oma früher immer zu Weihnachten gemacht. Das war lange Zeit mein Lieblingsgebäck. Jetzt habe ich sie erstmals selbst ausprobiert, aber noch kann ich meiner Oma bei der Fertigstellung nicht das Wasser reichen.

Autor Michi

Zutaten

  • 3 Eier
  • 150 g Staubzucker
  • 75 g Weizenmehl
  • 2 EL Anis

Anleitungen

  1. Oma hat uns dieses Originalrezept hinterlassen:

  2. Für alle, die eine etwas genauere Anleitung brauchen, bitte hier weiter lesen: Das Rohr auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  3. Zum Ausprobieren empfehle ich einmal die halbe Menge des Rezeptes zu nehmen. Eier und gesiebten Staubzucker ca. 8 Minuten schaumig mixen.

  4. Das Mehl auch dazu sieben, dann wird es feiner, nur noch locker unterheben.

  5. Backbleche mit Backpapier auslegen und nun mit einem Kaffeelöffel kleine, möglichst dünne Teigkreise darauf setzen. Etwas Anis darüber streuen.

  6. Bleche einzeln ins Rohr schieben und je ca. 10 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind.

  7. Sofort, wenn sie fertig gebacken sind, einzeln mit einer Spachtel vom Papier lösen und kurz über einen Kochlöffelstiel biegen (um sich nicht zu verbrennen, ein Geschirrtuch als Händeschutz verwenden).

  8. Es kann passieren, dass man zu langsam arbeitet, oder der Teig doch etwas zu dick ist, dann ist das mit dem Biegen rasch zu Ende, denn dann brechen die Bögen. In diesem Fall gibt es ein paar wenige Anisbögerl, der Rest wird jedoch selbstbewusst als Anisplätzchen serviert 😉 .

Feigensenf

Feigensenf

Wer einen eigenen Feigenbaum im Garten hat, weiß oft nicht wohin, mit all den reifen Früchten. Hier eine Idee für die Konservierung.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 6 Minuten
Gesamtzeit 36 Minuten
Portionen 5 Gläser à 100 ml
Autor Michi

Zutaten

  • 500 g frische Feigen
  • 130 g Dijonsenf alternativ: ein anderer scharfer Senf
  • 1 EL Senfkörner
  • 10 ml Sherry alternativ: Apfelsaft
  • 1 Bio-Zitrone
  • 180 g Gelierzucker (3:1)
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Balsamico (hell)

Anleitungen

  1. Gläser mit Deckel desinfizieren. Entweder im Dampfgarer mit geeignetem Programm, oder für ein paar Minuten in einem großen Kochtopf mit kochendem Wasser.

  2. Die Feigen nach dem Ernten schälen und in Stücke schneiden. Die Senfkörner in einer Kaffeemühle mahlen, eine andere Möglichkeit wäre es, sie in einem Mörser zu zerstoßen.

  3. Die Feigenstücke in einen Kochtopf geben und mit dem Sherry/ oder Apfelsaft,  abgeriebener Zitronenschale, dem Honig, den Senfkörnern und dem Balsamico verrühren, Gelierzucker unterrühren.

  4. Den Topf zudecken und 30 Minuten rasten lassen.

  5. Nun erhitzen und ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Immer umrühren, damit sich die Masse nicht anlegt.

  6. Feigen von der Kochstelle nehmen und nun den Senf unterrühren. Erneut aufkochen und nochmal für 1 Minute sprudelnd kochen lassen.

  7. Den Feigensenf sofort in die desinfizierten Gläser füllen, gut zuschrauben und kopfüber auf einem Geschirrtuch vollkommen abkühlen lassen.

  8. Die Gläser kühl und trocken lagern. Vor der nächsten Ernte sollte der Feigensenf auf jeden Fall aufgebraucht sein.

Mohnzelten

Mohnzelten

Unbedingt qualitativen Mohn verwenden, vorzugsweise aus dem Waldviertel, sonst wäre schade um die viele Arbeit. Ich mache Mohnzelten ca. 1x pro Jahr, daher mache ich diese große Menge und friere einen Teil des fertig Gebackenen ein. Mehlaufteilung unbedingt wie im Rezept einhalten.

Vorbereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 10 Minuten
Portionen 48 Stück
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 500 g mehlige Erdäpfel
  • 450 g griffiges Weizenmehl
  • 450 g glattes Weizenmehl
  • 350 g Margarine alternativ: Butter
  • 250 g Sauerrahm
  • 4 frische Eidotter
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Backpulver

Für die Mohnfülle:

  • 250 g Waldviertler Graumohn am besten frisch mahlen!
  • 1 EL Margarine alternativ: Butter
  • 80 g Kristallzucker
  • 2-3 EL Powidlmarmelade zur Not geht auch: Ribiselmarmelade
  • 1 cl Rum optional
  • 1/8 l Milch

Anleitungen

Teigzubereitung:

  1. Die Erdäpfel ca. 35 Minuten dämpfen. Entweder im Dampfgarer oder in einem gelochten Sieb im Topf.

  2. Währenddessen die Fülle zubereiten. Dafür die Margarine in einer Pfanne schmelzen lassen, den frisch gemahlenen Mohn und den Zucker dazu geben. Danach die Marmelade einrühren und mit Rum und Milch aufgießen. Fülle zum Abkühlen beiseite stellen.

  3. Erdäpfel schälen und noch heiß durch eine Erdäpfelpresse drücken.

  4. Erdäpfel mit den anderen Teigzutaten entweder in der Küchenmaschine mit Knethaken oder auf der Arbeitsfläche mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten.

  5. Den Erdäpfelteig auf einer Arbeitsfläche in 48 Stücke teilen. Ich mache immer kleinere Mohnzelten, denn meistens gibt es diese bei mir als Nachspeise, und die meisten Leute schaffen dann keinen großen Zelten mehr.

  6. Aus der Mohnmischung ebenso 48 kleine Kugeln formen und auf einen Teller legen.

  7. Nun jeweils ein Teigstück in die Hand nehmen und mit den Fingern zu einem flachen, fast handtellergroßen Stück formen.

  8. Eine Mohnkugel in die Mitte des Teigstückes legen und den Rand überlappend darüber schlagen.

  9. Wenn der Mohn eingepackt ist, das Ganze mit der Naht nach unten auf den Handteller legen, die zweite Hand oben darauf legen und den Teig locker kreisförmig im Handteller bewegen (schleifen). Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes  Backblech legen und ein wenig flach drücken.

  10. Im vorgeheizten Backrohr bei ca. 230-240°C Umluft 10 Minuten backen - dann die Mohnzelten umdrehen und noch weitere 10 Minuten backen. Ich gebe immer zwei Bleche gleichzeitig ins Backrohr.

  11. Die erkalteten Mohnzelten in eine Dose geben, dann werden sie schön saftig. Wenn ich nicht alle in den nächsten Tagen brauche, friere ich einen Teil davon ein, dann schmecken sie beim nächsten Mal mindestens genau so gut.

Gedeckter Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen

Nach zwei Wochen Abwesenheit hat uns der Apfelbaum mit einer ganzen Menge Fallobst begrüßt. Genau das Richtige für einen einfachen, nicht zu süßen Apfelkuchen.

Portionen 1 Backblech
Autor Michi

Zutaten

Für den Teig:

  • 560 g Mehl probiere mindestens die Hälfte durch Vollkornmehl zu ersetzen
  • 360 g Butter oder Margarine
  • 80 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eidotter
  • 4 EL Milch oder Joghurt alternativ: pflanzliche Milch oder Schafjoghurt
  • 1/2 TL Backpulver optional, dann wird der Teig lockerer

Für die Fülle:

  • ca. 1 kg Äpfel
  • 1 EL Zimtpulver
  • 1 Eiklar zum Bestreichen
  • 1 Handvoll Rosinen optional

Anleitungen

  1. Die Teigzutaten gut miteinander verkneten, entweder mit der Küchenmaschine oder nur mit den Händen. Meine Mama hat hier plötzlich eine neue Variante ausprobiert (nach all den Jahren) und gibt nun eine Prise Backpulver dazu. Die Variante überzeugt mich, schmeckt gleich wie ein anderer Kuchen. Beide Varianten finde ich aber super.

  2. Teig halbieren und die erste Hälfte mit einem Nudelwalker ausrollen. Das kann man gleich auf dem Backpapier machen, das man zum Backen verwendet. Dafür das Papier und den Nudelwalker leicht mit Mehl bestauben und den Teig fast so groß wie das Papier ist, ausrollen.

  3. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse und Stängel befreien und in dünne Scheiben schneiden. Direkt auf den ausgewalkten Teig geben, bis der ganze Teig mit Äpfeln bedeckt ist.

  4. Einen EL Zimt darüber streuen, wer will, gibt noch Rosinen dazu, und dann alles mit den Händen gut vermischen und wieder gleichmäßig verteilen.

  5. Die zweite Teighälfte auf einem zweiten Bogen Backpapier ebenso ausrollen. Mit Hilfe des Backpapieres den zweiten Teig als Decke auf die Äpfel legen und die Ränder gut aneinander drücken.

  6. Den gedeckten Apfelkuchen mit Eiklar bestreichen und bei 180°C Heißluft ca. 40 Minuten backen.

  7. Tipp: für Kinder ,oder auch als Mitbringsel zu Silvester, lässt sich der Kuchen auch kreativer gestalten. Hier nur ein Beispiel:

Lasagne

Lasagne

Nicht schwierig zuzubereiten und gut gewürzt sogar für mich als Wenig-Fleischesser ein echt tolles Geschmackserlebnis.

Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 35 Minuten
Zeit zum Rasten 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 35 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • ca. 400 g Lasagneblätter
  • 4 EL Parmesan zum Bestreuen

Für die Fleischsauce:

  • 450 g gemischtes Faschiertes alternativ: Rinderfaschiertes
  • 3 Karotten
  • 1 Scheibe Sellerie (ca. 4 cm dick)
  • 2 EL Paradeismark
  • 1/2 Liter Paradeissauce/ ev. auch mit Paradeisstücken
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • viel Oregano getrocknet
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Bèchamelsauce:

  • 45 g Butter
  • 3/4 l Milch
  • 45 g Mehl
  • Salz
  • Muskat
  • 3 Eidotter
  • 3 EL Parmesan

Anleitungen

Zuerst die Bèchamelsauce zubereiten:

  1. Parmesan reiben (für insgesamt ca. 7 EL).

  2. In einem Topf auf dem Herd die Butter zergehen lassen. Das Mehl einrühren und kurz hell anrösten. Die Milch dazu gießen und mit einem Schneebesen gut verrühren. 3 EL geriebenen Parmesan unterrühren. Die Sauce kurz aufkochen lassen, mit Salz und Muskat würzen und vom Herd nehmen. Auskühlen lassen und erst dann die Eidotter einrühren.

  3. Damit die Bèchamelsauce schneller auskühlt, die Abwasch zustöpseln und kaltes Wasser einlassen. Den Topf mit der Sauce hineinstellen und immer wieder zwischendurch umrühren.

Fleischsauce:

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Karotten und Sellerie schälen und fein reiben.

  2. In einem Topf etwas Öl erhitzen, das Faschierte hineingeben und unter rühren durchrösten. Nun Zwiebel und Knoblauch beigeben und ebenso die Karotten und den Sellerie. Anschließend kräftig mit Salz und Pfeffer, sowie mit sehr viel Oregano würzen. Nicht sparsam beim Würzen sein, sonst schmeckt es dann zu fad.

  3. Tomatenmark einrühren und mit Paradeissauce aufgießen. 10-15 Minuten einkochen lassen und abschmecken, bei Bedarf nachwürzen.

Fertigstellung:

  1. Sobald die Bèchamelsauce sehr abgekühlt ist, die Dotter einrühren.

  2. Eine Auflaufform mit etwas Butter einstreichen und mit einer Schicht Lasagneblätter belegen. Danach die Hälfte der Fleischsauce darauf verteilen, so dass die Lasagneblätter vollkommen bedeckt sind. Jetzt ein Drittel der Bèchamelsauce gleichmäßig darauf verteilen.

  3. Nun wieder eine Schicht Lasagneblätter darauf legen, die zweite Hälfte der Fleischsauce darauf verteilen und die Hälfte der übrig gebliebenen Bèchamelsauce darüber geben.

  4. Oben wird mit einer Schicht Lasagneblätter abgeschlossen, auf denen die übrige Bèchamelsauce so verstrichen wird, dass alle Nudelblätter gleichmäßig bedeckt sind.

  5. Die oberste Schicht kann nun mit geriebenem Parmesan bestreut werden.

  6. Die Lasagne muss zumindest 30 Minuten rasten und durchziehen, damit die Teigblätter nicht hart bleiben. Man kann sie aber auch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

  7. Bei 180°C wird die Lasagne für 35 Minuten im Ofen gebacken. Wenn der Parmesan noch zu wenig Farbe hat, kann man noch für wenige Minuten die Gratinierstufe einschalten.

Gemüseauflauf mit Fenchel

Gemüseauflauf mit Fenchel

Da braucht's echt kein Fleisch dazu!

Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 4 mittelgroße Erdäpfel
  • 2 Handvoll Karfiolröschen
  • 2 Knollen Fenchel
  • 1 Handvoll Paradeiser
  • 3 EL Kürbiskerne
  • 30 g Käse zum Beispiel Bergkäse oder Gouda
  • Salz
  • Pfeffer
  • Blattsalat

Anleitungen

  1. Den Karfiol waschen, putzen und in Röschen teilen.
  2. Die Fenchelknollen vom Strunk entfernen, waschen, putzen und quer halbieren.
  3. Die Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden, dann im Dampfgarer ca. 25 Minuten dämpfen.
  4. Fenchel und Karfiol nach 5 Minuten dazu geben und alles zusammen weitere 20 Minuten dämpfen.
  5. Inzwischen den Salat waschen und die Marinade vorbereiten.
  6. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie ein wenig Farbe bekommen.
  7. Die Paradeiser waschen und je nach Größe schneiden.
  8. Den Käse reiben oder in dünne Scheiben schneiden.
  9. Sobald das Gemüse fertig gedämpft ist, eine Auslaufform mit etwas Butter einstreichen, die Erdäpfel hinein legen, den Karfiol darauf, etwas salzen und pfeffern. Dann den Fenchel darauf legen, die Paradeiser dazu geben, mit Käse bestreuen und im Backofen ca. 5 Minuten überbacken. Am besten mit Gratinierstufe.
  10. Die Kürbiskerne über den überbackenen Auflauf darüber streuen und mit mariniertem Salat servieren.

  11. Tipp: wer’s nicht ganz so vegetarisch mag, kann noch ein paar Streifen Speck auf die Erdäpfel legen.

Bröselkarfiol

Bröselkarfiol

Ein sehr einfaches Gericht, aber immer wieder gut.

Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 2 Personen
Autor Michi

Zutaten

  • 1 ganzer mittelgroßer Karfiol
  • 2 EL Butter
  • 100 g Semmelbrösel probiere Vollkornbrösel

Für die Sauce:

  • 3 Eier
  • 125 ml Joghurt alternativ: Schafmilchjoghurt
  • 125 ml Sauerrahm alternativ: Creme Vega
  • Schnittlauch oder Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Blattsalat

Anleitungen

  1. Eier 10 Minuten kochen, kurz abkühlen lassen und dann schälen, damit sie weiter abkühlen können.
  2. Salat waschen und abtropfen lassen, dann die Marinade vorbereiten.

  3. Den Karfiol putzen und in kleine Röschen teilen. Im Dampfgarer oder mit wenig Wasser ca. 15 Minuten dämpfen. Anstechen, falls er noch zu hart ist, ein paar Minuten länger dämpfen.
  4. Die Eier klein schneiden und mit Joghurt, Rahm, Kräutern und Gewürzen verrühren und abschmecken.
  5. Die Brösel zubereiten. Dafür Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, die Brösel dazu geben und leicht anbräunen. Dann zur Seite stellen.
  6. Sobald der Karfiol fertig gedämpft ist, sofort in den Bröseln wälzen, damit diese auch haften bleiben.
  7. Die Marinade über den Salat geben und alles zusammen servieren.

Brombeerroulade

Brombeerroulade

Brombeerüberschuss im Sommer ->Marmelade einkochen -> zu jeder Zeit des Jahres diese tolle Roulade zubereiten!

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 14 Minuten
Gesamtzeit 34 Minuten
Portionen 1 Roulade
Autor Michi

Zutaten

Für das Biskuit

  • 5 Eier
  • 5 EL Wasser
  • 100 g Staubzucker 80 g reichen
  • 100 g glattes Mehl
  • 1 Prise Salz

Für die Brombeercreme

  • 1/8 l Schlagobers
  • 1/8 kg. Topfen mager oder 10-20% Fett
  • ½ Pkg. Vanillezucker
  • 120 g Brombeermarmelade*
  • + 3 EL Brombeermarmelade zum Bestreichen

Anleitungen

Biskuit

  1. Die Eier in Dotter und Klar trennen.
  2. Das Backrohr auf 170° Heißluft vorheizen.
  3. Die Dotter mit Wasser und Staubzucker ca. 8 Minuten lang cremig mixen. Wer eine Küchenmaschine dafür verwendet, kann währenddessen das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen. Wer nacheinander mixt, sollte zuerst das Eiweiß schlagen, für die Dottermasse müssen die Sprudler nämlich nicht gereinigt werden, umgekehrt schon.
  4. Das Mehl vorzugsweise in die Dottermasse sieben, dann wird das Biskuit besonders flaumig.
  5. Mehl und Eischnee mit einem Kochlöffel oder Teigschaber unterheben.
  6. Den Teig auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verstreichen und für ca. 13-14 Minuten backen. Der Teig sollte ein wenig Farbe annehmen.
  7. In der Zwischenzeit ein frisches Geschirrtuch auf der Arbeitsfläche aufbreiten und mit Staubzucker bestreuen.
  8. Die fertig gebackene Roulade mit dem Backpapier nach oben darauf legen und mit einem anderen feuchten Geschirrtuch darüber wischen, damit sich das Papier besser löst. Papier vorsichtig ablösen und von der Längsseite her die Roulade sofort eng einrollen und wieder öffnen. Das verhindert, dass das Biskuit beim späteren Fertigstellen bricht, wenn es ausgekühlt ist.

Brombeercreme

  1. Das Schlagobers in einem hohen Gefäß fest schlagen.
  2. In einer zweiten Rührschüssel den Topfen mit dem Vanillezucker und der Brombeermarmelade verrühren.

Fertigstellung

  1. Das abgekühlte Biskuit dünn mit Brombeermarmelade bestreichen und dann die Creme darauf verstreichen. Die unteren 5-7 cm frei lassen.

  2. Die Roulade einrollen und auf die „Naht“ legen.
  3. Vorzugsweise für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  4. Am besten und lockersten schmeckt die Brombeerroulade, wenn sie noch am selben Tag verzehrt wird. Wird sie über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt, nimmt das Biskuit Feuchtigkeit auf und dann ist es nicht mehr so locker fluffig.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findet ihr mein Rezept der Brombeermarmelade

Biskuitroulade

Biskuitroulade

Ein einfaches Basicrezept, super locker und leicht. Der Teig geht so auf, dass sich die Roulade sehr gut einrollen lässt und geichzeitig nicht zu dünn ist. Und wie immer bei den guten Klassikern bin ich bei meiner Mama fündig geworden.

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 8 Minuten
Gesamtzeit 23 Minuten
Portionen 1 Roulade
Autor Michi

Zutaten

  • 6 Eier
  • 100 g Zucker
  • 120 g glattes Mehl
  • 4 EL Marillenmarmelade zum Füllen

Anleitungen

  1. Die Eier in Dotter und Klar trennen. Vorzugsweise bei Raumtemperatur ein bisschen stehen lassen.

  2. Das Backrohr auf 220-230°C Heißluft vorheizen.

  3. Eiklar mixen, ca. 1/3 des Zuckers einrieseln lassen und weiter mixen, bis der Schnee sehr fest ist.

  4. Dotter und ca. 2/3 vom Zucker sehr schaumig mixen. Das Mehl hineinsieben und gemeinsam mit dem Schnee leicht unterheben.

  5. Den Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech aufstreichen und für ca. 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

  6. In der Zwischenzeit ein Geschirrtuch nass machen und gut auspressen. Auf der Arbeitsfläche aufbreiten und das fertig gebackene Biskuit sofort aus dem Ofen heraus mit dem Papier nach unten darauf legen. 

  7. Das Biskuit mit Hilfe des Papiers und des feuchten Geschirrtuches einrollen. Durch das feuchte Geschirrtuch löst sich der Teig rascher vom Backpapier. Beim Einrollen aber gleichzeitig das Papier vorsichtig vom Biskuit ablösen. Das Einrollen im warmen Zustand verhindert, dass die Roulade beim späteren Fertigstellen bricht, wenn sie ausgekühlt ist.

  8. Die Roulade wieder öffnen, das feuchte Geschirrtuch weg geben und das Biskuit auf dem Backpapier auskühlen lassen.

  9. Die Roulade kann nun entweder klassisch mit Marillenmarmelade bestrichen oder aber auch mit diversen Cremen gefüllt werden. Zum Beispiel mit meiner Brombeercreme*.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findet ihr mein Rezept der Brombeercreme

Brombeercreme

Brombeercreme

Diese Creme eignet sich als lockeres Dessert zum Löffeln, kann aber auch als Fülle für Rouladen oder Torten zubereitet werden.

Vorbereitungszeit 6 Minuten
Portionen 5
Autor Michi

Zutaten

  • 250 ml Schlagobers
  • 250 g Topfen mager oder 10% Fett
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 240 g Brombeermarmelade*
  • 1 Handvoll Mandelblättchen zum Dekorieren
  • 1 Handvoll Minzeblätter zum Dekorieren

Anleitungen

  1. Das Schlagobers in einem hohen Gefäß fest schlagen.
  2. In einer zweiten Rührschüssel den Topfen mit dem Vanillezucker und der Brombeermarmelade verrühren.
  3. Das Schlagobers unter die Topfencreme heben oder ganz kurz dazu mixen.

  4. Die Creme mit einem Löffel in Gläser füllen. Die von mir verwendeten Gläser haben 175 ml Fassungsvermögen, die Creme hat für 5 Portionen gereicht. 

  5. Wenn frische Brombeeren zur Verfügung stehen, kann man als Topping Brombeeren pürieren und oben auf die Creme geben, bevor man nach Lust und Laune fertig dekoriert. Mandelblättchen und ein Minzeblatt machen sich sehr gut.

  6. Die Creme kann super vorbereitet werden, unbedingt im Kühlschrank kühlen und erst kurz vor dem Servieren dekorieren.

  7. Als Füllung für eine Roulade** reicht die halbe Menge der Creme.

Rezept-Anmerkungen

*Hier findet ihr meine selbstgemachte Brombeermarmelade

**Und hier geht es zur schnell gemachten Brombeerroulade